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Uralt-Windows: XP läuft aus, Geldautomaten laufen weiter mit XP
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Uraltes Betriebssystem und bald keine Sicherheits-Updates: Die Mehrheit der Geldautomaten weltweit läuft heute noch mit Windows XP. Sobald Microsoft die Pflege des Systems einstellt, könnte das Sicherheitsrisiko für Angriffe steigen.

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dale_gribble 21.01.2014, 19:20
80.

Zitat von Mierscheid
Belastbar? Aber bitte: schau einfach mal selber nach, wieviele Sicherheitsupdates für kritische Sicherheitslücken Dein XP in den letzten Monaten bekommen hat.
Meins hat mit Sicherheit keine bekommen da die Updates ausgeschaltet sind.

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dale_gribble 21.01.2014, 19:29
81.

Zitat von Mierscheid
Ich verstehe nicht, wie man in der heutigen Zeit geistig so ein alter Mensch sein kann, dass man nicht in der Lage ist, mit der Zeit mit zu gehen. Vor allem, weil es die Sicherheit gebietet.
Welche Sicherheit denn?
Mein Werkstattrechner (und diverse andere) laufen perfekt mit XP mit abgeschalteten automatischen Updates.
Die benoetigte Software laeuft einwandfrei; Scanner, Drucker, Plotter, Messwert-Digitizerkarte und anderer "Spezialkram" werden perfekt unterstuetzt.
Alles laeuft schnell, zuverlaessig, ergonomisch.
Wieso zum Teufel sollte ich da irgend etwas daran aendern wollen?
Und schon gleich dreimal nicht wegen irgendwelchen vollkommen unbegrundeten Aengsten vor irgendwelchen "Script-Kiddies".
Ich habe einfach keine Lust, auf Win7 umzustellen.
Waere sowieso ziemlich unmoeglich da es keine vernuenftigen Treiber fuer meine "exotische" Hardware gibt.

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chrima 22.01.2014, 01:19
82.

Zitat von greenlantern
Also bitte nicht immer wieder die Mär vom Linux das jeder Depp verarbeiten kann wie Windows.
Okay, nicht jeder Depp ist in der Lage ein Linux zu installieren. Recht so?

Auf älteren Systemen hatte ich bisher eher selten Probleme mit der Installation.
Etwas kniffeliger kann es bei brandneuen Systemen werden. Vor ein paar Wochen noch war es ziemlich hürdenreich Linux z.B. auf ein Lenovo yoga 2 pro zu installieren.
Inzwischen schafft das jeder Depp. Ach nee, natürlich nur jeder Depp, der zu googlen in der Lage ist...

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chrima 22.01.2014, 01:36
83.

Zitat von berufskonsument
Updates macht der "IT-Experte" der Bank übers LAN mit einer eigenen Paketverwaltung mit Versionierung, weil der "IT-Experte" der Bank schon Updates auf tausende Rechner verteilt hat, als der WSUS noch in den Kinderschuhen steckte.
Aus Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass der "IT-Experte" Software schon auf tausende heterogene Systeme verteilte als an sowas wie einen WSUS noch gar nicht gedacht wurde.

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chrima 22.01.2014, 01:51
84.

Zitat von dale_gribble
So ein Bloedsinn. Ich habe auf meinen XP-Rechnern (SP2) NOCH NIE irgendwelche "Sicherheitsupdates" installiert.
Schon dieser Satz ist ein Widerspruch in sich: SP2 enthält alle vor seinem Erscheinen veröffentlichen und noch nicht ersetzten bzw. zurückgezogenen Sicherheitsupdates.

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lordium.mondkind 22.01.2014, 07:06
85.

wie blöd kann man sein die Automaten mit Windows laufen zu lassen wer ist den auf die Idee gekommen.

Ich hätte ja lieber ein paar Informatiker bezahlt die mir ein Linux so umbauen das es sicher und optimal für Bankautomaten ist anstand so viele Geld aus zugeben wo man die Sicherheitslücken nicht mal selber schließen kann.

wenn das nicht mal die Banken hin kriegen dann ist das auch erkläre bar mit der Finanzkrise.

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cave-canem 22.01.2014, 12:44
86. XP 7 8 9 ... Tunix

Egal welches Betriebssystem, das Problem bei den Geldautomaten welche in Südamerika gehackt wurden war mitnichten das Betriebssystem, sondern eine Art "IT-Mafia", welche als externer Dienstleister die GA-Infrastruktur gewartet hatte.

NUR so konnten die USB-Ports
a) im BIOS als first boot-device freigeschaltet
b) im WinXP der automatische Autostart aktiviert
c) die Schadsoftware schon vorher auf der Hardware installiert
werden!

Der BIOS-Hack jedoch war das Schlimmste, denn die Bootorder auf USB-first zu setzen, macht die Schleusentore auf.
Win7 lässt den automatischen Autostart als User nicht mehr zu, da muss dann IMMER eine UAE-Bestätigung ausgeführt werden, ist aber gg. einen BIOS-Hack auch ungeschützt.

Und wg. der LINUX-Basher: LINUX lässt GARKEIN USB-Autostart zu, außer man mountet das Teil erst, und führt dann die App handisch aus!

Der einigermaßen klar denkende deutsche IT'ler, der auf die Systemsicherheit bedacht ist, schmeisst so einen Müll wie "autostart" sowieso per Boot-Script oder Gruppenrichtlinie raus!
Bei Standalone-Geräten, was Geldautomaten ja sind(!), muss man eben ein bischen rumklicken, aber das wäre es dann auch gewesen.

Nur: Hätte hätte Fahrradkette!

Der Deal hat damals NUR funktioniert, weil eine Kette von Insidern, die Zugriff auf die interne GA-Hardware hatten, den Deal mit Insiderkentnissen durchgestyled hatten ... für Otto-Normalbankräuber ein NoGo.

Also lasst das seelige XP seine GA-Rente beziehen, das embedded-XP in den Kisten hat nix mit Mutti's virenverseuchtem XP-Home zu tun.

BTW: Onlinebanking und Windows ist ein Oxymoron, dafür gibt es eine CD von der c't, die macht das sicher ... übrigends mit LINUX drauf ;)

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