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TV-Simulator: Noch einmal fernsehen wie in den Neunzigerjahren
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PatrickKiene 09.03.2015, 15:10
1. Soso...

Wenn ich fernsehen will wie in den Neunzigern, muss ich nur zu meinen Großeltern fahren. Deren Grundig Flatron-Gerät verursacht angeblich sogar noch eckige Augen, wenn man zu lange guckt... und mit dem Vergleich von bei uns zu Hause kann ich nur sagen: Gefühlt stimmt das auch. :-)

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thelix 09.03.2015, 15:54
2.

Na, Patrick? Wieder mal nicht den Artikel gelesen? ^^

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philipkdi 09.03.2015, 16:11
3.

Supi!

Das glaubt heute keiner mehr. Obs heute aber besser geworden ist wage ich zu bezweifeln. Noch mehr Sender mit Multiverwurstelung des gleichen Contents. Aber auch der Unterhaltungswert des Blödsinns ist heute höher. Ich sage nur: N24 heute: "Mysterien und Weltverschwörungen. Die Matrix gaukelt uns alles vor"

May the force be with you!

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PeterHellinger 09.03.2015, 22:41
4.

Fernsehen wie in den 70er, 80er, 90ern? Da muss man doch nur RTL-Nitro oder Sat1 Gold einschalten: Knight Rider, Matlock, Bonanza, Columbo, Die Waltons, MacGyver, Unsere kleine Farm, Renegade, Ein Engel auf Erden, Law&Order, Notruf California, Kojak, Die Straßen von San Fransico, Mord ist ihr Hobby und Diagnose Mord (Urgroßvater aller CSI-Serien) ...

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Paul Panda 09.03.2015, 23:06
5.

Fernsehen aus den Sechzigern? Vom Programm her gesehen: Ja bitte! Von der Bildqualität: Nein danke! Schwarzweiß war ja noch zu verkraften, aber das Geflimmere (50 Hz) und das Rauschen im Bild waren unangenehm und anstrengend für die Augen. Auch die noch sichtbaren 625 Zeilen führten nach einer Weile nicht selten zu Halluzinationen wie Nebel vor den Augen. Schlimm waren auch die Verzerrungen im Bild, die durch das Verschieben der Zeilen gegeneinander bei mangelnder Synchronisation (wegen eines schlechten Empfangs) auftraten. Hinzu kam oft ein vertikaler Bilddurchlauf aus dem gleichen Grund. Besonders "schön" waren die Geisterbilder: Man sah oft ein zweites, horizontal um ein paar Zentimeter verschobenes Bild, das durch Reflexionen der vom Sender ausgestrahlten Wellen an Gebäuden entstand. Dagegen half oft nur ein Umzug. Auch der sogenannte Intercarrier-Brumm im Tonkanal nervte häufig: Man konnte dann die Synchronisationssignale für das Bild auch über den Tonkanal empfangen. Der Klang es Brumms änderte sich je nach Stärke des Schwarzweißkontrastes im Bild. Da bin ich doch froh, dass ich heue einen modernen HD-LED-Flachbildfernseher mit Satellitenempfang habe.

Dafür gab es jedoch interessante Fernseh-Spielfilmproduktionen, spannende deutsche und amerikanische Krimiserien und Fernsehshows von intelligenten Moderatoren, die etwas von ihrem Handwerk verstanden. Auch bestimmte deutsche Serien (z.B. "Die Hesselbachs") haben heute noch Kultstatus, und am Nachmittag wurde etwas für die Bildung getan: Da gab's Telekolleg statt Telenovela - und Puppentheater für die Kinder statt hirnloser US-Trickfilme.

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georg2of9 09.03.2015, 23:32
6.

Das war cool. Habe gerade Fleetwood Mac "Hold Me" auf dem 1982-Channel gesehen. Vielen Dank!

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maros 10.03.2015, 07:29
7.

Es genügt auch, einfach nur Sky zu abonnieren. Die Hälfte der dortigen Sender hat auch nur 80er/90er anzubieten.

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gympanse 10.03.2015, 07:47
8.

Wenn man die Seite von Deutschland aus verwendet, bekommt man allerdings oftmals die Einblendung, dass das Video dank GEMA und anderen Gründen nicht verfügbar ist.

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web-physio 10.03.2015, 07:53
9. Ist TV heute besser?

Ich erinnere mich gerne an das Fernsehen von früher. Ausgesuchte Spielfilme, wirklich unterhaltsame Gameshows und ein kleines Stück 'heile Welt' flimmerte Tag für Tag über die Mattscheibe. Es gab auch einige nette Serie ... mal zur Abwechslung. Was gibt es heute? Trash TV, Krimiserien, noch mehr Krimiserien und zur Abwechslung auch mal Krimiserien, ab und an einen doofen Spielfilm, den schon im Kino niemand sehen wollte, durchgeknallte Freaks, welche über HartzIV-TV ihren geistigen Müll unter die Leute bringen. Und seit geraumer Zeit wird das Thema Homosexualität in allen TV Formaten, von Frauentausch über SoKo bis zur Werbung weichgekocht, bis der letzte Trottel kapiert hat, dass seine Zukunft nicht in der Heterosexualität liegt.

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