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Transgender in den USA: Tech-Konzerne kritisieren Trump-Erlass
AP

Apple, Twitter, Google und Microsoft haben sich in den ersten Wochen nur zurückhaltend zur Politik von Donald Trump geäußert. Nun kritisieren sie dessen Kehrtwende bei einer Regelung für Transgender harsch.

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egoneiermann 24.02.2017, 16:12
10.

Zitat von Räuber Hotzenplotz
...als wenn es nix wichtigeres gäbe - wieviel betrifft das, einige tausend? Dieses Klo-Thema ist vielen einfach nicht mehr zu vermitteln. Wenn der Piephahn dran ist, geht's dahin, wo die Pinkelbecken sind, und vice versa. Alles andere ist nun wirklich intellektuelle Masturbation...
Nein rechtspopulistische Agitation. In den USA dürften wie bei uns die Damentoiletten geschlossene Kabinen sein, sodass rechtlich es völlig unerheblich ist, ob da nun eine mit einem Schniedel ist oder nicht. Andererseits dürfte es jemand der wie eine Frau angzogen ist auf der Männertoilette nicht wirklich leicht haben. in einer Rechtspopulitischen Welt kommen solche Sachen eben nicht vor, also muss man sich auch nicht darum kümmern. Man ist ja nicht dagegen, aber bitte nicht in der Öffentlichkeit.

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tantew 24.02.2017, 16:18
11.

Zitat von ditta
Die Nöte und Ängste von sexuell irritierten oder diskriminierten Menschen sind nachvollziehbar, aber aus meiner Sicht Luxusprobleme. Im Laufe ihrer Geschichte hat die Menschheit bei der Mehrzahl der Betroffenen kultur- und sozialabhängige Lösungen und Toleranzen gefunden. Nun aber stehen uns ......
Inwieweit hindert die Erlaubnis, dass jeder die Toilette benutzen möge, auf der er sich wohl fühlt, uns daran, uns um allerhand unabwendbare Katastrophen und Fehlentwicklungen in Natur und Gesellschaft dieser Erde zu kümmern?
Die Denkweise "bevor nicht alle Probleme höchster Probleme gelöst sind, darf man sich nicht um kleinere Probleme kümmern" kann ich nicht nachvollziehen.

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rst2010 24.02.2017, 16:25
12. warum

muss der staat regeln, wer auf welche toilette geht? das ist übertriebene einmischung. man nimmt die, die anbetrachts der umstände die am wenigsten unangenehme ist, egla ob herren-, frauen- oder behindertentoilette (die nebenbei bemerkt geschlechtsneutral genutzt werden kann).
außerdem: wenn ich stino wäre, fände ich es wahrscheinlich irritierend, wenn auf einer herrentoilette auf einmal wer neben mir steht, der wie eine frau aussieht. das ist für beide seiten unangenehm.
aber so viel empathie kann man von einem geschäftsmann wie trump nicht verlangen ... .

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rst2010 24.02.2017, 16:29
13. die trennung von herren- und damentoiletten ist eh nur notwendig,

weil es frauen nicht zuzumuten ist, von männern versaute kloschüsseln benutzen zu müssen.
ich für meine teil suche mir lieber ein gutes 4-5 sterne hotel mit sauberen toiletten ...

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disklord 24.02.2017, 16:31
14. Nur eine Seite des Themas

Zitat von Räuber Hotzenplotz
...als wenn es nix wichtigeres gäbe - wieviel betrifft das, einige tausend? Dieses Klo-Thema ist vielen einfach nicht mehr zu vermitteln. Wenn der Piephahn dran ist, geht's dahin, wo die Pinkelbecken sind, und vice versa. Alles andere ist nun wirklich intellektuelle Masturbation...
Im Süden der USA gilt teilweise, daß auch wenn der Piephahn nach innen gestülpt wurde, trotzdem die Männertoilette aufgesucht werden muß. Wenn es ihre Regelung flächendeckend geben würde, würden sich vermutlich auch weniger aufregen. Das praktische an dem Erlaß war, daß er eine einheitliche Regel geschaffen hatte. Sich jetzt daran aufzuhängen, daß es pre-OP auch erlaubt war ist albern. Man hätte ja auch nur den Teil ändern können.

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Ein_denkender_Querulant 24.02.2017, 16:33
15. Minderheitenschutz

Viele der Kommentatoren verstehen nicht, worum es geht. Erstens sollte akzeptiert werden, dass das religiöse Bild "Mann" und "Frau" leider von der Biologie nicht ganz so strickt befolgt wird. Es gibt einen fließenden Übergang, es gibt unfruchtbare Frauen, zeugungsunfähige Männer, es gibt äußerlich Männer mit XX-Chromosomensatz, es gibt äußerlich Frauen mit YX-Chromosomensatz, es gibt Frauen ohne Vagina, Männer ohne Hoden, etc. In der Summe ist es viel häufiger, als viele Denken.

