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Untersuchungshaft abgelehnt: Kim Dotcom muss vorerst nicht ins Gefängnis
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Kim Dotcom bleibt ein freier Mann - zumindest vorerst. Ein Richter lehnte es jetzt ab, den in den USA angeklagten Online-Unternehmer wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft zu nehmen.

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satissa 01.12.2014, 13:51
10. Logik

Folgt man der Logik der US Staatsanwaltschaft müßten sofort alle Waffenverkäufe in den USA eingestellt und die Waffenhersteller vor Gericht gezerrt werden, da die Waffen bewußt zu illegalen Zwecken wie Mord und Raub eingesetzt werden....

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moin8smann 01.12.2014, 14:57
11.

Seit wann gehört dieser Kim eigentlich zu den Guten?

Der war doch immer der zweifelhafte Aufschneider mit dem Aufmerksamkeitssyndrom.

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hman2 01.12.2014, 17:17
12. @SPON: Schmitz heißt der gute Mann...

Niemand hat jemals einen Nachweis für diese Namensänderung, die auch kein Standesamt akzeptieren würde, gesehen. Daher heißt er, weil er auch deutscher Staatsbürger ist, immer noch Kim Schmitz.

Und bevor jetzt jemand mit der Möglichkeit der Namensänderung durch Heirat argumentiert: Schmitz hat sich von seiner Frau getrennt. Außerdem heißt sie - Schmitz...

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Thomas Schnitzer 01.12.2014, 17:17
13.

Nur werden selbst in den USA bei weitem nicht alle verkauften Waffen illegal eingesetzt, zudem haben Waffen neben dem illegalen Einsatz auch noch legale Zwecke, z.B. Sport, Selbstverteidigung oder Brauchtum.

Das wiederum sieht beim Filesharing anders aus, denn dafür finden sie keine legalen Anwendungsfälle, die nicht an den Haaren herbei konstruiert sind.

Der vielfach von potentiellen Copyrightverletzern angeführte "freie Austausch von Wissen und legalen Werken" findet nämlich auf Plattformen wie Youtube, Wikipedia und SourceForge statt, und nicht im Keller des Internets.

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Thomas Schnitzer 01.12.2014, 17:18
14.

Nur werden selbst in den USA bei weitem nicht alle verkauften Waffen illegal eingesetzt, zudem haben Waffen neben dem illegalen Einsatz auch noch legale Zwecke, z.B. Sport, Selbstverteidigung oder Brauchtum.

Das wiederum sieht beim Filesharing anders aus, denn dafür finden sie keine legalen Anwendungsfälle, die nicht an den Haaren herbei konstruiert sind.

Der vielfach von potentiellen Copyrightverletzern angeführte "freie Austausch von Wissen und legalen Werken" findet nämlich auf Plattformen wie Youtube, Wikipedia und SourceForge statt, und nicht im Keller des Internets.

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Der Held vom Erdbeerfeld 06.12.2014, 12:06
15.

"Filesharing" ist der Vorgang des Bereitstellens oder Austausches von Dateien, der natürlich erst einmal nicht illegal ist. Man kann Daten teilen, so oft, lange und natürlich mit wem man will, sofern man die Verfügung über diese Daten hat. Wenn ich einem Arbeitskollegen ein gemeinsam bearbeitetes Dokument oder meiner Oma Bilder ihres Enkels oder meinem Freunden lustige Katzenvideos schicke bzw. besagte Dateien von diesen Personen (-gruppen) erhalte, ist das Filesharing, weil dabei Dateien geteilt/freigegeben werden. Illegal ist es nicht und ganz sicher auch nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern digitaler Alltag.

Was Sie vermutlich meinen ist Peer-to-Peer-Filesharing, welches in der Tat häufig für illegale Aktivitäten genutzt wird. Aber selbst dort muss man keine legalen Anwendungsfälle konstruieren, denn solche gibt es zuhauf. Praktisch überall, wo zur Bereitstellung großer Datenmengen die Last auf möglichst viele Teilnehmer aufgeteilt werden soll, kommt P2P-Filesharing zum Einsatz.

Zur Trennung von Vorgang und Werkzeug möchte ich ihren Vergleich bemühen: Es gibt Waffen und es gibt das Schießen. Beides hängt eng zusammen, ist jedoch trotzdem aus gutem Grund separat geregelt. Beim Filesharing ist es nicht anders: Der Vorgang und die dazu existierenden Werkzeuge sind zwei Paar Schuhe.

Entscheidend ist aber in jedem Fall, was letztlich damit gemacht wird. Ich möchte nicht darüber spekulieren, ob es zu wenig umfassendes Wissen oder böse Absicht Ihrerseits ist, wenn Sie keine legalen Anwendungsbereiche für Filesharing oder bestimmte Filesharing-Werkzeuge sehen (wollen), aber abstreiten lassen sich diese nicht.

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