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Überwachung von Gefährdern: Nichts gelernt aus dem Fall Anis Amri
BILAN/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock

Ein Blick in die Statistik zu islamistischen Mordanschlägen in Europa zeigt: Immer war mindestens einer der Täter polizeibekannt. Die Fehler der europäischen Behörden haben absurde Züge angenommen.

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Dorn 20.12.2018, 17:56
150. Blind gegenüber dem Islamismus

Der Staat bzw. die Staaten sammeln immer mehr Daten, aber sie werden offensichtlich weder ausreichend ausgetauscht zwischen den Behörden, noch wird hart und konsequent durchgegriffen. Man müsste sowohl den Sumpf trocken legen, in dem diese fauligen Islamisten-Gewächse gedeihen - Auflösen radikaler Moscheevereine, Ausweisen von Verdächtigen bereits bei kleinen Vergehen und Streichen der Sozialleistungen, Verhindern der Finanzierung aus dem Ausland - als auch die Strafen bzw. die Urteile verschärfen. Wieso profitieren Islamisten immer noch hinter diesem Resozialisierung-Täterschutz-Chichi vieler Gerichte? - Man würde auch der Fremdenfeindlichkeit viel Boden entziehen, wenn nicht hinter jedem anständigen Moslem ein potentieller Radikaler vermutet werden müsste!

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c.heinemann 20.12.2018, 18:03
151. Herr Lobo und Konsorten.......

.......es darf inzwischen auch bekannt sein dass die Mehrzahl der seit 2015 agierenden Islam Terroristen gar keine oder wenige den Status Asylant vorwiesen.Die meisten dieser Täter sind meist ausschliesslich aus Familien die bereits seit Jahren in Europa ansässig sind und am Beispiel "Charles Hepdo" oder "Bataclan" waren die Attentäter gebürtige Franzosen.
Was soll diese Berichterstattung oder Meinungsäusserung, ausser den populisten zusätzlichen Nährboden zu geben.
Im übrigen hat Frau Merkel nicht die Grenzen geöffnet, die Grenzen waren schon seit Schengen offen und das seit fast 30 Jahren und mehr. Merkel hat den Angekommenen lediglich Guten Tag gesagt und das sollten wir auch tun, jeder hat das Grundrecht in einem Land um Asyl nachzusuchen.
Stellt euch mal vor die Bundesländergrenzen wären Staatsgrenzen und der arbeitlose Bremer müsste in Bayern um Asyl fragen und würde wegen seinem Status als Wirtschaftsflüchtung und nicht als verfolgter politischer Flüchtling abgelehnt, wie gross wäre dann das Geschrei der Media.
Hört bitte auf mit dem ständigen Flüchtlingsbashing.
Schliesslich waren auch die Aussiedler auf der "Mayflower" anno 16.. auch fast zu 1oo % Wirtschaftsflüchtlinge und stellt euch auch mal vor die Indianer hätten eben diese Flüchtlichte über Ankerzentren wieder ausgewiesen!!!!!

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Ein Spielverderber 20.12.2018, 18:06
152.

Zitat von latrodectus67
"Wir können die Grenzen nicht schließen. Wenn man einen Zaun baut, werden sich die Menschen andere Wege suchen" Angela Merkel. Oder wollen Sie der amtierenden Bundeskanzlerin unterstellen nicht die Wahrheit gesagt zu haben? Laut Angela Merkel gibt es keinen Schutz einer äußeren Grenze. Und die innere Sicherheit muss, zumindest in einer freiheitlichen Demokratie, geringer sein, als die äussere Sicherheit. Wenn es also keinen äusseren Schutz gibt, dann kann es keinen inneren geben.
Hier drehst Du der Bundeskanzlerin aber die Worte im Mund herum. "Nicht schließen" heißt noch lange nicht, daß es keinen Schutz der Außengrenzen gibt bzw. geben kann. Und noch immer ist innere Sicherheit nicht das gleiche wie die äußere Sicherheit oder die Sicherheit der Grenzen. Auch wenn es einfacher ist, alles in einen Topf zu werfen. Versuch einfach mal zu verstehen, was die Leute wirklich sagen und zu differenzieren! Ja, das ist manchmal anstrengend und kann Dein Weltbild erschüttern! Aber lohnt sich!

