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Tipps für Umsteiger: So retten Sie sich vor dem Windows-XP-Ende
DPA

Windows XP stirbt im April: Ab dann gibt es keine Sicherheits-Updates mehr, das Betriebssystem wird zu einem leichten Angriffsziel für Hacker. Trotzdem halten viele an dem Alt-System fest. Wir zeigen, wie der Umstieg geht.

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goghvin 10.03.2014, 16:36
40.

Zitat von quark@mailinator.com
Ich würde ja 50,- EUR für ein Programm ausgeben, welches mir mein WinXP komplett auf Win7 rüber zieht - mit allen Programmen und deren Einstellungen, sozusagen Plug&Play. Nur leider hat MS diesen Umzugsservice nicht im Programm.
Habe damit noch nicht gearbeitet, aber es gibt eine Softwarelösung für das Problem:

http://ww2.laplink.com/deu/pcmover/p...assistant.html

Kurztest gibt's hier:

http://www.nt4admins.de/themen/kurzt...attformen.html

Problem sind einige Programme, sowas muß man dann eben von Hand nochmal installieren.

--

Selber bin ich vor längerer Zeit von XP auf Win7-64 umgestiegen und habe selbiges auch in der Familie erledigt.
Win7 kann man nach der Installation wunderbar annähernd auf die gewohnte XP-Optik mit 'Classic-Shell' (kostenlos) umrüsten.
Dt. Oberfläche gibt es für die vielfältigen Einstellmöglichkeiten auch:
http://www.classicshell.net/translations/

Außerdem noch ein wenig Geld in 'Fences' investiert, schafft mehr Ordnung auf dem Desktop.
http://www.chip.de/downloads/Fences_57972712.html


Ob Produkte von Apple oder Linux für einen eine gangbare Alternative sind, muß jeder für sich selber entscheiden.

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ralf_si 10.03.2014, 16:43
41.

Zitat von May
Ich persönlich würde vor Windows 8 ja abraten, zu dämlich ist die auf Touch-Geräte ausgelegte Bedienung.
Du Dummheit stirbt nicht aus. Zeigen Sie mir einen Stelle, die Windows 8(.1.)-Nutzer, die mit der Maus arbeiten, vor ungeahnte Hürden stellt! Das ist dümmste Polemik, die Sie da von sich geben. Aber keine Panik, Microsoft ist doch bald Geschichte angesichts der Rattenfänger von Google.
Windows 8 i.V.m. einer SSD und der (Gott sei Dank) noch lokalen Anmeldemöglichkeit sind in Punkte Geschwindigkeit und Stabilität der Hammer! Mein Rechner, der nicht auf dem neuesten Stand ist, startet in 40 Sekunden. Davon nimmt das Bios für seine Anzeigen allein 25 Sekunden in Anspruch! Gibt also keinen Grund, den Rechner über Nacht noch ein paar Watt für den Energiesparmodus zu verbrauchen.

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Hiro22453 10.03.2014, 16:47
42. Interessanter Erfahrungsaustausch?

Zitat von fpwinter
Mein Desktop-Rechner war noch nie in seinem Leben am Netz, mein Original-XP erster Generation hat noch nie irgendein Update erlebt und läuft noch so frisch und rund wie am ersten Tag... Mit den Programmen von damals. Für alles andere sorgt ein Notebook, eigens dafür mit Ubuntu als Betriebssystem ausgestattet.
Mir ist gestern ein Waschlappen vom Haken gefallen. Ich habe ihn dann allerdings einfach wieder aufgehängt.

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Hamstedt 10.03.2014, 16:48
43.

Zitat von citizen_of_zulu_nation
Ernsthaft: Ob RPM oder DEB basiert, das nimmt sich heute eigentlich nicht mehr viel. Was für Probleme sollen das denn bei Suse bzgl. Grafik-Treiber gewesen sein? Das sind doch in der Regel dieselben wie bei jeder anderen Distro auch.
Naja um bei OpenSuSE die proprietären Nvidia-Treiber zum Laufen zu bringen, musste ich ziemlich mit Yast rumhantieren, Repos finden und aktivieren und das ganze Zeugs dann noch selbst konfigurieren. Bei Ubuntu ist das ein Knopfdruck + Neustart- Es stellt sich also wohl kaum die Frage wo es einfacher ist ^^

