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"Total peinlich": Altmaier schämt sich für deutsches Handynetz
Bain & Company

Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat mit ungewöhnlich klaren Worten den Zustand des deutschen Handynetzes kritisiert. Es sei ihm "total peinlich" im Auto mit ausländischen Ministerkollegen zu telefonieren.

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renker2001 24.11.2018, 19:44
180.

Zitat von Groundspoiler
1:...das ist Unfug, da haben Sie recht. 2:Ach ja? Dann erklären Sie doch bitte mal, wie Navigationsgeräte - auch in Fahrzeugen - denn sonst funktioneren. 3:Welches Ranking meinen Sie da so - drittletzter Platz?
Sie disqualifizieren sich selber, wenn Sie Erfahrungen anderer Foristen als Märchen abtun, wozu sind Sie denn hier?

2: Sie haben einen Wissensstand von Vorgestern
Google Maps zum Beispiel arbeitet neben GPS Verkehrsdiensten auch mit Standortdaten der User, die widerum das System nur dann nutzen (können), wenn eine aktive Verbindung via Netz vorhanden ist
Es ist ein sich ergänzendes System

Dazu gibt es auch Anwenungen wie WAZE und auch Here, die in diese Richtung gehen

Zudem nochmal meine Grundaussage:
Die Betreiber der Mobilfunknetze haben keinen nennenswerten Vorteil davon, ob Navigationsdienste von XY funktionieren
Und kein Navigationsdienst von Google und Co funktioniert nur mit GPS, die brauchen eine aktive Datenvrbindung um routen zu können

Da zu widersprechen ist humbug

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stesans 24.11.2018, 19:44
181. Auswirkungen des Mobilfunk-Ausbaus

Hoffentlich ist die neue Mobilfunk-Technik ausgereifter - und erspart denjenigen Bürgern, die besonders gut niederfrequent hören können, die andauernde Brummton-Belästigung. Die Auswirkungen dieser andauernden niederfrequenten Belästigung, insbesondere zu (Nacht)-Ruhezeiten, sind massiv: Schlafstörungen, Hitzewallungen - nur um einige zu nennen und können existenzielle Folgen haben.

Nur ein kleiner Anteil der Bevölkerung kann gut bis sehr gut niederfrequent hören. Die meisten unter uns können den Brummton - obwohl er existiert - nicht hören. Die Existenz des Brummtons wird von den Behörden anerkannt. Die niederfrequenten Schallpegel-Aktivitäten im Bereich von 6,3 Hz - 100 Hz lassen sich mit einem professionellem Schallpegelmessgerät nachweisen.

Ein paar Indizien:
1.) Mobilfunkanlagen sind 24 Stunden aktiv - auch das Brummen ist andauernd und durchgehend 24 Stunden aktiv - andere Störgeräusche nehmen zur Nacht hin ab oder sind nicht mehr vorhanden.
2.) Hochfrequente Strahlungsenergien können Luft-/Wassermoleküle zum Schwingen bringen.
3.) Auf den hochfrequenten Mobilfunk-Trägern werden niederfrequente Pulsungen unter 100 Hz (z.B.: 8,3 Hz) transportiert.

Sie sind der Meinung, der Mobilfunk könne keine Akustik auslösen?
Wie wäre es mit einem Test?
Ein kurzfristiges Aus- und Wiedereinschalten einer prädestinierten Anlage - eine Anlage im näheren Umfeld, die nach einer Leistungs-Aufrüstung zu einer deutlichen Zunahme des Brummtons an einem Beschwerdeort (Gebäude / Wohnung) geführt hat - zu Nachtzeiten z.B.: 2 Uhr morgens und einer gleichzeitigen professionellen Schallmessung am Beschwerdeort im Bereich von 6,3 Hz bis 100 Hz.

Abschließend:
1.) Es geht darum die Technik so zu gestalten, dass Sie allen Menschen dient und uns auch schützt.
2.) Was unternimmt die Bundesregierung zum Schutz der Bürger vor niederfrequenten Schallemissionen unter 100 Hz - insbesondere zu (Nacht-)Ruhezeiten?
3.) Wer sorgt für nachprüfbare, unabhängige und glaubhafte Bürger-Transparenz dieser komplexen Technik?

