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Unfallgefahr: Wenn die Drohne dem Hubschrauber in die Quere kommt
AFP

Wie sehr gefährden private Drohnen den Luftverkehr? Zwischenfälle mit Verkehrsflugzeugen im Ausland machen Schlagzeilen. Aber auch in Deutschland gab es schon brenzlige Situationen - sogar mit Rettungshubschraubern.

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Attila2009 31.07.2015, 02:27
130.

Zitat von Harry Callahan
... ist die zunehmende Verspargelung der Landschaft ein viel größeres Problem. Statt hier aus ein paar Drohnen eine riesige Diskussion zu machen, sollten sich die Verantwortlichen mal Gedanken machen, was es bedeutet, wenn sie auf jedem Bergkamm riesige Windanlagen bauen. Die schlanken Teile machen für uns dann bei grenzwertigem Wetter den Unterschied zwischen "gerade noch möglich" und Einsatzabbruch. Aber im Gegensatz zu privaten Drohnen sind Windkraftwerke ja politisch gewollt und daher ist das Risiko hinzunehmen.
Mit einem Unterschied:
Windräder stehen auf einem Fleck und sind groß genug um gesehen zu werden.

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uventrix 31.07.2015, 05:15
131.

Zitat von Attila2009
Könnte aber erlaubt sein wenn das zu notorischer Belästigung oder gar zur Gefährdung führt und der Besitzer nicht auffindbar oder einsichtig ist. Nennt sich .........
Sie sind auch nicht die hellste Birne auf dem Kronleuchter, oder?

Wovon Sie da schwadronieren ist Selbstjustiz und verboten. Zumal in Deutschland überhaupt NIEMAND IRGENDWOHIN schießen darf.

Ich glaube Sie sollten sich nochmal mit Waffenrecht beschäftigen. Dass eine labile Person wie Sie überhaupt eine Waffe besitzen darf ist ein Skandal. Wenn ich wüsste wer Sie sind, würde ich Sie bei der Polizei melden.

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uventrix 31.07.2015, 07:56
132.

Zitat von Attila2009
Könnte aber erlaubt sein wenn das zu notorischer Belästigung oder gar zur Gefährdung führt und der Besitzer nicht auffindbar oder einsichtig ist. Nennt sich .........
Und noch was:
Die Drohne könnte abstürzen, sie könnte Ihnen auf den Kopf fallen.
KÖNNTE.
Das schließt den von Ihnen zitierten § komplett aus! Sagen Sie Goodbye zu § 228. Hier geht es um unmittelbare Gefährdung. KEINE Belästigung.

Ein ADAC Hubschrauber der Ihr Grundstück quert KÖNNTE auch abstürzen. Außerdem: Der Luftraum über Ihrem Grundstück gehört Ihnen nicht!
Wenn z.B. eine mit einer scharfen Klinge oder Schusswaffe bestückte Drohne direkt auf Sie zu fliegt, DANN könnten wir über einen Notstand diskutieren und selbst dann ist die Angemessenheit mit einem Schrotgewehr herum zu ballern, gerade wenn nebendran Ihre Kinder spielen zu hinterfragen.

Ich bin immer wieder erschüttert wie dumm manche Leute sind und sich irgendwelche §§ heraussuchen um ihre kranken Phantasien damit zu begründen. Erschreckend.

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Wofgang 31.07.2015, 10:32
133.

Zitat von limubei
... Drohnen braucht niemand! Gar niemand. Und vor allem kein Paketzusteller.
Damit könnte man durchaus eine ganze menge Kilometer und Sprit der Zustellerfahrzeuge sparen. In so fern sollte man schon darüber nachdenken, ob das Sinn macht. Gerade für Den Weiler im Nirgendwo eine mögliche Alternative. Allerdings ist so was auch deutlich einfacher zu steuern als der Hobbypilot.

