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Vollformatkamera Sony Alpha 7: Kein Spiegel, kleines Gehäuse und ein Riesensensor
Sony

Dieser Fotoapparat wird den Kameramarkt aufmischen: Sonys neue Digitalkamera Alpha 7 hat einen Sensor im Kleinbildformat eingebaut. Diese Technik war bislang Profikameras vorbehalten - nun senkt das Unternehmen die Preise deutlich.

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broderlein 16.10.2013, 19:31
30. Quatsch

Zitat von Henk-van-Dijk
Die Kamera wird den Markt dahingehend aufmischen, als das mit dem Nachziehen anderer Hersteller das Ende der DSLR endgültig eingeläutet ist. Noch sind ein paar Kinderkrankheiten zu beseitigen, aber die Vorteile einer Spiegelreflexkamera werden bald kaum noch eine Rolle spielen und von der Flexibilität & den Gewichtsvorteilen der kleinen Systemkameras marginalisiert werden. Ich kenne schon jetzt Profifotografen, die spiegellose Systeme im Einsatz haben.
Der Gewichtsvorteil gegenüber Vollformat DSLR wie Nikon D800 und Nikon D600 betragt ca 450 gramm. WEnn man einige WEchselobjektive mitführt, dass ist ja der ganze Witz einer Systemkamera, dann ist der ganze Rucksack einer Sony A7R gerade mal 450 gramm leichter. Denn die Objektive von Sony sind genauso groß und schwer wie vergleichbare von Nikon und Canon. Nur das die von Sony erheblich teurer sind.
Außerdem, der kleine Gewichts und Größenvorteil wird erkauft durch ein Gehäuse, dass weit weniger Einstellknöpfe am Gehäuse hat, was sehr wichtig für die schnelle kreative Arbeit mit den Einstellungen ist. Außerdem ist der optische Sucher eines PentaPrisma weiterhin um Klassen besser als das Bild eines elektronischen Suchers. Von dem Zubehör, dass man an einer DSLR anbringen kann und das es von Sony für die Kamera noch gar nicht gibt und vermutlich auch nicht geben wird, gar nicht zu reden. Ein Outfit von Nikon D800 mit zwei Standardzoom 24-85 und 70-200/300, 50mm, 85mm Portaitobjektiv ist um wenigsten 1300 Euro günstiger!!! als von Sony.

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Landkaertchen 16.10.2013, 19:39
31. Besserwissies verbreiten gern Angst und Schrecken

Nach meinem Einstieg in die Digitalfotografie hatte ich mit Canon (D5100) begonnen, wurde von der Kamera aber aber entäuscht. Wenig Zuverlässig mit Fremdobjetiven (Probleme mit Autofokus). Habe mir dann die etwa gleichwertige Aplha 57 zugelegt, die mich wirklich überrascht hat. Gute Bildqualität, funktioniert auch sehr gut mit meinen früheren guten Tokina Objektiv (hatte analog mit Minolta gearbeitet), obwohl schwergängig. Das hat mich bezüglich Autofokus überzeugt. Bildqualität war für die Preiskategorie auch ausgezeichnet. Firmware ebenfalls gut. Mit "war" meine ich, dass ich wegen der guten Erfahrungen vor einem halben Jahr auf die Alpha99 (Vollformat) umgestiegen bin. Bildqualität ist sehr überzeugend. Das Rauschverhalten richtig gut. Und da der Sensor bzw. die Pixel größer sind als bei APS-C sinkt die Empfindlichkeit auf die begrenzte Genauigkeit (Farbfehler, lokale Unschärfe) der Objektive. Ganz zu schweigen vom scharfen, auflösungsstarken und hellen Sucher-Display. Ich wüsste jedenfalls nicht, was es über Sony zu meckern gibt. Achso: Filmen geht auch ausgezeichnet. Ohne nochmal den gleichen Preis für jährlich ein paar Filmminuten hinlegen zu müssen. :-)

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mulhollanddriver 16.10.2013, 19:52
32.

Zitat von Henk-van-Dijk
Die Kamera wird den Markt dahingehend aufmischen, als das mit dem Nachziehen anderer Hersteller das Ende der DSLR endgültig eingeläutet ist. Noch sind ein paar Kinderkrankheiten zu beseitigen, aber die Vorteile einer Spiegelreflexkamera werden bald kaum noch eine Rolle spielen und von der Flexibilität & den Gewichtsvorteilen der kleinen Systemkameras marginalisiert werden. Ich kenne schon jetzt Profifotografen, die spiegellose Systeme im Einsatz haben.
Vielleicht Schönwetter- oder Schmalspurfotografen. Da, wo absolute Leistung gefragt ist, sieht man nur Spitzenmodelle von Nikon und Canon im Einsatz, und selbst die treffen regelmäßig an ihre Grenzen und haben noch viel Potential für Verbesserungen.