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km_spon 10.03.2014, 16:48
44. nett; spon wieder vor MS gespannt

ist nun seit jahren bekannt, dass sich viele nicht von XP trennen möchten oder können ... aber statt einen update-mechanismus zu entwickeln wird von MS panik gemacht und die medien machen mit! wenn gut gemacht, müssen damit auch kaum reste bleiben, meinetwegen auch nur für prof. gleich mit XP emulation - unwillige programme dann auf knopfdruck dorthin verschieben.
zwar nett einmal auf alternativen zu verweisen; aber wie schon angesprochen, bei den meisten kommerziellen, u.a. von firmen genutzten gibt es (leider) keinerlei alternativen zu windows.
außerdem sollten die meisten OS fehler raus sein, wer dann noch auf XP mit IE surft isr selber schuld ...

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Creedo! 10.03.2014, 16:50
45. ???

Zitat von sysop
Windows XP stirbt im April: Ab dann gibt es keine Sicherheits-Updates mehr, das Betriebssystem wird zu einem leichten Angriffsziel für Hacker. Trotzdem halten viele an dem Alt-System fest. Wir zeigen, wie der Umstieg geht.
Super Tip: Die Unterstützung ihres alten Betriebssystemes wird eingestellt. Besorgen sie sich ein beliebiges neues!
Auf die Idee wäre ich jetzt von alleine nicht gekommen.
Der Hinweis auf die Existenz von Windowsalternativen ist ganz nett, aber auch wenig hilfreich. Wer ein wenig Ahnung von Computern hat, kennt die Alternativen. Wer einen Computer wie eine Kaffeemaschine bedienen will, der ist von Windowsalternativen sicher überfordert.
Mit dem Dahinscheiden von Win-XP wird es als Ziel für Hacker uninteressant. Mittelfristig dürfte Win-XP alleine deshalb sicher sein. Problematischer ist da sicher die Kompatibilitätsfrage. Doch wer für seinen alten Rechner nix Neues besorgt, den betrifts nicht.
Sonst hätte ich auch noch einen Tip: Besorgen sie sich Win 8.1 als Ersatz für Win-XP. Wenn Win 8.1 nicht auf ihrem Rechner läuft, kaufen sie sich Win 8.1 mit einem neuen Rechner.

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gsm900 10.03.2014, 16:54
46. Nutze ich nur noch offline

Zitat von sysop
Windows XP stirbt im April: Ab dann gibt es keine Sicherheits-Updates mehr, das Betriebssystem wird zu einem leichten Angriffsziel für Hacker. Trotzdem halten viele an dem Alt-System fest. Wir zeigen, wie der Umstieg geht.
wie auch mein altes Windows 98, das ist zum Briefe schreiben immer noch flott genug.

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quark@mailinator.com 10.03.2014, 16:56
47. Nunja

Zitat von May
... Der Artikel hier geht wohl eindeutig in Richtung des Otto-Normal Privatanwenders. Wobei selbst der durchschnittliche Büro-PC selten mehr "Spezialsoftware" als MS Office zu sehen bekommt.
Dazu mal ne dumme Frage ... es wird ja immer gern Linux als Lösung vorgeschlagen. OK, wie gesagt, ich verwende es selbst auch für bestimmte Zwecke. ABER: Soweit ich es sehen kann, gibt es auch für eine bestimmte Linux-Distribution und -Version nicht in alle Ewigkeiten Bug-Fixes und Sicherheitsupdates. Soll heißen, wenn 10 Jahre rum sind und ich immer noch Ubuntu 10.x laufen habe, dann stehe ich doch vor genau dem gleichen Problem. Einen Umzugsservice auf ein dann erhältliches Xbuntu 99.y wird es auch kaum geben.

Ja, Linux ist von haus aus sicherer als Windows XP, aber bitte bitte es möge keiner behaupten, es wäre fehlerfrei und unangreifbar - siehe z.B. Angriffe auf all die Router in letzter Zeit. Diese Router wurden von Netzwerk-Vollprofis programmiert und zwar als extrem abgespeckte Systeme. Und DENNOCH wurden sie gehackt. Das Linux / Mac nicht so sehr gehackt wurden, ist aus meiner Sicht eher der weiten Verbreitung der Win-Maschinen zu danken. Wenn Sie alle Otto-Normalnutzer zu Linux schaufeln, dann kommt es dort zu einer Virenschwämme - und dann ist keine Firma da, die sich darum kümmert ... Ob das also die Superstrategie ist ...

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THINK 10.03.2014, 16:58
48.