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heimann4676712 20.12.2018, 18:11
153.

Zitat von draco2007
Ok. Dann schieben wir Deutsche Staatsbürger aber bitte an den Nordpol ab. Auch bei Diebstahl eines Kaugummis. Was soll der Blödsinn? Sie sagen "auch wenn sie hier geboren sind". Sie wissen schon, dass sie KEINEN "deutschen" Bürger finden, der nicht irgendwo "ausländische" Vorfahren hat. Also dürfen wir die auch abschieben?mmm
Wow Draco, welch ein schlaghaltiges Argument. Hat dieses Argument schon ein eizigesmal außerhalb Ihrer Filterblase funktioniert? Dachte ich mir schon das es in der realen Welt noch nie gezogen hat. Also wenn Sie schon den Relotius bringen, dann richtig.

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Ein Spielverderber 20.12.2018, 18:13
154.

Zitat von dirk_row
Das Land reißt seine Grenzen ein und baut sie in Form von Pollern rund um jeden Weihnachtsmarkt und jedes Volksfest wieder auf; die Grenzen werden von den Außengrenzen nach Innen verlegt. Explodierende Kriminalität, wachsende Verunsicherung und Mordanschläge sind die Folge; das Weihnachstmarktattentat von Berlin ist der schwerwiegendste Fall, aber es gibt noch viele andere. Wer es wagt, da zu Kritik zu üben gilt als „Rechtspopulist“. Die Mauern aus Beton um die Festplätze werden durch Mauern der verlogenen Moral ergänzt und politisch abgesichert durch Selbstschussanlagen der verordneten politischen Korrektheit.
Vor allem aber werden die Mauern in die Köpfe bestimmter Leute verlegt, die jenseits davon die Wirklichkeit gar nicht erkennen wollen, da sie ihrem Weltbild widerspricht, dafür aber in Betonkopfhysterie ausbrechen. Explodierende Kriminalität? Da sagen die Polizeistatistiken aber etwas anderes. Wachsende Verunsicherung? Das wird hauptsächlich durch politische Marktschreier gefördert, hat aber nur wenig mit der Realität zu tun. Mordanschläge? Wie hoch ist die Chance nochmal, bei einem islamistisch motivierten ums Leben zu kommen? Geht gegen 0.
Ja, es gibt vieles zu verbessern. Aber die Mauern in Deinem Kopf, die die differenzierte Realität ausblenden, sind da nur kontraproduktiv.

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vorwärtsundnievergessen 20.12.2018, 18:40
155. Hinterher ist Kritik einfach

Aber die Sicherheitsbehörden sind auch mit der großen Anzahl der Gefährder überfordert. Wieviele Gefährder sind denn ausreisepflichtig? Wieso muss man diese frei herumlaufen lassen? Am suabersten wäre es rechtlich sicherlich, wenn alle Ausreisepflichtigen in ihrer Bewegungsfreiheit beschränkt wären und diejenigen, von denen man begründet annehmen kann, dass sie keine Gefahr darstellen, von den Beschränkungen befreit würden. Dann könnten sich die Behörden auf Staatsbürger und Personen mit Aufenthaltsrecht konzentrieren (auch noch eine sehr große Zahl). Dieser Kommentar soll nicht die Schlamperei und Unfähigkeit relativieren.

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dirk_row 20.12.2018, 18:47
156.

Angesichts der wachsenden Gewalt- und Beschaffungskriminalität, der Attentate und Tötungsdelikte, der steigenden Kosten für früher einmal überflüssig gewesene "Sicherheitsmaßnahmen" wie Betonpoller, sind die Zahlen eindeutig: Die Anzeigebereitschaft sinkt, weil die Polizei einfache Diebstähle nicht mehr verfolgt.

Merkel und ihre Medien haben die Beschönigung einer katastrophalen Lage zur hohen Kunst entwickelt.