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ed_tom_bell 31.07.2015, 12:12
134. Wenn Drohnen drohen

Zitat von uventrix
Und noch was: Die Drohne könnte abstürzen, sie könnte Ihnen auf den Kopf fallen. KÖNNTE. Das schließt den von Ihnen zitierten § komplett aus! Sagen Sie Goodbye zu § 228. Hier geht es um unmittelbare Gefährdung. KEINE Belästigung. Ein ADAC Hubschrauber der Ihr Grundstück quert KÖNNTE auch abstürzen. Außerdem: Der Luftraum über Ihrem Grundstück gehört Ihnen nicht! Wenn z.B. eine mit einer scharfen Klinge oder Schusswaffe bestückte Drohne direkt auf Sie zu fliegt, DANN könnten wir über einen Notstand diskutieren und selbst dann ist die Angemessenheit mit einem Schrotgewehr herum zu ballern, gerade wenn nebendran Ihre Kinder spielen zu hinterfragen. Ich bin immer wieder erschüttert wie dumm manche Leute sind und sich irgendwelche §§ heraussuchen um ihre kranken Phantasien damit zu begründen. Erschreckend.
Ich kenne die entsprechenden Paragraphen nicht und halte Ihre Argumentation auch für soweit richtig. Inwieweit z.B. der Luftraum über meinem Grundstück aber mir gehört muss, denke ich, unbedingt gesetzlich geklärt werden - solange es das noch nicht ist. Drohnen, die in einer Höhe über mein Grundstück fliegen, die der eines Hubschraubers entspricht (auch dazu gibt es ja zweifellos Bestimmungen) würde ich auch für vertretbar halten. Was aber natürlich auch vom Verkehrsaufkommen abhängt. Wenn ich mir aber vorstelle, dass ständig welche in Kopfhöhe oder niedriger durch meinen Garten schwirren, würde ich das für höchst bedenklich halten. Und solche Flughöhen stünden ja wirklich zur Debatte, wenn Amazon tatsächlich Pakete per Drohne an die Haustür liefern will.

Ich sehe da schon ein hohes Gefährdungs-, zumindest aber Belästigungspotenzial. Radfahrer etwa werden vermutlich nicht der Drohne bester Freund sein.

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Attila2009 31.07.2015, 13:06
135.

Zitat von uventrix
Sie sind auch nicht die hellste Birne auf dem Kronleuchter, oder? Wovon Sie da schwadronieren ist Selbstjustiz und verboten. Zumal in Deutschland überhaupt NIEMAND IRGENDWOHIN schießen darf. Ich glaube Sie sollten sich nochmal mit Waffenrecht beschäftigen. Dass eine labile Person wie Sie überhaupt eine Waffe besitzen darf ist ein Skandal. Wenn ich wüsste wer Sie sind, würde ich Sie bei der Polizei melden.
Das Kompliment kann ich zurück geben. Sie selber sollten sich mal mit dem Notstandsparagrafen beschäftigen und was "Selbstjustiz " ist.
keine Ahnung aber reichlich davon !
Natürlich darf man auch in Deutschland schießen, wenn es zur Abwehr von Gefahren an Leib und Gut erforderlich ist. Punkt.Steht aber nicht im WaffG sondern im BGB.
Das wäre zwar das allerletzte Mittel wenn mit Vernunft beim Drohnenpiloten nichts zu machen wäre aber es wäre nicht gänzlich ausgeschlossen.

Wer meint mit einem Fluggerät das bei Versagen wie ein Stein abstürzt ,nur um sein Ego zu befriedigen andere gefährden zu dürfen, der ist selbst eine labile Person.
Bei der Polizei "melden " jawohl Herr Blockwart melden Sie sich, sonst hätten Sie weiter nichts zu melden.

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greymanhh 31.07.2015, 16:15
136. Die Regelungen wurden am 1.6. gelockert, nicht verschärft

Bitte nochmal nachlesen liebe Redaktion, die Regelungen wurden um die Internationalen Flughäfen herum gelockert.
Von Flugverbot auf 30 bzw. 50 Meter erlaubte Aufstiegshöhe.
https://www.dfs.de/dfs_homepage/de/Services/Luftsport & Freizeit/Flugmodelle | "Drohnen"/1-437-15_DFS_Drohnen_CTR.PDF

Ist der Rest auch so fundiert recherchiert?

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Ing. Hans Maulwurf 31.07.2015, 17:47
137.

