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US-Spähprogramm Prism: Facebook und Microsoft verraten Umfang der Datenübermittlung
REUTERS

Wie viele Nutzerdaten geben US-Internetkonzerne regelmäßig an den Geheimdienst weiter? Facebook und Microsoft geben im Prism-Skandal erstmals Zahlen bekannt - und versuchen sich zugleich zu verteidigen.

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soläuftdas? 16.06.2013, 23:21
170.

Zitat von finnegan
dann müssen Sie tatsächlich die Webcam zukleben. Wie wär's mal mit Linux??
Ich kaufe meine Notebooks nach meinen technischen Anforderungen. Das ausgesuchte Modell weißt keine Möglichkeit auf, es mit Linux zu bekommen. Andere Modelle schon, meistens im Einstiegsbereich, also eher Studenten.

Aber wenn sich hier welche so lustig machen über Vorsichtsmaßnahmen.
Ich kann mich an einen Fahndungsaufruf zu RAF Zeiten erinnern. Da wurde ein Bekannter überprüft der in Verdacht geriet. Da kam die Kripo zu dem Arbeitsplatz und fragte den Arbeitgeber über diesen aus, der gerade vor 15 min Feierabend gemacht hatte und auf dem Nachhauseweg war. Die Kripo fragte nach Alibis, verdächtige Bemerkungen, Auffälliges Verhalten und dergleichen. Gleichzeitig wurde ein anderes Einsatzkommando zu ihm nach Hause geschickt.
Die Frau mit Kind war gerade mit Kinderwagen spazieren. Auch die Nachbarn wurden ausgiebig ausgefragt nach sonstigen Personen und Gewohnheiten, verdächtiges usw.. Diese Nachbarn sagten das die Frau wohl spazieren sei und beschrieben diese. Das Einsatzkommando suchte die Gegend ab und hielt mit quitschenden Reifen neben dem Kinderwagen an. Dort fragten sie nach dem Ehemann. Diese behauptete das er noch auf der Arbeit sei und bald nach Hause komme. Auf die Frage was das alles soll, sagten die Kripo, das ein Auto auf der Autobahn bei Frankfurt gemeldet wurde, bei dem die/der Zeuge behauptet hätte einen RAF Terroristen wiedererkannt hätte wie auf einem Fahndungsplakat. Zufällig hätte dieses Auto das Kennzeichen ihres Mannes gehabt. Weswegen sie anhand des Kennzeichens gleich dies hätte überprüfen müssen. Aber dies wäre nur ein Hinweis unter 1000 gewesen und nun hätten sie keine Zeit und müssten den anderen 999 Hinweisen auch noch nachgehen. Einen schönen Tag noch allerseits.

Mein Bekannter wurde gar nicht persönlich überprüft, der hatte die Kripo niemals persönlich gesprochen oder zu Gesicht bekommen. Aber er konnte in den nächsten Wochen jetzt den Arbeitskollegen, Nachbarn und Ehefrau nebst Schwiegereltern allen erklären, warum er nicht verhaftet wurde und noch frei herumliefe. Denn die Polizei war da und hat sich nach ihnen erkundigt. Wenn das kein Beweis ist das sie Dreck am Stecken haben, na vielleicht ist doch was dran.
Soviel zu. Ich bin doch unschuldig, bzw. ich habe mir bisher noch nichts zu schulden kommen lassen. Mich können die ruhig überprüfen.

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fred_w 18.06.2013, 22:24
171. Taliban

Zitat von TheGossip
Was haben wir nach 9/11 gehört: die Anschläge dürften nicht dazu führen, dass wir ein liberales Leben aufgeben? Genau das passiert gerade. Während Norwegen nach den Anschlägen relativ gelassen blieb, gehen hier alle Verhältnismäßigkeiten verloren. Die Änderungen sind doch nicht wirkungslos, weil sie geheim bleiben sollen, aber der Whistleblower wird wie ein Verräter gejagt. Da können wir die Schariah gleich offen einführen.
Da haben sie völlig recht, seit 9/11 werden heimlich oder hinter unserem Rücken immer mehr Gesetze und Regeln beschlossen, die unsere bisherigen Freiheiten, die wir noch vor 9/11 hatten, zugunsten des Islams immer mehr einschränken.
Denn als oberste Religion gilt für uns heute die Religion des Geldes!

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finnegan 20.06.2013, 12:18
172. Ich auch nicht!

Zitat von soläuftdas?
Ich kaufe meine Notebooks nach meinen technischen Anforderungen. Das ausgesuchte Modell weißt keine Möglichkeit auf, es mit Linux zu bekommen. Andere Modelle schon, meistens im Einstiegsbereich, also eher Studenten..
Linux gibt's nur selten vorkonfiguriert, man muss es sich selbst installieren, geht ganz einfach, auch für Laien. Der Vorteil von Linux ist:
1) Das Sicherheitskonzept ist völlig anders als von W$
Zugriffsrechte( user/group/others)

2) Es ist ein bei normalen Anwendern wenig verbreitetes System und daher weniger vulnerabel für Angriffe (lohnt sich nicht für Linux Viren zu schreiben)

3) Die Datenstruktur ist benutzerdefiniert. D.h. Die ausführbaren Programme und Daten liegen nicht standardisiert am selben Ort, sind daher für Angreifer nur schwer auffindbar.
4) Softlinks verhindern, dass der Angreife auf das Programm selbst zugreifen kann, wenn er denn wirklich in's System eingedrungen ist (was kaum vorstellbar ist).
5) Die Rechtevergabe ist ungleich stringenter als das bei W$ der Fall ist.
Natürlich gibt's keine absolute Sicherheit (root-loop holes), aber ein Linuxsystem anzugreifen ist ungleich schwieriger und aufwändiger als dieses popelige W$
Ich habe für das BSI das Handbuch für das Ticketsystem erstellt und die Experten dort haben mir bestätigt, dass auch sie nicht versuchen, in private Linuxrechner einzudringen, weil der Aufwand einfach zu hoch ist.

Zitat von soläuftdas?
Aber wenn sich hier welche so lustig machen über Vorsichtsmaßnahmen. ... Soviel zu. Ich bin doch unschuldig, bzw. ich habe mir bisher noch nichts zu schulden kommen lassen. Mich können die ruhig überprüfen.
Ich habe mir auch nichts zu Schulden kommen lassen, aber ich lasse mich nicht überprüfen. Ich gehe über Spiegelserver, das können selbst die tollen Experten beim BSI nicht verfolgen.

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