Die Analyse der Polizeilichen Kriminalstatistik zeigt sinkende Straftaten, dramatisch insbesondere bei Bevölkerungsgruppen, die noch im Vorjahr besonders kriminell waren. Wie kann das sein? Bei Diebstahl beispielweise ist es Resignation: Die Polizei greift vermutlich nicht mehr ein. Um nur ein Beispiel zu nennen: Wenn größere Discounter verstärkt auf firmeneigenes Sicherheits- und Aufsichtpersonal setzen und beispielsweise Ladendiebstahl einfach nicht mehr zur Anzeige bringen würden, dann tauchen diese Fälle auch nicht mehr in der Statistik auf. Hier ginge dann also nicht die Kriminalität zurück, sondern die Beklauten hätten die Durchsetzung des Rechts quasi in die eigenen Hände genommen.

Zunächst einmal war es mit der Kriminalstatistik leider nicht anders, als mit einer Vielzahl von Gefälligkeitsstudien regierungsfreundlicher privater Stiftungen in Deutschland: Vor Veröffentlichung der eigentlichen Studie oder Statistik wird eine Pressemitteilung veröffentlicht, die schon einmal zusammenfasst, was man wünscht, was die Presse zu berichten hat. Wenn die Studie oder Statistik später doch noch vorliegt, ist der verkündete Inhalt bereits gesetzt – auch wenn die Zahlen eine andere Sprache sprechen.
Besagte Kriminalstatistik gelangte vor Veröffentlichung aus dem Innenministerium zunächst zu einem Recherchekollektiv aus Leitmedien und Öffentlich-Rechtlichem Fernsehen – nebst vorbereiteter Interpretation der Statistiken: Kriminalität in Deutschland ist so niedrig wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die Massenzuwanderung soll also geradezu wie eine Befriedung der ansonsten wohl autoaggressiven Deutschen sein. Und das wird seither blind nachgebetet – kritische Presse sieht anders aus.
Die tägliche Nachricht von der nächsten Vergewaltigung mit und ohne Todesfolge, von der nächsten Massenschlägerei irgendwo auf einem deutschen Marktplatz: alles nur krasse Einzelfälle ohne Belang für die Statistik, oder allenfalls auf das jugendliche Alter und die ungestüme Lebensfreude der Zuwanderer zurückzuführen?

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meinsenf123 20.12.2018, 19:10
157.

Es fehlt ganz offensichtlich der Wille, und nicht die Fähugkeit, die Bevölkerung zu schützen - Die unverzichtbare Kernaufgabe eines jeden Staates. Die absehbaren langfristigen politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen werden drastisch ausfallen.

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Havel Pavel 20.12.2018, 19:39
158.

Zitat von AWG
Wie erbärmlich ist das denn? Wenn es um Aufklärung, Wahrheit oder Richtigkeit geht, ist es egal, wer dazu den Anstoß gibt oder welcher Partei derjenige/diejenige angehört.
Sie wissen aber schon, dass alle von der AfD vorgebrachten Anträge schon aus Prinzip generell abgewiesen werden. Also wenn dann sollte schon bitte eine unverdächtige Partei dies tun!

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msg 20.12.2018, 19:50
159. Ja und nein

Lieber Herr Lobo,
Ja, es läuft nicht alles optimal und immer wenn viele Rädchen ineinander greifen müssen, geht immer mal wieder was kaputt. Einige Rädchen aus dem System nehmen, um das Ganze weniger störanfällig zu machen, ist das eine gute Idee - die im Feudalismus bestimmt deutlich leichter gesagt, als gemacht ist.
Allerdings wissen wir alle, das auch das beste System nie zu 100% funktioniert.
Lenkt die Kritik über Behördenversagen nicht von Grundproblem ab? Es laufen mehrere Tausend Gefährder durch Europa, die sich erst hier radikalisiert haben.
Bei tausend Irren und 0,1% Fehlerquote kommt ein Attentat raus. Wir sollten mehr über die Ursachenbehebung und weniger über die Symptombekämpfung reden.

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