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plaugi 24.11.2018, 20:01
182. Unsere Politiker und die Realität

Man muss schon fragen, was peinlicher ist. Die Erkenntnis eines Poilitikers, dessen Aufgabe es seit Jahren gewesen wäre, (neben denen seiner Kollegen natürlich auch) die entsprechenden Strukturen zu schaffen, dass sich der Staat und sein Volk entsprechend entwickeln können, oder ob es der offensichtlich völlige Realitätsverlust ist, was den bereits seit Jahren angeprangerten Zustand unseres deutschen Handynetzes betrifft. Aber wenigstens merkt er es, wenn eben auch sehr spät.

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pico 24.11.2018, 20:04
183. Gedächtnisstörung

Leiden Sie an einer Einschränkung Ihres Erinnerungsvermögens, Herr Minister Altmaier? In fast jeder Ihrer bisherigen "Verwendungen" hätten Sie sich ins Zeug werfen und das Kuddelmuddel im TK-Bereich öffentlich kritisieren und auf Abhilfe hinwirken können. Ihr wohl besonderer Zugang zur Kanzlerin hätte Ihnen dabei u. U. geholfen.Vielleicht hätte sogar Frau Merkel einen "anderen Blick" für Daseinsvorsorge bekommen.
Wenn, was gerade im Bereich TK geschehen ist, Privatisierung von elementaren Daseinsvorsorgeleistungen um fast jeden Preis politisch befördert wird, darf man sich über das profitorientierte Verhalten der "Marktteilnehmer"überhaupt nicht wundern.Ihre Empörung können Sie sich getrost schenken.
Stromversorgung, Wasserversorgung, Abfall- und Abwasserentsorgung, flächendeckende Telekommunikation (Nachrichtenübermittlung) und Strassenwesen gehören nicht in Privathand. Wohl aber können, ja sollten Privatunternehmen mit Dienstleistungen vom öffentlich-rechtlichen Aufgabenträger beauftragt werden. Wo und was gemacht wird, sollten private Aufgabenträger allerdings nicht zu entscheiden haben.

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Groundspoiler 24.11.2018, 20:11
184.

Zitat von renker2001
Sie disqualifizieren sich selber, wenn Sie Erfahrungen anderer Foristen als Märchen abtun, wozu sind Sie denn hier? Google Maps zum Beispiel arbeitet neben GPS Verkehrsdiensten..
..die GPS-Satellitendaten sind die Grundlage aller Systeme. Erst wenn minimal drei empfangen werden, ist die Navigation zuverlässig und die Verbindung wird aufgebaut. Können Sie z.B. bei der Navigations-App "Maverick" - zu haben im Google-Play-Store - schön verfolgen:

Maverick
GPS off-road navigation app for Android


Zitat von
auch mit Standortdaten der User, die widerum das System nur dann nutzen (können), wenn eine aktive Verbindung via Netz vorhanden ist..
Das gilt für die Indoor-Navigation, nicht für die Outdoor-Navigation.
Die beiden ergänzen sich nur an den Schnittstellen/Übergängen.
Die Verbindung zu einem Mobilfunknetz ist immer notwendig.

Zitat von
Dazu gibt es auch Anwenungen wie WAZE und auch Here, die in diese Richtung gehen..
HERE und WAZE sind keine ANWENDUNGEN - sondern Geodatendienste, die nicht "in eine Richtung" gehen - sondern nur die Basis für optische Kartendarstellungen sind.