Was Trump mit seiner Politik zeigt, ist erzkonservatives christlich fundamentalistisches Gedankengut, welches nach den Transgendern die nächste Gruppe treffen wird. Wir erleben einen Kampf des "weißen Mannes". Er hatte früher die gesamte Macht im Staate und musste diese immer mehr mit Frauen und anderen Hautfarben teilen. Damit wurde die Gesellschaft zwar lebenswerter für alle, aber der "weiße Mann" verlor Rechte. Und genau die will ihm die Trump-Administration wieder geben. Und das wird weitere Kreise ziehen.

Man erkennt in vielen Kommentaren sofort den typischen AfD-Wähler in seinem Hass auf alle anderen. Auch wir haben hier im Land mit einer unsozialen Gegenbewegung zu kämpfen und sollten auf der Hut sein.

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jollen 24.02.2017, 16:34
16.

Zitat von newline
hat das Gefühl, im falschen Körper zu sein. Nach einem langen, oft quälenden, Prozess erkennt er, dass er sich als Frau empfindet. Er lebt als Frau, zuerst nur privat, dann in der Öffentlichkeit, mit allen Konsequenzen. Nimmt vielleicht Hormone mit den entsprechenden Folgen, trägt Frauenkleidung. Er muss dann auf eine Männertoilette? Stellen Sie sich bitte vor, was dies außerhalb der Zeit zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch auslöst. Übrigens muss am Ende keine angleichende Operation stehen. Wenn nur ein paar tausend Menschen von dem Erlass betroffen sind, oder sogar darunter leiden, soll es egal sein?
Im Artikel geht es um staatliche Schulen und Universitäten und deren Toiletten und Umkleideräume. Also eventuell Lehrer auf Mädchen-Toiletten.

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yossariania 24.02.2017, 16:36
17. Das

Zitat von newline
hat das Gefühl, im falschen Körper zu sein. Nach einem langen, oft quälenden, Prozess erkennt er, dass er sich als Frau empfindet. Er lebt als Frau, zuerst nur privat, dann in der Öffentlichkeit, mit allen Konsequenzen. Nimmt vielleicht Hormone mit den entsprechenden Folgen, trägt Frauenkleidung. Er muss dann auf eine ......
Wesen aus Ihrem Beispiel wird auch zukünftig auf die passende Toilette gehen können - oder konnte es auch vorher schon nicht.
Die Entscheidung über die Toilettenwahl lag nâmlich auch schon vorher bei den Trâgern der entsprechenden Einrichtungen, und dort liegt sie nach wie vor. Der einzige Unterschied ist, das Obama den Trâgern die Streichung staatlicher Gelder angedroht hat, wenn sie die Toilettenbenutzung nicht gendern. Diese Streichungen hat nun der Präsident zurückegenommen. Die staatlichen Schulen oder Universitâten können nun ganz unvoreingenimmen darüber entscheiden, ob sie wollen oder nicht. Und es ist durchaus wahrscheinlich, dass sie bei vorliegenden guten Argumenten und nach sachgerechter Abwâgung aller Vor- und Nachteile zum Schluss kommen, die freizügigen Toilettenbenutzungsregeln beizubehalten. Und nach den Eindrücken, die uns spon fast täglich vermittelt, dürften ja 99,95% aller Wähler in den Bundesstaten und Kommunen dafür sein.
Toiletten in privater Trägerschaft waren und sind von der Regelung überhaupt nicht betroffen. Nieman hinderte oder hindert microsoft, apple usw. usf. daran, in ihren Niederlassungen Toiletten für Transgender einzurichten. Und ich bin mir sicher, im Bedarfsfalle würde auch ein Bill Gates Transgendertoiletten für den öffentlichen Genrauch aus den Mitteln seiner Stiftung errichten lassen ...

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Gudrun3 24.02.2017, 16:39
18.

Falls die Rechte weiterer Bevölkerungsgruppen eingeschränkt werden, werden der (US-)Gesellschaft und Wirtschaft vielleicht wieder klar, wohin es politisch führt, wenn zu viele Menschen "abgehängt" werden.

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h_jahn 24.02.2017, 16:43
19. Na ja, wer's glaubt...

Zitat von rst2010
weil es frauen nicht zuzumuten ist, von männern versaute kloschüsseln benutzen zu müssen.
Nach absolut glaubhaften Schilderungen meiner Frau geht es nirgendwo so unsauber, im wahrsten Sinne besch...eiden zu, wie auf Damentoiletten. Ich schlage vor, Sie machen mal eine Feldstudie, bevor Sie solche Behauptungen in die Welt setzen. Wäre ja sonst Fake News...

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