Zitat von Attila2009
Was ist wenn das Teil durch eigenesVersagen auf eine Birne knallt ? Das geht in Ordnung ?
Naja, gibt kein Gesetz welches es verbietet.
Man darf in z.b. 40 Meter Höhe über ein fremdes Grundstück fliegen.
Und wenn sie sich trotzdem bedroht fühlen dann ist es
ehrlich gesagt nicht das Problem des Luftfahrzeugführers.
Egal ob es ein Kopter, eine Modellflugzeug oder ein manntragender Segelflieger ist.

Abschießen könnte übrigens fatal ausgehen:
Wenn der Akku getroffen wird so ist es recht warscheinlich dass dieser in Flammen aufgehen wird.

Wenn der brennende Kopter dann z.b. durch ein Dachfenster knallt und einen Brand auslöst, so wird die Haftpflichtversicherung des Kopterpiloten den Schützen sicher in Regress nehmen.

Mal abgesehen davon dass man sicherlich nicht einfach so in Deutschland in Wohngebieten rumballern darf.

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icke0816 31.07.2015, 22:37
138. meckern und verbieten

ist das höchste Gut des gelangweilten Deutschen. Am häufigsten äussern sich die, die sich mit dem Thema nicht beschäftigt haben. Das Argument der "Spiegelleserin" doch für Luftaufnahmen in ein Flugzeug zu steigen ist super ;) Man stelle sich die Wartezeiten am Sportflugplatz vor wenn jeder, der einen copter besitzt, dann in seine Cessna steigen würde um in die nähe eines Wasserfalls oder Gletschers zu fliegen. Was interessiert den FPV Piloten bitte Nachbars Garten? Es gibt NICHTS langweiligeres! als im Garten zu fliegen. Das man nicht in der Nähe von Landezonen oder Flughäfen fliegt ist jedem denkenden und verantwortungsbewusstem Modellflieger klar. Versicherung ist in CH ab 500g Abfluggewicht eh schon Pflicht. Also bitte nicht immer das Halbwissen zum Besten geben oder Fakten zu einem Brei vermischen.

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ed_tom_bell 01.08.2015, 11:25
139. Halbwissen und geglaubtes Ganzwissen

Zitat von icke0816
ist das höchste Gut des gelangweilten Deutschen. Am häufigsten äussern sich die, die sich mit dem Thema nicht beschäftigt haben. Das Argument der "Spiegelleserin" doch für Luftaufnahmen in ein Flugzeug zu steigen ist super ;) Man stelle sich die Wartezeiten am Sportflugplatz vor wenn jeder, der einen copter besitzt, dann in seine Cessna steigen würde um in die nähe eines Wasserfalls oder Gletschers zu fliegen. Was interessiert den FPV Piloten bitte Nachbars Garten? Es gibt NICHTS langweiligeres! als im Garten zu fliegen. Das man nicht in der Nähe von Landezonen oder Flughäfen fliegt ist jedem denkenden und verantwortungsbewusstem Modellflieger klar. Versicherung ist in CH ab 500g Abfluggewicht eh schon Pflicht. Also bitte nicht immer das Halbwissen zum Besten geben oder Fakten zu einem Brei vermischen.
Naja, hielten Sie es für besser, wenn es das "höchste Gut des gelangweilten Deutschen" wäre alles unhinterfragt durchzuwinken? Drohnen können ohne Zweifel in vielen Fällen eine sehr nutzbringende Sache sein. Trotzdem bergen sie aber auch etliche Risiken. Das sollte man schon differenziert betrachten und wohl abwägen. Und man darf es auch nicht einfach denen überlassen, die sich eh für die Technik begeistern und deshalb meinen sie hätten die umfassende Ahnung von der Materie und allem was sie tangiert. Genauso wie man den Militaristen nicht die alleinige Urteils- und Entscheidungsmacht über Kriege überlassen darf. Denn das sind Themen die uns alle betreffen oder betreffen werden.

Und Sie sind sich sicherlich auch darüber im Klaren, dass Verantwortungsbewusstsein ein Ideal ist, das aber leider bei weitem nicht alle tätig teilen. Auch wenn sie es uns stets weiszumachen versuchen.

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