Zitat von
Und kein Navigationsdienst von Google und Co funktioniert nur mit GPS, die brauchen eine aktive Datenvrbindung um routen zu können
Ein Mobilfunknetz - dem habe ich nicht widersprochen. Was Sie daherschreiben, ist - Humbug. Richtig.
Ihr Wissensstand ist allenfalls theoretisch - und von vorvorgestern.
Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

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micsei 24.11.2018, 20:27
185. Herr Altmaier, fassen Sie sich an die eigene Nase

Schon die ersten drei Kommentatoren haben es auf den Punkt gebracht. Und nicht nur schlechtes Netz, auch zu hohe Mobilfunkgebühren sind die Folge der überzogenen Preise für die Lizenzen. Ihre Regierung hat das zu verantworten

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renker2001 24.11.2018, 20:52
186.

Zitat von Groundspoiler
..die GPS-Satellitendaten sind die Grundlage aller Systeme. Erst wenn minimal drei empfangen werden, ist die Navigation zuverlässig und die Verbindung wird aufgebaut. Können Sie z.B. bei der Navigations-App "Maverick" - zu haben im Google-Play-Store - schön verfolgen: Maverick GPS off-road navigation app for Android Das gilt für die Indoor-Navigation, nicht für die Outdoor-Navigation. Die beiden ergänzen sich nur an den Schnittstellen/Übergängen. Die Verbindung zu einem Mobilfunknetz ist immer notwendig. HERE und WAZE sind keine ANWENDUNGEN - sondern Geodatendienste, die nicht "in eine Richtung" gehen - sondern nur die Basis für optische Kartendarstellungen sind. Ein Mobilfunknetz - dem habe ich nicht widersprochen. Was Sie daherschreiben, ist - Humbug. Richtig. Ihr Wissensstand ist allenfalls theoretisch - und von vorvorgestern. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Mit Verlaub

Ich wusste gar nicht dass Google Standortdaten für Indoornavigation outdor erhebt

Und mit Verlaub Teil 2:

Schön, dass zum Beispiel WAZE keine Anwendung ist
https://www.waze.com/de/

Vielleicht sollten wir Waze sagen, dass die gar nicht wissen, was die sind?

Es ist mehr als lachhaft dass Sie den Unternhemen selber widersprechen
Fakt ist: Die ANWENDUNG ist die BASIS einer sinnigen Verkehrsübersicht, denn nur die ANWENDUNG sorgt für die nötigen Datenbasis
Und die Anwendung funktioniert eben nicht, wenn keinNetz

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Groundspoiler 24.11.2018, 21:09
187.

Zitat von renker2001
Mit Verlaub Ich wusste gar nicht dass Google Standortdaten für Indoornavigation outdor erhebt
..Sie wissen vieles nicht über die "Datenkrake" Google.

Zitat von
Und mit Verlaub Teil 2: Schön, dass zum Beispiel WAZE keine Anwendung ist https://www.waze.com/de/
Das ist ein Routenplaner mit "Echtzeitunterstützung von anderen Fahrern" - wenn Sie's Anwendung nennen wollen, bittesehr.
Besser nicht, wer weiß, wer da alles 'rumspamt. Auf Fehlinformationen "anderer Fahrer" kann man verzichten.

Zitat von
Und die Anwendung funktioniert eben nicht, wenn keinNetz
Schön, daß Sie das endlich auch verstanden haben.

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The Independent 24.11.2018, 21:28
188. ...

Zitat von renker2001
Und kein Navigationsdienst von Google und Co funktioniert nur mit GPS, die brauchen eine aktive Datenvrbindung um routen zu können ...
Das ist leider Unsinn.
Bei Google können (inzwischen sehr große) Kartenbereiche als Offline-Karten genutzt werden. Ideal für Gegenden, in denen Funklöcher bestehen, aber auch zur Nutzung im Ausland, wo mobiles Internet mit deutschen Sim-Karten/Verträgen recht schnell ins Geld gehen kann, oder wo die Netze z.B. in der spanischen "Pampa" unzuverlässig sind.
In der Google-App kann man den gewünschten Kartenbereich zunächst (online) herunterladen, wobei die App dann nach dem Herunterladen anzeigt, dass der Bereich als Offline-Version vorliegt. Man kann dann bei gekappter Internetverbindung wie mit einem dedizierten Navigationsgerät navigieren, da die App den GPS-Dienst des Handys nutzt. Wer keinen Wert auf eine genaue Navigation legt (und wer Strom sparen möchte) kann den GPS-Chip deaktivieren und die App auf die Standortbestimmung über die Funkmasten einstellen. Mit den Offline-Karten und der GPS-Nutzung gleicht die Kombination Smartphone + Google Maps zu 100% einem herkömmlichen Navi mit dem auf einer Speicherkarte gespeichertem Kartenmaterial.

