Forum: Netzwelt
Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Straßenüberwachung vor dem eigenem Haus verbote
Corbis

Eine Überwachungskamera, die neben dem Hauseingang die Straße filmt? Nach Ansicht des Europäischen Gerichtshof ist das im Regelfall verboten - selbst wenn es Angriffe auf das Haus gibt.

Seite 3 von 4
quark@mailinator.com 11.12.2014, 22:03
20. Grrrrrrrrrr

Zitat von Europa!
Öffentlicher Raum ist ÖFFENTLICH. Was da geschieht, unterliegt keinem Datenschutz. Das kann jeder sehen. Und wenn dort Verbrechen geschehen (und die Polizei sie schon nicht verhindern kann), müssen wenigstens Beweismittel hergestellt werden können. Alles andere ist Begünstigung einer Straftat.
Sorry, aber das sehe ich ganz anders. Ich empfinde es als Belästigung, daß man heutzutage immer davon ausgehen muß, irgendwo verewigt zu werden. Es ist ein großer Unterschied, ob man ggf. gesehen und wieder vergessen werden kann, oder ob für alle Zeit eine Aufzeichnung existiert. Menschen sind nicht perfekt und somit sind diese Aufzeichnungsgeräte dazu geeignet, jegliche Fehler zu dokumentieren. Das ist die gleiche Logik wie bei "Wer nichts zu verbergen hat, sollte kein Problem mit Überwachung haben" - ich habe nichts zu verbergen, aber ich empfinde es dennoch als invasiv. Sehr sogar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Last Ninja 11.12.2014, 22:11
21. Typisch

Überwachung überall, Politiker fordern immer mehr Kameras, überall könnte ja jederzeit was passieren, aber wenn der kleine Bürger nach wirklichen Angriffen sein Haus schützen will wirds verboten wegen Datenschutz.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ersttäter 11.12.2014, 22:43
22. Auf den Punkt

Zitat von hans.wacken
Erlaubt ist nur das Ausspähen und Full Takes vom Internettraffic kompletter Staaten, sowie durchgehende Standortverfolgung und Totalüberwachung durch Smartphones. Das eigene Haus zu überwachen oder eine Dashcam im Auto verstößt allerdings gegen das Persönlichkeitsrecht.
Auf den Punkt. Staatliche Überwachung, wo es geht, Hausdurchsuchungen wg. Ordnungswidrigkeit aber wehe der Bürger filmt denn öffentlichen Rinnstein. Dann zieht man sich dann am Datenschutz hoch, den es ansonsten kaum noch gibt.

Lustig im Übrigen: "Auch Bürger müssen den EU-Datenschutz beachten ... " Das Wort "auch" kann man wohl streichen und sollte schreiben: Vor allem die Bürger selber haben den EU-Datenschutz zu beachten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fragel 12.12.2014, 00:16
23. Dashcam muss verboten werden

Denkt doch mal nach!
Was kostet eine Dashcam? Wem könnte sie helfen?
Was bringt sie einmal beim Kauf an Steuern?
Wenn die Polizei sie in ihren Fahrzeugen hat, ist es natürlich absolut in Ordnung.
Verordnet dagegen der Staat per Gesetz für die Versicherung (Lobby), das jeder Pkw eine Sender zwecks Überwachung und Kontrolle eingebaut haben muss, ist das etwas ganz anderes, Versicherungen kassieren und natürlich der Staat kassiert von denen Steuern und das nicht nur einmal, sondern auf Dauer.
Da ist doch dann wieder eine Einnahmequelle geschaffen wurden. Somit ist dann das Ruhegeld der Politiker gesichert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
umdenker62 12.12.2014, 07:16
24. Erneut ein Gutes Beispiel warum PEGIDA und Co zulauf haben

Der normale Bürger muss sich schützen weil die Polizei eh versagt und kaputt gespart ist. Erwischt man dann die Kriminellen werden diese von der Justitz unterstützt den geschädigten noch mehr zu schädigen. Strafe für den der Hilfe des Staates bräuchte - Hohn statt Lob vom EUGH. Nein, es muss niemanden verwundern wenn viele Bürger es satt haben rumgeschupst zu werden aber ihre Ängste und Sorgen von der Nomenklatura weggelächelt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
umdenker62 12.12.2014, 07:17
25. Dem ist leider so

Zitat von marzattak
...dass die europäischen Datenschutzrichtlinien so geändert werden, dass sie unbescholtene Bürger schützen und nicht Verbrecher. Ich werde bei der nächsten Wahl nachsehen, welche Partei sich mit diesem Problem beschäftigt und bereit ist, dem aktuellen Unsinn ein Ende zu machen. Ich hoffe, dass sich eine der großen Parteien dazu bereit findet, sonst muss ich mir das Wahlprogramm der AFD ansehen. Denn alle etablieren Parteien tragen mit ihrer Ignoranz gegenüber den Sorgen von Menschen, die auch Bürger dieses Landes sind, dazu bei, dass man buchstäblich nach Alternativen sucht.
Traurig aber wahr wie die Realität ignoriert und eine weltfremde Gutmenschenideologie politisch gelebt wird!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tororosoba 12.12.2014, 10:18
26. Der Artikel hat Lücken

In der Entscheidung heißt es doch, dass bei berechtigtem Interesse gefilmt werden darf. Und dass die Erlaubnis nicht eingeholt werden muss, wenn dies unmöglich ist oder unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.

Jetzt frage ich mich also, wieso der Hausbesitzer in diesem Fall nicht Recht bekommen hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tororosoba 12.12.2014, 10:22
27.

Ganz klar ist mir allerdings nicht, was dieses Problem nun mit der Islamisierung des Abendlandes zu tun hat. Verbietet der Koran auch solche Kameras?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
runner 12.12.2014, 12:08
28. Tja...

Zitat von dasdondel
beim betreten einer Bank, in der S-Bahn, wenn ich morgens am BVG vorbeiradle... kann ich die jetzt alle verklagen ?
Da ergeben sich eine Menge Fragen. Wie sieht es beispielweise aus wenn ich geblitzt werde? Läuft dies dann so ab, dass ich vorher von der Polzei gestoppt werde und den Hinweis erhalte, dass ich 100 m weiter geblitzt werde?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hman2 12.12.2014, 12:27
29.

Zitat von Ersttäter
Auf den Punkt. Staatliche Überwachung, wo es geht, Hausdurchsuchungen wg. Ordnungswidrigkeit aber wehe der Bürger filmt denn öffentlichen Rinnstein.
Das ist Unsinn. Denn Rinnstein dürfen Sie filmen. Nicht jedoch ihre Mitmenschen, wenn diese den Aufnahmen nicht vorher (!) nachweisbar zugestimmt haben.

Das ist seit über 100 Jahren Gesetz in Deutschland, und das ist gut so (Recht am eigenen Bild).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 4