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Umstrittenes Acta-Abkommen: Zehntausende demonstrieren gegen Copyright-Pakt
DPA

Heftige Proteste gegen das Acta-Abkommen: In deutschen Großstädten haben mehr als 30.000 Menschen gegen eine EU-weite Regelung zum Urheberrecht im Internet demonstriert. Sie befürchten, dass damit Webseiten zensiert werden könnten.

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james-100 11.02.2012, 18:43
10.

Zitat von alex1006
Wer garantiert uns, dass dieser Ausschuss uns dann nicht irgendwann die Meinungsfreiheit einschränkt?
Keiner garantiert Ihnen das. Nur wird die Zensur dann kritische,nicht regierungskomforme Kommentare sperren bzw löschen!

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frank_w._abagnale 11.02.2012, 18:43
11. Wer nichts zu verbergen hat....

Das sind doch alles Raubkopierer, Filmerunterlader und illegale Pornos-Gucker, die da unter dem Deckmäntelchen der Meinungsfreiheit lauthals aufschreien. Alles Pharisäer eben.

Ich habe nichts zu verbergen. Ich kaufe meine Software und Filme. Ich sehe mir keine verbotenen Filmchen an.

Kurzum: Ich habe nichts gegen mehr Kontrolle einzuwenden, zumal diese auch mehr Sicherheit bringen dürfte.

Wer dagegen ist, hat wohl etwas zu verbergen und sein schlechtes Gewissen lässt ihn aufbegehren.

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das_tapfere_leserlein 11.02.2012, 18:44
12. Der BDI

Welches Geistes Kind der BDI ist zeigt, wenn auch unfreiwillig, mit seiner Stellungnahme. Der BDI würde aus Angst ums Geschäft wahrscheinlich
auch noch das letzte bürgerliche Grundrecht kassieren wollen.
Das hat die deutsche Industrie schon vor 70 Jahren erfolgreich ausprobiert. Das Ergebnis kennen wir. Aber etwas dazu gelernt hat offensichtlich niemand in der deutschen Industrie. Freu mich schon drauf
wenn nach der Kontrolle eines Laptops eines deutschen Ingeneurs, wichtige Entwicklungsdaten auf unerklärlichen Wegen in China wieder
auftauchen.

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Eutighofer 11.02.2012, 18:52
13. Verschwörungstheoretiker unter sich

Dem, der bei jedem Abkommen welches dem Schutz des Urheberrechts dient gleich die Einschränkung der Meinungsfreiheit wittert,ist leider nicht mehr zuhelfen .
Wer seine eigene Meinung äußert, dürfte kaum den Urheberrechtsschutz verletzen. Wer aber die Meinungen anderer auf irgendwelchen Demos nur unkritisch hinterherplappert verletzt in der Tat das Urheberrecht - wenn auch nicht im juristischen Sinne.

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Communities in Victory 11.02.2012, 18:53
14.

Zitat von Europa!
Erstaunlich, bemerkenswert und respektabel, wie die jungen Leute für die Internetfreiheit mobil machen. Aber ein Urheberrecht, dass sich an "unsere" Nutzungsgewohnheiten anpasst, finde ich doch problematisch. Die PRODUKTIONSBEDINGUNGEN der Musiker, Filmemacher, Schriftsteller, Journalisten und sonstigen Urheber sind mindestens genauso wichtig wie die "Nutzungsgewohnheiten" der User. Sonst gibt's bald nichts mehr, was da "genutzt" werden könnte.
Es gibt NICHTS das nicht schon einmal da war.

Man kann nicht beides haben.

Internet Verkaeufe mit dem Risiko das es kopiert wird(suchen! - Schmidt von Google, - interessante Aussagen) oder strikte Off Line Strategy, dann koennen die Firmen klagen solange sie warm sind.

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seduro34 11.02.2012, 18:54
15.