Vielleicht informieren Sie sich noch einmal.

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The Independent 24.11.2018, 22:30
189.

Zitat von Groundspoiler
Das erschließt sich Ihnen deswegen nicht, weil Sie nicht wissen, daß LTE 3/4G ersetzt .. Ihnen fehlt es echt an Grundkenntnissen - aber überall mitschreibseln wollen, das können Sie.
Ihr Gundwissen scheint aber auch etwas limitiert zu sein.

LTE wird von einigen Netzbetreibern als 4G bezeichnet.
LTE ersetzt 3G (UMTS) und dessen Datenübertragungsverfahren HSPA (das häufig auch als 3,9G, 3G+ oder bei iOS einfach nur als 3G bezeichnet wird), aber eben nicht 4G.
Bei 4G (LTE) gibt es zwar Erweiterungen, die bestehen im Wesentlichen aber "nur" aus Steigerungen der Datentransferraten, die u.a. durch Verbreiterungen des Frequenzspektrums erreicht werden (LTE-A , auch 4G+ oder LTE+ genannt).

Internetradio benötigt entweder eine mobile Internetverbindung (oder eine W-LAN-Anbindung), die in der Lage ist zuverlässig 7-11 kb/s ohne Dropouts zu streamen. Zum Vergleich: reichte früher eine ISDN-Verbindung noch knapp für einen Stream aus (5-7 kb/s), benötigte schon in den 2000ern eine gebündelte Leitung (2x ISDN) um Dropouts zu vermeiden. Für einen Radiostream wäre UMTS bereits mehr als ausreichend. Rein theoretisch könnte dies sogar eine alte GMS-Verbindung (mit EDGE oder GPRS) leisten, die Spezifikationen gäben dies locker her.
In der Praxis scheitert dies in so einigen Regionen entweder an der Stabilität, oder an der schlechten Netzabdeckung. Gerade auf der Autobahn gibt es komplette Verbindungsabbrüche, Verbindungen die sich erst nach Minuten wieder "erholen" (Spratzler, zerhackt klingende Sprachübertragungen, etc.). Das Problem existiert in einigen Nachbarländern tatsächlich nicht. Dort gibt es zwar mitunter weder LTE, noch aufgebohrtes UMTS, aber die (vergleichsweise "primitiven") GMS-Netze sind dort weitgehend zuverlässig. Und dann kann tatsächlich im Auto störungsfrei Internetradio gehört werden.

LTE (also eine hohe Datenübertragunsrate) wird in diesem Zusammenhang gar nicht benötigt. Einzig für das Streamen von TV-Übertragungen und Spielfilmen werden höhere Datenraten benötigt, aber diese könnten eigentlich auch mit H+ (auch "HSPA+" , 42 Mbit) in einem 3G-Netz realisiert werden. Dies ist für Länder interessant, in denen kostenintensivere LTE-Netze nicht flächendeckend realisiert werden können. In Nigeria wird z.B. EDGE (3G) in Ballungsräumen genutzt (dort: 384 kbit/s, mit HSPA 14,4 Mbit) und auf dem platten Land GPRS (mit theoretischen 55 kbit/s, in der Praxis eher weniger).
LTE ist für die Provider hierzulande deshalb interessant, weil man - nach dem Preisverfall bei UMTS- und DSL-Verträgen - die Kunden wieder richtig melken kann. Wer einen LTE-Vertrag ohne jegliches Downloadlimit haben will, muss monatlich mindestens 80 Euro hinlegen, ein Betrag der bei der Teledoof früher für den Business-Tarif für Firmenkunden aufgerufen wurde.

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Seite 19 von 22