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Tesvor X500: Darmstädter Forscher warnen vor schlecht geschütztem Staubsaugroboter
Tesvor

Von wegen saubere Arbeit: Ein Forscherteam hat Schwachstellen bei einem günstigen Staubsaugroboter entdeckt. Wer sie ausnutzt, kann offenbar unter anderem an Grundrisse von Wohnungen gelangen.

shardan 31.05.2019, 17:44
1. Nicht neu

Solche Lücken gab es bei Saugrobotern schon mal - und vermutlich immer noch. Aber die Kunden -Wir! - kaufen ja nichts mehr, wo nicht die magischen Buzzwords "App" und "Cloud" draufstehen. Solche Saugbots, aber auch viele netzwerkfähige Webcams und ähnliches Billigzeug aus Fernost-Produktion ist in den allermeisten Fällen alles mögliche - mit Sicherheit aber unsicher. Spricht man Nutzer darauf an, erntet man Unverständnis. "Wieso, funktioniert doch" ist eine Standardantwort. Die Verbraucher sind viel zu unkritisch gegenüber all den Gerätschaften. Nie vergessen: Das "S" in "IoT" steht für sicher.

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Heinz.null.eins 31.05.2019, 17:57
2. @shardan: Stimmt zu 100%,

es interessiert halt nur keinen...
Hauptsache mit iPhone cool rüberkommen,
Ahnung von der Materie wird vollkommen überbewertet.

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spon_5112961 31.05.2019, 18:08
3. Ach was, hauptsache

der Name klingt!
Tesvor X500...R2D2 lässt grüßen!
Hal 9000 lacht sich schlapp :()

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NewYork76 31.05.2019, 19:03
4. Gaehn....

Gehts noch ne Nummer groesser?!?

Im Klartext kann also der boese Hacker mit relativ grossen Aufwand einen Grundriss von irgendeiner Wohnung irgendwo auf der Welt bekommen. Er weiss zwar nicht welche Wohnung wo und wer dort wohnt, aber er kann den Staubsauger dort ein- und ausschalten!

Mir wuerde jetzt beim besten Willen nicht einfallen welches Interesse ein Hacker daran haben sollte.

Aber hauptsaechlich mal wieder gegen vernetzte Haushaltsgeraete geschimpft. DIe Deutschen entwickelt sich langsam zu den Amish von Europa.

Ich kann verstehen, dass sich der Hersteller bisher nicht dazu geaeussert hat...

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Heinz.null.eins 31.05.2019, 20:06
5. Hast ja recht, New York,

macht gar nix, wenn sie in Deinem Heimnetz sind, und Dir dann 10 Steigen Joghurt über Deinen IoT-Kühlschrank bestellen, und die Heizung ausschalten, während Du cool im Skiurlaub bist.
Und denk nicht, dass Du entsprechende Benachrichtigungen auf Deinem Handy erhälst,
die laufen dann längst woanders hin.
Und was diejenihen davon haben, die das anrichten?:
Gar nichts. Außer Spaß und nen Befähigungsnachweis für richtige Aufgaben.

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NewYork76 31.05.2019, 20:37
6. Artikel nicht gelesen?

Zitat von Heinz.null.eins
macht gar nix, wenn sie in Deinem Heimnetz sind, und Dir dann 10 Steigen Joghurt über Deinen IoT-Kühlschrank bestellen, und die Heizung ausschalten, während Du cool im Skiurlaub bist. Und denk nicht, dass Du entsprechende Benachrichtigungen auf Deinem Handy erhälst, die laufen dann längst woanders hin. Und was diejenihen davon haben, die das anrichten?: Gar nichts. Außer Spaß und nen Befähigungsnachweis für richtige Aufgaben.
Haben Sie den Artikel nicht gelesen? Oder nicht verstanden?

Es wird ganz klar beschrieben welche Informationen zugaenglich sind. Da steht nichts von Heimnetzwerk, Kuehlschrank, Heizung, etc. (hier auch nochmal zum nachlesen: https://www.tu-darmstadt.de/media/daa_responsives_design/01_die_universitaet_medien/aktuelles_6/pressemeldungen/2019_3/40-2019-saugroboter.pdf)

DAS war der Kern meines Kommentars.

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stelzerdd 31.05.2019, 20:47
7. Seit 4 Jahren nichts Neues

Einfach lesen:
https://www.sueddeutsche.de/digital/digitalisierung-die-gefahr-der-totalen-vernetzung-1.2763919

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kein Lemming 03.06.2019, 17:08
8.

Mit einer Anfrage beim nächsten zuständigen Bauamt braucht es nicht mal einen modernen Staubsauger. Und nebenbei einfach mal nur in die Suchmaschine der persönlichen Wahl "Grundriss Mietwohnung" eingeben und auf Bilderauswahl gehen. Suche von Mietwohnungen über Internet auf Suchpartalen - mindestens 80 Prozent geben da bei möglichen Bildern auch den Grundriss der Wohnung mit an.

Was genau soll so ein Staubsauger da noch an brisanten Dingen ausplaudern können?

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