Zitat von Reiseschreibmaschine
Das ist leider falsch und eine gefährliche Annahme: Kaum eine Schadsoftware braucht einen angemeldeten Admin. Jede halbwegs passable Malware beherrscht das sogenannte "Privilege Escalation", also das Verschaffen von Admin-Rechten. Ganz egal, wer gerade angemeldet ist. Es ist vollkommen egal, ob die Anwendungsprogramme aktuell sind: Gibt es keine Patches mehr fürs Betriebssystem, wird eben das wieder angegriffen. Die ganzen Attacken auf Adobe Flash & Reader oder Java wurden ja nur unter modernen Windows-Versionen wie 7 oder 8 notwendig, da das Betriebssystem deutlich besser gegen Angriffe gewappnet ist. Bei XP ist das System das schwächste Glied, das alsbald noch schwächer wird. Und was soll das bringen? Schadsoftware zerstört doch schon seit Jahren keine Daten mehr auf den Rechnern (von einer verschwindend geringen Anzahl abgesehen). Vielmehr will sie möglichst lange unbemerkt bleiben, um Daten abzusaugen...
Ziemlich kenntnisfreies Posting.

Auch bei einer Privilege Escalation ist KEINE admin-Berechtigung erreichbar. Also immer nur eine begrenzte, eher nur nervende und schnell zu behebende Störung.

Aktuelle XP-Systeme sind sicher. Ich kenne z.B. XP-Systeme mit Internetanbindung, die seit über fünf Jahren, ohne Virenscanner, problemlos täglich im Einsatz sind.

Es sollte bekannt sein, dass in Unternehmen über 90% der erfolgreichen Virenattacken auf Systemen erfolgten, die keine aktuellen Updates aufwiesen (Sysadmins sind faule Hunde). Übrigens werden die meisten Viren programmiert, nachdem Microsoft die Sicherheitslücke veröffentlicht hat. Mir ist keine einzige Sicherheitslücke bekannt, die von Viren-Produzenten entdeckt wurde.

Wie man verhindert, das "Daten abgesaugt" werden, lernt man spätestens im ersten Semester Informatik.

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KarlKäfer 10.03.2014, 16:59
49.

Zitat von May
Wer natürlich auf Windows Software angewiesen ist, was heutzutage außer für Gamer und ein paar obskure Anwendungen nicht mehr der Fall sein dürfte, dem bleibt nichts anderes übrig, als dabei zu belieben, also sich entweder mit den Unzulänglichkeiten von XP weiter herumzuschlagen, oder Windows 7/8 zu installieren und ein langsameres System in Kauf zu nehmen. Ich persönlich würde vor Windows 8 ja abraten, zu dämlich ist die auf Touch-Geräte ausgelegte Bedienung. Dann kann man sich auch gleich auf Linux einstellen, die Umgewöhnungszeit dürfte ähnlich sein. Am Ende muss das aber jeder selbst entscheiden. Am besten versuchen alles einmal auszuprobieren, bei Freunden, Bekannten, Kollegen, im Laden, oder wer etwas mit Computern umgehen kann, der kann sich die verschiedenen Betriebssysteme auch testweise in einer virtuellen Maschine laufen lassen, wobei da zu beachten wäre, dass diese logischerweise sehr viel langsamer läuft als ein Vollsystem.
Win7 ist sehr flott auf unseren 4 Rechnern unterwegs und wir sind seit über 20 Jahren bei Microsoft Kunden und hatten bisher noch keine relevanten Sicherheitsprobleme. Das sind alles Schauermärchen der Apple Jünger, die sich immer noch über den exorbitant hohen Marktanteil von MS ärgern. Lernt einfach damit zu leben.

Und was Gaming angeht gibt es nichts Besseres als MS und das ist für viele ein Haupt- oder zumindest gewichtiger Nebenaspekt.

In den 20 Jahren haben wir insgesamt drei mal die Alternativen (u.a. Linux) getestet. Tage langes rumbasteln, Foren durchsuchen und am Ende lief nicht alles so wie vorher. Darauf stehen eben die allerwenigsten.

Und es wurde ja schon beschrieben wie man auch mit XP weitermachen kann. Irgendwann wenn der Marktanteil der XP-user zu niedrig ist wird sich niemand mehr für hypothetische Sicherheitslücken interessieren. Und war es bisher nicht so, dass mit jedem Udate auch eine Lücke hinzugekommen ist. Das erübrigt sich dann ja von allein ;-)

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