Forum: Netzwelt
Twitter-Eklat auf Bundespressekonferenz: Netz spottet über Hauptstadtjournalisten

Müssen sich arrivierte Hauptstadtjournalisten mit neumodischem Zeug wie Twitter herumschlagen, um in Sachen Bundesregierung auf dem Laufenden zu bleiben? Ja, findet das Bundespresseamt. Manche Journalisten fühlen sich übergangen. Eine Posse über Herrschaftswissen in Zeiten des Netzes.

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Xenier 29.03.2011, 12:54
1. Obamas Nebenamt?

Wenn man auf den Link zum RegSprecher klickt landet man bei Obama.

Das ist jetzt entweder ne Enthüllung oder einfach ein Fehler.

:-)

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linus_ffm 29.03.2011, 12:57
2. falscher Link ?

schon lustig, das Barack Obama jetzt Bundespressesprecher ist... zumindest taucht sein Link bei Steffen Seiberts Link auf *grins*

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Tastenhengst 29.03.2011, 13:08
3. Endlich.

Zitat von
Herrschaftswissen, Deutungshoheit und Informationsprivilegien
Jetzt schreiben SPON-Journalisten das, was die Menschen schon lange über ihren Berufsstand denken. Tatsächlich ist bei mir dessen Ansehen gesunken, je mehr ich gelernt habe.

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mborevi 29.03.2011, 13:08
4. Natürlich hat die Öffentlichkeit das Recht, ...

... über politische Dinge unverzüglich informiert zu werden, notfalls vor den Journalisten. Schließlich sind Politiker den Bürgern und nicht den Journalisten verantwortlich.
Es erinnert mich ein Bisschen an die Diskussion, ob man ohne Kirche zu Gott gelangen kann...

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ChristianStöcker 29.03.2011, 13:09
5. Falscher Link

Zitat von linus_ffm
schon lustig, das Barack Obama jetzt Bundespressesprecher ist
Schon repariert. Danke.

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Gani 29.03.2011, 13:18
6. Herrlich

Genau so habe ich mir einen nicht zu unterschätzenden Teil der Journalie vorgestellt - ängstlich ob der neuen Wege Informationen zu transportieren und verbreiten. Wirklich amüsant.
Aber:

"dabei wäre doch die Frage, ob die Bundesregierung sich der Plattform eines Privatunternehmens bedienen sollte, um Informationen zu verbreiten, durchaus diskussionswürdig gewesen"
Sind den Zeitungen und (Privat)Sender keine Plattformen privater Unternehmen? Zuweilen auch von ausländischen Eignern kontolliert, genau wie Twitter.

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sappelkopp 29.03.2011, 13:23
7. Warum...

...erwarten wir vom durchschnittlichen Journalisten mehr Internet-Affinität als vom durchschnittlichen Rechtsanwalt?

Natürlich gibt es Journalisten, die nur ungern mit den elektronischen Medien arbeiten, warum auch nicht.

Ich denke zudem nicht, dass Twitter nun der vorrangige Kanal sein muss, der die Öffentlichkeit informiert. Es kann ein Kanal sein, aber nicht der, der vorrangig bedient wird.

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danielluecking 29.03.2011, 13:24
8. Zurückgebliebene Edelfedern?

Wie Webdienste wie Twitter nun auch immer bewertet werden mögen: Journalisten müssen dort sein, wo Menschen und Informationen sind ...
Wer im letzten halben Jahr die Netzrelevanz nicht erkannt hat, der darf sich gleich aus dem Berufsstand verabschieden.

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vopana 29.03.2011, 13:27
9. Das ist so nicht ganz richtig, liebe SPON-Redaktion...

Man muss sich schon registrieren, wenn man bei http://twitter.com/RegSprecher die Tweets von Regierungssprecher Steffen Seibert lesen will!

Ich persönlich lege keinen Wert darauf, auch noch über dieses Medium von der Bundesregierung veräppelt zu werden, aber bei Journalisten sieht es ja rein berufsmäßig schon etwas anders aus.

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