Zitat von Simax
mit dem chip der d600. dann hätte ich neben der slr eine kompakte für meine vorhandene Objektivsammlung z.b. für unterwegs. fände ich ich sehr klasse - für reportage- oder reisefotographie schleppe ich ungern d600 und 5 objektive mit.
Wenn Sie die ganzen Objektive mitschleppen, ist es egal, ob sie eine D600 oder eine spiegellose Kamera mitnehmen. Eine Kamera und ein Standardzoom sind im Alltag oft genug. Mir reicht eine meiner D4 und das Nikon 24-70/2.8. Damit decke ich ca. 75 Prozent aller Fotos ab. Superweitwinkel und Tele sind selten im Einsatz, Festbrennweiten sind im Prinzip unnötig geworden.

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anneliese_katschmarek 16.10.2013, 19:55
33. Spiegel?

Der "Spiegel" schreibt über "Spiegellose" Fotoapparate.
Kann das gut gehen?
Moment!




Nein.

Schon die vollmundige Ankündigung,
es handelt sich hier um Vollformatkameras, geht in die Hose.
Die Sony und die zum Vergleich herangezogenen Kameras haben nur einen dem Kleinbildformat entsprechenden Sensor!

Dann die Vergleichstabelle.

- günstigster Preis mit Objektiv
Was soll das?
Wer sich ein Kameragehäuse im Bereich über 1500€ kauft,
wird auch Objektive benutzen die die Qualität dieser Kameras gerecht wird.
(Porsche 911 mit erneuerten Korerareifen auf 16 Zoll-Felgen fällt mir dazu ein)
Zudem gibt es kompatible Objektive von anderen Anbietern.

- Maße Gehäuse
- Volumen
Was soll uns das sagen?
Was soll besser sein; weniger oder mehr?

- Naheinstell-Grenze:
Hat absolut nur mit dem angeflanschten Objektiv zu tun.
Da kann die Kamera nichts für.

- Günstigster Preis Objektiv:
siehe: günstigster Preis mit Objektiv.

- Megapixel pro cm-Quadrat:
Die absoluten Profimodelle von Canon und Nikon haben weniger wie die in verglichenen.
Warum wohl?

-Display Auflösung:
Wer kleinbildäquivalent fotografiert,
braucht das Display um in den Einstellungsmenüs seine Häkchen zu setzen.
Für Nichts anderes!

- Dateiformat:
Logisch beherrschen diese Kameras RAW und JPG.


Was vielleicht interessant gewesen wäre:
(Es aber irgendwie ja nicht mehr ist)

Autofokusleistung
Objektivangebot.
Systemangebot.
Belichtungssteuerung.
Verschlusszeiten.
ISO-Empfindlichkeit.
Belichtungsreihen.
Reihenaufnahmen (Bilder/s etc.)
...
...
...

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broderlein 16.10.2013, 20:04
34. Sony Alpha99 mit Tokina

Zitat von Landkaertchen
Nach meinem Einstieg in die Digitalfotografie hatte ich mit Canon (D5100) begonnen, wurde von der Kamera aber aber entäuscht. Wenig Zuverlässig mit Fremdobjetiven (Probleme mit Autofokus). Habe mir dann die etwa gleichwertige Aplha 57 zugelegt, die mich wirklich überrascht hat. Gute Bildqualität, funktioniert auch sehr gut mit meinen früheren guten Tokina Objektiv (hatte analog mit Minolta gearbeitet), obwohl schwergängig. Das hat mich bezüglich Autofokus überzeugt. Bildqualität war für die Preiskategorie auch ausgezeichnet. Firmware ebenfalls gut. Mit "war" meine ich, dass ich wegen der guten Erfahrungen vor einem halben Jahr auf die Alpha99 (Vollformat) umgestiegen bin. Bildqualität ist sehr überzeugend. Das Rauschverhalten richtig gut. Und da der Sensor bzw. die Pixel größer sind als bei APS-C sinkt die Empfindlichkeit auf die begrenzte Genauigkeit (Farbfehler, lokale Unschärfe) der Objektive. Ganz zu schweigen vom scharfen, auflösungsstarken und hellen Sucher-Display. Ich wüsste jedenfalls nicht, was es über Sony zu meckern gibt. Achso: Filmen geht auch ausgezeichnet. Ohne nochmal den gleichen Preis für jährlich ein paar Filmminuten hinlegen zu müssen. :-)
Das meinen Sie jetzt nicht ernst oder? SonyAlpha 99 mit Tokina? Da kann der gute Sensor der Sony A99 seine Qualität gar nicht zeigen. Alle Drittanbieter von Objektiven sind erst in den letzten drei vier Jahren so gut geworden, dass meine einige, allerdings dann auch sehr teure Objektive, mit den Objektiven von Nikon und Canon vergleichen kann.
Was das helle Display angeht, sollten sie vielleicht auch mal einen Blick durch Canon oder Nikon werfen, das! ist hell.

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Spiegelkritisches 16.10.2013, 20:05
35.

