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US-Geheimdienstbericht: Amerikas Gegenspione warnen vor Attacken aus dem Cyberspace

US-Geheimdienstler schlagen Alarm: Digitale Wirtschafts- und Industriespionage kosten die Vereinigten Staaten Hunderte Milliarden Dollar, heißt es in einem Bericht an den Kongress. Schuldig seien vor allem Russland und China.

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adamsh 04.11.2011, 10:24
30. Beides!

Zitat von Taixinomee
Fakt ist, dass man die Drahtzieher nicht bis zum Ende zurückverfolgen kann. Wenn die Spur in China endet, heißt es noch lange nicht, dass Chinesen die Hacker sind. Es ist auch möglich, dass die Täter chinesische Netze lediglich als Sprungbrett benutzen. Wenn man bedenkt wie viele Chinesen heute online sind und viele von ihnen inoffizielle WinXP Versionen benutzen, die man vielleicht gar nicht updaten kann, würde mich tatsächlich wundern, wenn die Spuren nicht in China enden.
Die Chinesen haben BEIDES gemacht.

Sie haben natürlich "inoffoziell" Infrastrukturen angeboten, wovon die Infrastruktur Dritter angegriffen werden konnte. Gerne haben mittelbegabte Cracker, auch aus Europa, diese Infrastrukturen genutzt.

In diese vielen Angriffe eher mittelmäßiger Komplexität wurden wenige, extrem clevere Angriffe großer Eleganz und Zielgenauigkeit eingebettet.

Diese eleganten Angriffe konnten Sie mit Standardmethoden nicht abwehren, auf der anderen Seite bewiesen die vielen, abgewehrten Angriffe aus dem ostasiatischen Raum die Fähigkeiten des jeweils verantwortlichen Administrators....4

Vielleicht sollten Sie ein bisschen hacken (nicht cracken), bevor Sie o.g. Blödsinn absondern.... empfiehlt HA

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mkill 04.11.2011, 10:40
31. Meh...

Wenn sich die gesamte Konkurrenzfähigkeit eines Unternehmens auf einem USB-Stick aus der Tür tragen lässt, ist es auch nicht mehr wert als die Daten auf einem USB-Stick. Bei wirklich guten Unterehmen weiß die Konkurrenz genau, was abläuft, und kann trotzdem nichts machen.

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profdocnix 04.11.2011, 10:55
32. Industrie?

Da die Amerikaner im Vergleich mit Europa, Japan, China kaum noch über große und gute Industrie verfügen, ist das ein wenig lächerlich.

Mir wäre es lieber, wenn die Deutschen endlich mal erkennen, dass sie nicht von Freunden umgeben sind (Privatkontakte natürlich ausgenommen, die sind ganz überwiegend herzlich) und sich endlich durch eine ordentliche Industriepolitik und Sicherheitspolitik vor Übernahmen, Unterwanderungen und Ausforschungen schützen.

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dilinger 04.11.2011, 10:57
33. n

Zitat von huberwin
Die USA gehören zu den größten Wirtschaftsspionen dieser Welt.Seit Jahrzehnten wurden und werden u.a. Deutsche Institutionen ausspioniert. Insofern glaube ich das hier gewarnt wird um von eigenen wirtschaftlichen Problemen abzulenken. Der Euro gefährdet ja auch den Dollar . Es werden Kriegspiele gegen den Iran und Korea durchgespielt. Da hilft nur Goethe oder Merkel mit dem Satz....allein wir wollen Taten sehen.
Man kann alles, selbstverständlich seiner eigenen Weltsicht angepasst, in eine hübsche kleine Verschwörungstheorie verpacken. Vielleicht beruhigt so etwas den Einen oder Anderen, ich finde so eine Haltung nur peinlich.

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citizen_kane 04.11.2011, 11:03
34. @dilinger

Zitat von dilinger
Man kann alles, selbstverständlich seiner eigenen Weltsicht angepasst, in eine hübsche kleine Verschwörungstheorie verpacken. Vielleicht beruhigt so etwas den Einen oder Anderen, ich finde so eine Haltung nur peinlich.
Das ist Fakt und schon lange kein Geheimnis mehr. Auch wenn es einigen nicht ins Weltbild passt.

