Forum: Netzwelt
TV5 Monde: Hacker aus Russland sollen hinter Cyber-Angriff auf französischen Sender s
AFP/ TV5MONDE

Bislang hatte man Dschihadisten hinter der Attacke auf TV5 Monde vermutet, doch laut einem Bericht wurde der Sender von russischen Hackern angegriffen. Die gesendete Propaganda für den IS ist demnach nur Tarnung gewesen.

Seite 1 von 2
andreika123 10.06.2015, 07:56
1. Soll das ein Witz sein

Also den Russen kann vieles unterstellt werden, aber das sie so ein cyber angrief planen und Durchführen und für Is zu werben, kann ich nicht glauben. Die Russen unterstützten Iran gegen die IS und andere arabischen Staaten, das weiß halt Spigel nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Partieller Augentinnitus 10.06.2015, 08:09
2.

Führt Putin jetzt seine besten Waffenkunden vor? Und warum lässt er vorgeben, für den IS zu cracken?

Wenn es wirklich stimmt, dass Zugangskennworte am Whiteboard der Redaktion ausgehängt waren, dann war das wohl eher ein Insiderjob von Putins Billigstadministratoren. USB-Keylogger, wie bei der TAZ eingesetzt, lassen sich auch nur mit Direktzugriff auf die Rechner vor Ort einsetzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
drittaccount 10.06.2015, 08:09
3.

Ist doch auch vollkommen egal, wers war ... wichtig ist doch nur, dass es Russland war.
Schließlich sind die Dschihadisten im Kampf gegen Russland unsere Freunde ... hat ja auch in Afghanistan schon prima funktioniert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alfons88 10.06.2015, 08:40
4. Aha... Anhand der geolokalisation der IP

Proxy? Jumphost? VPN/Tor-Exitnode?
Das kann ja schon sein, daß in der Kette ein russischer Server war... Würde ich auch so machen... Aber noch zuerst über China/HK und USA und Island gehen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
achilles65 10.06.2015, 09:01
5.

Natürlich waren es die Russen. Was waren die Russen eigentlich nicht?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Partieller Augentinnitus 10.06.2015, 10:19
6.

Zitat von achilles65
Natürlich waren es die Russen. Was waren die Russen eigentlich nicht?
Friedensstifter in der Ukraine und anderen Nachbarstaaten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Phallus_Dei 10.06.2015, 11:02
7.

"dass die Spur der Hacker durch Nachverfolgung der IP-Adressen der Computer habe verfolgt werden können, von denen aus der Angriff gestartet worden sei" —
Man nimmt für so etwas anonyme Proxies oder Proxy-Kaskaden, die die Ursprungs-IP NICHT weitergeben (das testet man natürlich). Wo die stehen, ist dem Hacker i.d.R. völlig egal und erlaubt überhaupt keinen Rückschluss auf seinen Standort. Insofern eine völlig alberne Meldung, aber Hauptsache, das tägliche Russland-Bashing wird unters Volk gebracht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
testi 10.06.2015, 12:12
8. Na zum Beispiel

Zitat von achilles65
Natürlich waren es die Russen. Was waren die Russen eigentlich nicht?
Die Russen waren nicht vor Ort, als die halbe Welt den Afrikanern gegen Ebola geholfen haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
KaroXXL 10.06.2015, 15:50
9. Ist schon ein bisschen auffällig..

..so offensichtlich Stimmung zu machen...
Natürlich kann man eigene Spuren verwischen und gleichzeitig falsche Spuren legen. So kann man eben Russland oder sonstwen beschuldigen.

Ein bisschen mehr Qualitätsicherung, Skepsis und Recherche statt diesem Niveau welches man bei SpOn seit dem Bellingcat Fiasko doch verlassen wollte? Oder waren es doch nur Lippenbekenntnisse?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2