Zitat von Europa!
Erstaunlich, bemerkenswert und respektabel, wie die jungen Leute für die Internetfreiheit mobil machen. Aber ein Urheberrecht, dass sich an "unsere" Nutzungsgewohnheiten anpasst, finde ich doch problematisch. Die PRODUKTIONSBEDINGUNGEN der Musiker, Filmemacher, Schriftsteller, Journalisten und sonstigen Urheber sind mindestens genauso wichtig wie die "Nutzungsgewohnheiten" der User. Sonst gibt's bald nichts mehr, was da "genutzt" werden könnte.
Ich glaube schon das die jungen Leute genau wissen wofür sie demonstrieren: für die Freiheit des Internets, ihnen per se illegale Downloads zu unterstellen, ist nicht nur frech, sondern auch ziemlich schmalspurig. Es geht nicht um den kostenlosen Download/Stream von irgendwelchen Filmen oder Musik. Es geht um nicht mehr oder weniger als um die Meinungsfreiheit und Demokratie im Netz, die uns die Großkonzerne wegnehmen wollen. Vorgeschoben wird dann gerne das Urheberrecht und die schwere Keule Kinderporonografie. Aber eigentlich geht es darum, das sie kontrollieren wollen, was wir im Netz tun, um diese Informationen für sich nutzen zu können.

Es wird Zeit, das dies auch der Letzte versteht, denn sonst finden wir uns in wenigen Jahren in einem Netz wieder, das wenigen Konzernen gehört die dann darüber bestimmen, wie wir was tun dürfen. Nämlich konsumieren und die Klappe halten.

(Wenn die Kontentindustrie endlich vernünftige Angebote für Filme und Musik hätten, dann würden sich Filmseiten wie Kino.to und Co. von selbst erledigen. Aber lieber wird der gemeine User kriminalsieriert - gerne auch mal der Falsche - um alles beim Alten zu lassen. Die alten Herren in den Vorstandsetagen verstehen die neue Zeit nicht mehr)

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Apophis99942 11.02.2012, 18:57
16. Na Smartpatrol.

Müssen andere eigentlich auch so brechen, wenn sie diese nervige Comic/Hollywood-GuyFawkes-Maske sehen?
Schlimmstes Fashionstatement der Forever-Alone Fraktion seit den langen Matrix-Ledermänteln :D[/QUOTE]

Heute einen neuen Auftrag bekommen? Wie hieß der? Mache die mal ein bischen lächerlich? Wieviel Cent bekommt man dafür?

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Communities in Victory 11.02.2012, 18:59
17.

Zitat von Eutighofer
Dem, der bei jedem Abkommen welches dem Schutz des Urheberrechts dient gleich die Einschränkung der Meinungsfreiheit wittert,ist leider nicht mehr zuhelfen . Wer seine eigene Meinung äußert, dürfte kaum den Urheberrechtsschutz verletzen. Wer aber die Meinungen anderer auf irgendwelchen Demos nur unkritisch hinterherplappert verletzt in der Tat das Urheberrecht - wenn auch nicht im juristischen Sinne.
Wem kann man hier dann eigentlich die Urheberrechte ALLER Kriege zuschreiben? Sind es nich dieselben die diese Gesetze machen, zustimmen oder nachplappern?

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lobbie 11.02.2012, 18:59
18. Bitte

komplett ad-acta legen.
Dann hört dieser Unsinn mit den Urheberrechten auf und diese Industrie stellt sich endlich auf das 21.Jahrhundert um.
Solange das nicht geschieht, werden die Ewig-Gestrigen immer wieder so etwas versuchen.
Freiheit für das Internet und allem, was damit verbunden ist.
Ganz einfach.

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AxelSchudak 11.02.2012, 19:00
19. Die Wahl...

Zitat von Europa!
Aber ein Urheberrecht, dass sich an "unsere" Nutzungsgewohnheiten anpasst, finde ich doch problematisch. Die PRODUKTIONSBEDINGUNGEN der Musiker, Filmemacher, Schriftsteller, Journalisten und sonstigen Urheber sind mindestens genauso wichtig wie die "Nutzungsgewohnheiten" der User. Sonst gibt's bald nichts mehr, was da "genutzt" werden könnte.
Wenn wir die Wahl haben zwischen Informationsfreiheit - insbesondere die Freiheit, Informationen OHNE Kontrolle durch Provider, Rechteinhaber und Behörden - zu beziehen, und einem funktionierendem traditionellem Urheberrecht für Musiker und Filme - sollte die Wahl einfach sein.

Bei der "Kontrolle" kann man nicht politische Informionen VOR der Kontrolle befreien - man kennt die Inhalte ja noch nicht - und wenn die inhaltliche Kontrolle erstmal flächendeckend da ist, wird sie mit Sicherheit nicht nur gegen Copyrightsünder eingesetzt.

Hier wird Freiheit nicht einmal mehr gegen Sicherheit eingetauscht, sondern nur noch gegen Geld.

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