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Transgender in den USA: Tech-Konzerne kritisieren Trump-Erlass
AP

Apple, Twitter, Google und Microsoft haben sich in den ersten Wochen nur zurückhaltend zur Politik von Donald Trump geäußert. Nun kritisieren sie dessen Kehrtwende bei einer Regelung für Transgender harsch.

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Räuber Hotzenplotz 24.02.2017, 15:38
1. Probleme gibt's...

...als wenn es nix wichtigeres gäbe - wieviel betrifft das, einige tausend? Dieses Klo-Thema ist vielen einfach nicht mehr zu vermitteln. Wenn der Piephahn dran ist, geht's dahin, wo die Pinkelbecken sind, und vice versa. Alles andere ist nun wirklich intellektuelle Masturbation...

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arrache-coeur 24.02.2017, 15:40
2.

"Es ist falsch, die Rechte der Transgender-Studenten wieder einzuschränken" - Es war falsch, diesen körperlich normalen Menschen Sonderrechte einzuräumen.

Zudem handelt es sich um einen Nebenkriegsschauplatz, da es wahrscheinlich nur ein paar Tausend Menschen überhaupt betrifft.

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texhex 24.02.2017, 15:53
3.

Zitat von arrache-coeur
"Es ist falsch, die Rechte der Transgender-Studenten wieder einzuschränken" - Es war falsch, diesen körperlich normalen Menschen Sonderrechte einzuräumen. Zudem handelt es sich um einen Nebenkriegsschauplatz, da es wahrscheinlich nur ein paar Tausend Menschen überhaupt betrifft.
Merke:
Bestimmte Menschen sind der Meinung, dass Sonderbehandlungen nur verdient, wer "körperlich" "unnormal" ist.
Merke desweiteren:
Die gleichen Menschen sind der Meinung, dass man mit anderen Menschen machen kann, was man will, solange sie eine bestimmte Gruppengröße nicht überschreiten.
Die Korrelation "Je ignoranter, desto konservativer" ist eben doch nicht von der Hand zu weisen.

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ditta 24.02.2017, 15:56
4. Luxusprobleme

Die Nöte und Ängste von sexuell irritierten oder diskriminierten Menschen sind nachvollziehbar, aber aus meiner Sicht Luxusprobleme. Im Laufe ihrer Geschichte hat die Menschheit bei der Mehrzahl der Betroffenen kultur- und sozialabhängige Lösungen und Toleranzen gefunden.
Nun aber stehen uns allerhand unabwendbare Katastrophen und Fehlentwicklungen in Natur und Gesellschaften dieser Erde bevor, die unserer aller prioritäre Aufmerksamkeit erfordern.
Was meinten wohl Bewohner afrikanischer Dörfer zu derartigen "Sorgen"? Sie haben in der Mehrzahl nicht einmal Latrinen, nicht immer Wasser, unzureichende hygienische Standards. Die Formen und Positionierung von Toiletten in den Überflußregionen dieser Welt gehen ihnen vermutlich wirklich am A... vorbei!

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LoKi56 24.02.2017, 15:59
5. Ein Glück....

dass nicht erst Obama die Sklaverei abgeschafft hat. Sonst würde sie jetzt garantiert wieder eingeführt!

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texhex 24.02.2017, 16:06
6.

Rede und Gegenrede in dieser Streitfragen zeigen eigentlich klar auf, wer moralisch im Recht ist.
Rede pro Transgenderregelung:
In einer Freiheitsgesellschaft sollte die Chance haben, ohne Stigma und Diskriminierung aufzuwachsen und akzeptiert zu werden - egal wie fremd. Gleiche Rechte ohne Einschränkung, so auch der auf der Identität zugeschriebenen Schutzräumen, gelten für alle.

Gegenrede:
"Betrifft doch nur ein paar tausend, und die haben einen Penis, was soll das."
Rede pro Zwei-Toiletten-System:
"Das entspricht den traditionellen Werten. Und Frauen werden vor Männern geschützt, die "unter einem Vorwand" deren Toiletten aufsuchen."

Gegenrede:
Selbst wenn es da draußen Männer gäbe, die sich als Transgender ausgeben, nur um mal in eine Frauentoilette reinzukommen - was natürlich für jeden leicht erkennbarer Schwachsinn ist - wer will Trump schon abnehmen, dass es ihm um Schutz der Frauen geht? Trump greift schließlich gerne mal direkt zu. Nun will er Frauen vor falschen Transgendern schützen?

Kurz gesagt - ganz offensichtlich wird hier nur wieder den dumpfen reaktionären Ignoranten ein Knochen hingeworfen, um sich der Zielgruppe zu versichern, und wie zu erwarten war, springen die üblichen Verdächtigen augenblicklich begeistert drauf. Anderssein? Dafür gibt es keinen Grund und kein Recht für diese Typen, und wenn sie wirklich könnten, wie sie wollten, gäbe es hier bald überhaupt keine Transgender mehr.

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shooop 24.02.2017, 16:07
7. Damit ist Trump DIE Lösung für die Probleme in Amerika gelungen

Die Trumpisten in Fly-Over-Country werden extrem davon profitieren, dass sich Trans-Gender-Studenten in den liberalen Städten jetzt nicht mehr die Toilette aussuchen dürfen. Ein kleiner Schritt für DT, ein großer Schritt für das amerikanische Volk.

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newline 24.02.2017, 16:10
8. Ein Mann

hat das Gefühl, im falschen Körper zu sein. Nach einem langen, oft quälenden, Prozess erkennt er, dass er sich als Frau empfindet.
Er lebt als Frau, zuerst nur privat, dann in der Öffentlichkeit, mit allen Konsequenzen. Nimmt vielleicht Hormone mit den entsprechenden Folgen, trägt Frauenkleidung.
Er muss dann auf eine Männertoilette? Stellen Sie sich bitte vor, was dies außerhalb der Zeit zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch auslöst.
Übrigens muss am Ende keine angleichende Operation stehen.
Wenn nur ein paar tausend Menschen von dem Erlass betroffen sind, oder sogar darunter leiden, soll es egal sein?

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texhex 24.02.2017, 16:11
9.

Zitat von ditta
Was meinten wohl Bewohner afrikanischer Dörfer zu derartigen "Sorgen"? Sie haben in der Mehrzahl nicht einmal Latrinen, nicht immer Wasser, unzureichende hygienische Standards. Die Formen und Positionierung von Toiletten in den Überflußregionen dieser Welt gehen ihnen vermutlich wirklich am A... vorbei!
Die Transgendertoilette ist dafür aber ein sehr einfach lösbares Problem. Tatsächlich ist es ein bereits gelöstes Problem. Aber seltsamerweise ließ es bestimmten Menschen keine Ruhe, und schließlich musste es wieder ent-löst werden. Die eigentliche Frage wäre also, wieso man sich nicht einfach um die von Ihnen angesprochenen "großen" Probleme kümmert, statt seine Energie darauf zu verwenden, ein gelöstes Problem aufgrund von nachweisbar falschen oder widersprüchlichen Argumenten wieder zu einem Problem zu machen.

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