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Umfrage zu Sexismus in der IT: "Dann fragte man mich, ob ich mich verlaufen hätte"
Getty Images/Maskot

Eine Umfrage der Organisation "Girls Who Code" zeigt: Frauen in der Tech-Branche haben immer noch mit Vorurteilen zu kämpfen. So bleibt Computertechnik weiterhin meist in Männerhand.

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vothka 23.08.2019, 15:40
1.

Wenn sie eine Quote im IT Bereich wollen müssten die Damen das evtl. auch erst mal studieren.

So müssten sie unabhängig ihrer Kompetenz einfach jede nehmen - und hätten immernoch nicht mehr als 10%.
Finden sie sich einfach mit der Realität ab dass Frauen selten was damit zu tun haben wollen was unter der Haube des PCs passiert

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dn.creaserv 23.08.2019, 15:54
2. Mann

kann nur hoffen, dass die Frauen sich durchbeissen und eines Tages die Vorstellungsgespräche führen. Gute Codes bestehen nicht aus Testosteron sondern aus Grips!

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m82arcel 23.08.2019, 15:54
3.

"Bei einem Viertel ging es in den Gesprächen demnach eher um persönliche Eigenschaften statt um die fachlichen Qualifikation." Das finde ich, ja zugegebenermaßen als Mann, zumindest für den Berufseinstieg ziemlich normal und hat nichts mit Mann/Frau/Divers zu tun. Die sich bewerbende Person muss schließlich ins Team passen und das ist oft wichtiger als die Frage, ob man Framework X oder Editor Y kennt. Das kann man alles lernen, wenn die Voraussetzungen stimmen - und dies sollte aus Lebenslauf und Abschlüssen hervorgehen.
Ein bisschen merkwürdig finde ich es auch, wenn einige der befragten Frauen sich davon eingeschüchtert fühlen, dass die Gespräche nur von Männern geführt wurden. Das Geschlecht sollte im beruflichen Umfeld egal sein: und zwar für beide Seiten. Wäre es nicht auch irgendwie sexistisch, würde man die (wenigen) Frauen in den Fachbereichen immer für Gespräche mit Bewerbenden abstellen, statt sie ihren eigentlichen Job machen zu lassen? Und was machen die Bewerberinnen, wenn später ein Kunde nur männliche Vertreter zu Besprechungen schickt? Den Kunden wegschicken?
Übrigens: auch für Männer sind Vorstellungsgespräche nicht unbedingt eine angenehme Situation. Dass ein Teil der Frauen immer alles darauf zurückführt, dass sie eine Frau sind, finde ich zunehmend nervig.

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SirLavaMinnt 23.08.2019, 16:04
4. Grundlegend Richtig

aber wie so häufig eventuell pauschalisiert oder die Hintergründe nicht beachtet.
Natürlich sind die Zahlen der negativen Erfahrungen bei den Umfragen der "Gils who code" exorbitant hoch, denn wer meldet sich dort ohne Diskriminierungsgrund an?
Das ist als würde man in einem geschützten Frauenhaus umfragen zu Erfahrungen mit häuslichet Gewalt machen und es auf die Allgemeinheit übertragen.
Zudem SIND eben weniger Frauen in der IT-Branche tätig, und wenn eben nur Männer in der Bewerbungsgesprächen sitzen, dann kann das auch an einem justen Mangel an Frauen liegen.
Dass in den stark männerdominierten Bereichen der Industrie Diskriminierung vorliegt, aber man muss ja nicht Pauschalisieren

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Das Pferd 23.08.2019, 16:07
5.

"Es ist frustrierend bei Fachgesprächen nur Männern gegenüber zu sitzen. Die Firmen predigen Vielfalt, die sich im Bewerbungsprozess nicht zeigt."

Hm, würde mich bei einem Fachgespräch nicht interessieren. Ich habe mit vielen IT-Buden beruflich zu tun, Frauen sind massiv unterrepräsentiert. Aber sie werden eher positiv diskriminiert, eine Bewerberin hat gleich ein paar Pluspunkte extra. Erst mal um gesetzlichen Quten vorzubeugen, man weiß ja nicht was kommt. Aber auch, weil ein paar Frauen einfach gut für das Team sind, weiß jeder Personaler. Trotzdem gibt es oft nur die Abteilungssekretärin.

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PeterCollignon 23.08.2019, 16:08
6. Das kenne ich seit 35 Jahren anders.

Ein Kollegin schaffte es am weitesten:
Martina Koederitz
Auch sonst war sehr viele Frauen in mittleren und gehobenen Positionen. Natürlich gab es in der gesamten Zeit auch viele Programmiererinnen.

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GoaSkin 23.08.2019, 16:21
7. Informatik war früher absolute Frauensache

Bis in die 1960er Jahre herein war die Informatik ein absoluter Frauenberuf. Und das hat sich ins Gegenteil hinein gewandelt. Bevor der Computer als Hardware erfunden wurde, hat man Menschen, die logisch-mathematische Abläufe durchrechnen von Beruf her als "Computers" bezeichnet; auch eine Frauendomäne.

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zeichenkette 23.08.2019, 16:31
8.

Zitat von vothka
Wenn sie eine Quote im IT Bereich wollen müssten die Damen das evtl. auch erst mal studieren. So müssten sie unabhängig ihrer Kompetenz einfach jede nehmen - und hätten immernoch nicht mehr als 10%. Finden sie sich einfach mit der Realität ab dass Frauen selten was damit zu tun haben wollen was unter der Haube des PCs passiert
Das sind irgendwie exakt dieselben Argumente, mit denen Frauen vor gut 100 Jahren studieren noch überhaupt nicht erlaubt wurde. Frauen als Ärzte? Unmöglich! Heute ist der Frauenanteil mehr als die Hälfte... Natürlich erfordert es einen gewissen Pioniergeist, in männerdomierte Berufe einzusteigen und es sind nunmal nicht alle Frauen Pioniere (alle Männer übrigens auch nicht). Sowas dauert, aber man kann das erleichtern oder erschweren und Leute wie Sie ("das ist nunmal einfach so") sind da eher das Problem und nicht die Lösung... "Das ist nunmal so" ist nämlich kein Argument, sonst wäre der Frauenanteil in IT- oder allgemein technischen Berufen international nicht so verschieden.

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cobaea 23.08.2019, 16:39
9.

Zitat von vothka
Wenn sie eine Quote im IT Bereich wollen müssten die Damen das evtl. auch erst mal studieren. So müssten sie unabhängig ihrer Kompetenz einfach jede nehmen - und hätten immernoch nicht mehr als 10%. Finden sie sich einfach mit der Realität ab dass Frauen selten was damit zu tun haben wollen was unter der Haube des PCs passiert
Lesen hätte geholfen. Laut Artikel sind 20% der in Deutschland Informatik Studierenden Frauen.

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