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Videostreaming-Dienste im Test: Stiftung Warentest vergibt schlechte Noten
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Das Angebot keines deutschen Videostreaming-Portals stellt seine Nutzer wirklich zufrieden. Das legt eine Stichprobe der Stiftung Warentest nahe. Die Tester hatten online nach 98 Serien und 100 Filmen wie "Breaking Bad" und "Matrix" gesucht.

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maputatzek 26.02.2015, 17:26
1. Einmal und nie wieder...

Einmal bei Maxdome einen Film gekauft, das Geld wurde abgebucht, aber der Verkauf ließ sich nicht abschliessen. Nach 3 Telefonaten warte ich seit Monaten auf mein Geld. Ich habe 8 Stunden Lebenszeit verschwendet, um mein Geld zurück zu bekommen. Erfolglos...

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matthias_lehmann 26.02.2015, 17:32
2. Gebrochene Versprechen

Was hier absolut fehlt ist eine Bewertung der Verlässlichkeit. Lovefilm streamte noch hervorragend, seit Übernahme durch Amazon ist das Ganze eingebrochen. Man kann die Uhr danach stellen, ab 20:30h gibts Abbrüche im 5-Minutentakt. Ein romantischer Filmabend: Kann man vergessen. Zahlreiche Anrufe bei der inkompetenten Hotlineführen immer wieder zu neuen Ausreden, firmware des Players, mein Internet provider sei schuld etc. Geduldig hab ich alle Spielchen mitgebracht, gelöst hat das Problem aber keiner der Vorschläge.
Klar, dass andere Anbieter zu dieser Uhrzeit weniger Probleme haben, die Tagesschau streamt mit 22Mbit, Amazon bricht auf 2 ein...

Amazon hat sich einfach übernommen mit seinem Prime Angebot zum Streaming inklusive. Statt den Fehler zuzugeben und Serverkapazitäten freizumachen wird geleugnet und dann wurde auf einen Schlag ganz Österreich mit angebunden, mit neuerlichem Einbruch. Es ist zum Heulen, Das was 2013 schon wunderbar ging ist 2015 nostalgische Erinnerung.

Mal ganz abgesehen davon, dass fast keine Titel als OV angeboten werden.

Fazit: Wieder ab in die Videothek und blurays in den Player stecken.

Amazon: Euer Service wird immer trauriger.

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silentio79 26.02.2015, 17:36
3. OV-Versionen

Was im Test fehlt ist die Bewertung der Originalversionen und der Bedienung. Bei beiden ist Amazon Prime absolut nutzlos. Ich habe sowohl Amazon Prime und Netflix und nutze fast ausschließlich Netflix. Allein die Suche bei Amazon auf die Filme einzugrenzen die man sofort sehen kann und nicht nur Kaufangebote dazwischen zu bekommen ist eine unlösbare Aufgabe. Und dann fast alles nur auf Deutsch? Nein Danke.

Und für 2.99 im Monat kann man sich einen vernüftigen DNS-Server (ich empfehle unblock-us) mieten, der einem die volle Auswahl aller Länder bietet. Ich kenne nichts besseres.

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mischamai 26.02.2015, 17:37
4. der europäische Film

Alle Dienste zeigen fast ausschließlich den ganzen Müll amerikanischer Produktion.Warum wird der europäische Film hier derartig abgelehnt zu zeigen.Wir brauchen keine Deutschquote in der Musik,aber ganz sicher wäre eine Quote für den europäischen Film von Vorteil.

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Frau_Enschleger 26.02.2015, 17:45
5. Zu spät, zu teuer

Alles über 2 € sind für einen Leihfilm zu teuer. Punkt. Wenn die Onlinevideotheken das mal realisieren würden, könnte man mal drüber reden. So sind die einfach nur überflüssig, bzw. nur für bequeme Leute die ihr Geld nicht besser auszugeben wissen relevant. Das illegale Angebot ist auch einfach besser. Mehr Filme, 3D, schnellere Releases. Aber anstatt das man mit einer Verbesserung des eigenen Angebots und vernünftigen Preisen reagiert, wird das Geld lieber in AntiRaubkopier-Werbespots und -Technik gesteckt, die dann eh wieder in wenigen Tagen ausgehebelt wird. Alle Fehler, die die Contentindustrie im Musikmarkt gemacht hat, werden gnadenlos wiederholt. Ein schlechter Witz.

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durchfluss 26.02.2015, 17:49
6. Alberne Kriterien

Ich habe nicht den Eindruck dass die Stiftung hier kompetent getestet hat. Amazon Prime verändert sein umsonst Angebot permanent. Was gestern noch umsonst war wird morgen schon kostenpflichtig (vermutlich auf Basis eines ausgeklügelten Algorithmus). Netflix ist in punkto Bedienungsfreundlichkeit, Zuverlässigkeit, Bildqualität, Anzahl an Originalversionen (mit UT) u.v.m meiner Meinung nach absoluter Marktführer und das Angebot wächst auch ständig. Leider kann es aber keinen Anbieter geben der tatsächlich alle Serien im Angebot hat, weil die Rechtegeflechte sehr komplex sind und HBO lieber mit TV Kanälen klüngelt. Insgesamt ist es wirklich noch ein Jammertal. Aber via VPN steht einem noch etwas mehr Angebot offen.

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herr minister 26.02.2015, 17:51
7. TV überflüssig

Auf die unterschiedlichen Qualitäten hätte man auch eingehen können. Bei amazon prime z.B. gibt es oft, trotz Ansage, kein HD zudem lausige Kontraste. Auch sind die Preise für den Einzelabruf mit 4 bis 5 Euro noch recht unverschämt, in der Videothek bezahlt man 1 bis 2 Euro für eine aktuelle Bluray.
Der richtige Weg ist mal eingeschlagen, die Situation aber noch lange nicht so, dass man auf die kostenlosen Streamingdienste im Netz verzichten kann und will.
Allerdings: Einen TV Anschluss braucht langsam kein Mensch mehr.

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mpei 26.02.2015, 17:51
8. Angebot in OV?

Was mich an den Diensten stört ist nicht das Angebot (Landessprache), da findet man wirklich genug. Ich würde auch nicht erwarten, dass ein Anbieter alles haben kann. Das führt nur zu einem Monopol. Aber in original Sprache findet man so gut wie nichts. Und ich kann Synchronisierungen einfach nicht ausstehen.

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say_whaaaaat 26.02.2015, 17:55
9.

Ich bin Prime Kunde, nutze das Film- und Serienangebot jedoch äußerst selten, da ich OV-Titel bevorzuge und bei Prime vermisse. Synchronfassungen kann ich mir kaum antun. Vor allem bei Sitcoms geht hier sehr viel verloren.

Netflix nutze ich ebenso und was die Serien betrifft, ist der Service "ok". Ich denke ein Großteil der deutschen Kunden war sehr naiv das volle US-Angebot zu erwarten. Hier schließe ich mich nicht aus.

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