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charliemaenson 04.11.2011, 11:04
35. Krokodilstränen

Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

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Teile1977 04.11.2011, 11:16
36. Industriespionage

Zitat von secura
Anders als die deutschen Geheimdienstler, denen Wirtschaftsspionage ausdrücklich untersagt ist, kennen ihre ausländischen Kollegen wenig Skrupel, um ihre heimischen Unternehmen mit allen Mitteln zu unterstützen." Hans-Peter Oswald
Soweit ich weiß sind die US Geheimdienste sogar verpflichtet gewonnene Erkenntnisse die der Wirtschaft dienen können auch an diese weiterzuleiten. Nach den Weltkriegen waren sämtliche Deutsche Patente ja Kriegsbeute die an die Sieger verteilt wurden, später war es eben nicht mehr ganz so einfach.

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roterschwadron 04.11.2011, 11:18
37. Überall Feinde

Zitat von sysop
US-Geheimdienstler schlagen Alarm: Digitale Wirtschafts- und Industriespionage kosten die Vereinigten Staaten Hunderte Milliarden Dollar, heißt es in einem Bericht an den Kongress. Schuldig seien vor allem Russland und China.
Tatsächlich gibt es immer wieder Gerüchte, daß Leute aus dem bösen Teil der Welt bei den Amerikanern zum Beispiel Baupläne für Rettungsdrohnen stehlen, um diese dann zum Morden in der ganzen Welt einzusetzen. Auch die Baupläne von St. Guantanamo könnten für Diktaturen interessant sein, die amerikanische Technik zur Unterdrückung von politischen Gefangenen mißbrauchen. Am gefährlichsten sind wahrscheinlich die Nordvietnamesen, die mit ihren Echelon-Hightech-Satelliten die Telefongespräche auf der ganzen Welt belauschen. Schlimm, wenn ganze Staaten von kollektiver Paranoia zerfressen sind. Aber noch schlimmer, wenn das dann die Weltmächte sind, die auf kleine Länder wie die USA losgehen...

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Triple_AAA 04.11.2011, 11:21
38. Genau,

Zitat von charliemaenson
Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.
da warnen die Richtigen:-)

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dilinger 04.11.2011, 11:23
39. Nn

Zitat von profdocnix
Da die Amerikaner im Vergleich mit Europa, Japan, China kaum noch über große und gute Industrie verfügen, ist das ein wenig lächerlich. Mir wäre es lieber, wenn die Deutschen endlich mal erkennen, dass sie nicht von Freunden umgeben sind (Privatkontakte natürlich ausgenommen, die sind ganz überwiegend herzlich) und sich endlich durch eine ordentliche Industriepolitik und Sicherheitspolitik vor Übernahmen, Unterwanderungen und Ausforschungen schützen.
Es ist schon erstaunlich, dass in einer Zeit wo sich jeder frei und gut informieren kann, trotzdem so viel ignoranter Stuss verbreitet wird.

Die Größe der produzierenden Industrie sagt nicht viel aus, jedenfalls nicht im Hinblick auf das was Sie hier mit schlichtesten Argumenten zu belegen versuchen. Ein guter Maßstab sind die Patentanmeldungen, und da stehen die USA, gefolgt von Deutschland, ziemlich einsam an der Spitze.

"Laut „SZ“ stammen 18,5 Prozent aller Patent-Anmeldungen weltweit aus der Bundesrepublik, gefolgt von Frankreich mit 6,2 Prozent, den Niederlanden mit 6,1 Prozent und Großbritannien mit rund 3,6 Prozent aller Erfindungen. Weltweiter Ideen-Spitzenreiter bleiben dem Bericht zufolge die USA. Mit 32 000 Patentanmeldungen stellten sie im vergangenen Jahr 25 Prozent aller Anmeldungen beim Epa. Die Japaner schafften es mit rund 17 Prozent hinter Deutschland auf Platz 3. Keine nennenswerte Rolle spielten China und Indien, schreibt die Zeitung."

Vielleicht verstehen Sie nun, warum die Chinesen die USA ausspionieren, und nicht umgekehrt. Wie man konkurrenzlos billig z.B Kochtöpfe produziert, weiß jeder - die Arbeiter verdienen 3 Dollar am Tag.

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