Forum: Netzwelt
Teure Websites: Regierung scheitert am Bürgerdialog

Ich Sender, du Empfänger: Die Koalition fordert Bürger im Internet zum Dialog auf. Doch die Plattformen, für die Millionen Euro ausgegeben werden,*sind oft dilettantisch gemacht. Fast niemand macht bei den kostspieligen Angeboten mit - politische*Diskussion*sind auch gar nicht erwünscht.

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reptilo 02.09.2011, 09:41
1. ...wenn man etwas dilettantisch macht

...brauch man sich nicht wundern

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vorschau 02.09.2011, 09:47
2. Dilettantismus .....

...ist nich das Problem. Letztlich verhält es sich beim Internetdialog wie beim "guten" alten Bürgertelefon:
Der Bürger darf seine Meinung sagen - und keine Sau kümmert sich darum. Geändert wird nix - aber gut dass wir mal drüber gesprochen haben.

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dj2fast 02.09.2011, 09:48
3. Die Regierung

will doch überhaupt nicht ein Dialog mit den Bürgern, sonst könnte der Bürger ja wirklich mal mit enscheiden bzw. Kritik äußern! Und welcher Politiker will schon die Warheit hören.

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mediamanipulates 02.09.2011, 09:49
4. Wie erwartet

Zitat von reptilo
wenn man etwas dilletantisch macht ... ...brauch man sich nicht wundern
Genau auf diesen hochqualifizierten Eintrag hab ich gewartet...

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Schwede2 02.09.2011, 09:51
5. Der Bürger läßt sich nicht mehr hinter die Fichte führen.

Zitat von sysop
Ich Sender, du Empfänger: Die Koalition fordert Bürger im Internet zum Dialog auf. Doch die Plattformen, für die Millionen Euro ausgegeben werden,*sind oft dilettantisch gemacht. Fast niemand macht bei den kostspieligen Angeboten mit - politische*Diskussion*sind auch gar nicht erwünscht.
Die gegenwärtigen Politiker haben jewedes Vertrauen verspielt. Ohne einen radikalen Politik-Wechsel, der in einem nie dagewesenen Masse die Bürger einbindet, sowohl mit plebiszitäten Elementen als auch mit Think-Tanks incl. Bürgerbeteiligung, wird es keine gemeinsame Zukunft geben.

Diese ganzen sogenannten Plattformen sind nichts weiter als Placebos. Letztlich merkt jeder, der sich dort einbringt, dass seine Meinung gar nicht gefragt ist. Politik empfindet den Bürger nur noch als störend. Das ist aber keine Einbahnstraße.

In dieser Hinsicht ist China demokratischer, als wir. Dort wird nicht auf Dauer gegen die Mehrheit Politik gemacht. Die Minderheit wird dagegen niedergemacht. - Nicht so schön!

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Ylex 02.09.2011, 09:55
6. Über hundert Briefe an den Bundespräsidenten

Zitat von vorschau
Der Bürger darf seine Meinung sagen - und keine Sau kümmert sich darum. Geändert wird nix - aber gut dass wir mal drüber gesprochen haben.
Richtig - diese angeblichen Dialog-Angebote sind Seditativa im Internet, auch noch schlecht gemachte. Ein Rentner hat mir erzählt, dass er über hundert Briefe an den Bundespräsidenten geschrieben hat - der hat aber nicht ein einziges Mal geantwortet.

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rh005 02.09.2011, 09:55
7. Wenn das Thema langweilig ist kommt auch keiner

Was nicht für Aufregung sorgt bringt keine Einschaltquote/Clicks. Da ist ein Verbraucherportal z.B. viel interessanter.

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nocheinervonvielen 02.09.2011, 09:57
8. Déjà-vu

Das kommt mir alles sehr bekannt vor. Erinnert mich an die 90er, als sich Selbstständige und kleinen Betriebe von selbsternannten "Webdesignern" (Schüler mit etwas Computererfahrung) total überteuerte Homepages erstellen ließen. Zwei bis drei Seiten für 500 bis 2000 DM. Und das in einer schon damals lausigen Qualität!
Naja, eigentlich würde ich es den heutigen Marketing-Agenturen und Webdesignern ja gönnen, überteuerte Webseiten zu verkaufen, wenn das NICHT UNSERE STEUERGELDER WÄREN!
Macht nur weiter so, irgendwann läuft das Fass über!

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sangundklanglos 02.09.2011, 09:57
9. ...zumindest fördern sie die Internetwirtschaft

Gerade in Hinsicht auf die "zukunftsweisenden" Technologien zeigt sich die Problemstellung unserer Politik - ein Dialog ist gar nicht möglich (und vielleicht auch erwünscht), da selbsternannte Internetexperten selbsternannten Internetpolitikexperten das Geld in rauen Mengen aus der Tasche ziehen ohne wirklich nachhaltige Konzepte, Qualität und strukturierte Marketingmaßnahmen zu liefern, die den Bürger ansprechen und integrieren.
Zudem viele der Foren, Webseiten, Portales, Blogs, etc. heillos überteuert eingekauft wurden. Wir erinnern uns gerne an das Internetportal der Bundesagentur für Arbeit.
Es ist simpel gesagt - Steuerverschwendung!

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