Zitat von Landkaertchen
Nach meinem Einstieg in die Digitalfotografie hatte ich mit Canon (D5100) begonnen, wurde von der Kamera aber aber entäuscht. Wenig Zuverlässig mit Fremdobjetiven (Probleme mit Autofokus). Habe mir dann die etwa gleichwertige Aplha 57 zugelegt, die mich wirklich überrascht hat. Gute Bildqualität, funktioniert auch sehr gut mit meinen früheren guten Tokina Objektiv (hatte analog mit Minolta gearbeitet), obwohl schwergängig. Das hat mich bezüglich Autofokus überzeugt. Bildqualität war für die Preiskategorie auch ausgezeichnet. Firmware ebenfalls gut. Mit "war" meine ich, dass ich wegen der guten Erfahrungen vor einem halben Jahr auf die Alpha99 (Vollformat) umgestiegen bin. Bildqualität ist sehr überzeugend. Das Rauschverhalten richtig gut. Und da der Sensor bzw. die Pixel größer sind als bei APS-C sinkt die Empfindlichkeit auf die begrenzte Genauigkeit (Farbfehler, lokale Unschärfe) der Objektive. Ganz zu schweigen vom scharfen, auflösungsstarken und hellen Sucher-Display. Ich wüsste jedenfalls nicht, was es über Sony zu meckern gibt. Achso: Filmen geht auch ausgezeichnet. Ohne nochmal den gleichen Preis für jährlich ein paar Filmminuten hinlegen zu müssen. :-)

Es gab nie eine D5100 von Canon. Die D5100 ist von Nikon. Und wenn man sich von Werbeeinblendungen blenden lässt, dann geht das mit Fremdobjektiven auch schief. Insofern ist Sony als Zielgruppe jener Nutzer, die all diese DInge nicht unterscheiden können, dann wohl auch genau richtig, die merken dann noch nicht einmal, wie sie bei den Objektivpreisen über den Tisch gezogen werden.

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broderlein 16.10.2013, 20:23
36. Werbeartikel für Sony

Zitat von anneliese_katschmarek
Der "Spiegel" schreibt über "Spiegellose" Fotoapparate. Kann das gut gehen? Moment! Nein. Schon die vollmundige Ankündigung, es handelt sich hier um Vollformatkameras, geht in die Hose. Die Sony und die zum Vergleich herangezogenen Kameras haben nur einen dem Kleinbildformat entsprechenden Sensor! Dann die Vergleichstabelle. - günstigster Preis mit Objektiv Was soll das? Wer sich ein Kameragehäuse im Bereich über 1500€ kauft, wird auch Objektive benutzen die die Qualität dieser Kameras gerecht wird. (Porsche 911 mit erneuerten Korerareifen auf 16 Zoll-Felgen fällt mir dazu ein) Zudem gibt es kompatible Objektive von anderen Anbietern. - Maße Gehäuse - Volumen Was soll uns das sagen? Was soll besser sein; weniger oder mehr? - Naheinstell-Grenze: Hat absolut nur mit dem angeflanschten Objektiv zu tun. Da kann die Kamera nichts für. - Günstigster Preis Objektiv: siehe: günstigster Preis mit Objektiv. - Megapixel pro cm-Quadrat: Die absoluten Profimodelle von Canon und Nikon haben weniger wie die in verglichenen. Warum wohl? -Display Auflösung: Wer kleinbildäquivalent fotografiert, braucht das Display um in den Einstellungsmenüs seine Häkchen zu setzen. Für Nichts anderes! - Dateiformat: Logisch beherrschen diese Kameras RAW und JPG. Was vielleicht interessant gewesen wäre: (Es aber irgendwie ja nicht mehr ist) Autofokusleistung Objektivangebot. Systemangebot. Belichtungssteuerung. Verschlusszeiten. ISO-Empfindlichkeit. Belichtungsreihen. Reihenaufnahmen (Bilder/s etc.) ... ... ...
Sie sollten das als Werbeartikel für Sony sehen.

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kaiser-k 16.10.2013, 20:42
37. Anmerkung

Zitat von mulhollanddriver
...Große Bildsensoren in kleinen Kameras bringen kaum Vorteile, ...
... außer natürlich den sichtbar besseren optischen Eigenschaften, zum Beispiel in puncto Schärfentiefe etc.. Wer sich fragt: "warum sieht mein Nokia mit 41 Megapixeln Auflösung immer noch nicht aus wie eine DSLR mit 24 MP?" - "Es ist die Optik, baby!" Und das betrifft insbesondere auch die Sensor-Größe.

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helkaruthion 16.10.2013, 20:44
38.

Zitat von mulhollanddriver
Professionelle Musikvideos werden schon lange mit Spiegelreflexkameras gedreht, schon die erste Canon 5D war sehr beliebt dafür. Die aktuelle Nikon D4 setzt Maßstäbe in der Bildqualität und läßt viele "richtige" Filmkameras alt ausshene. Die Bedienung ist natürlich eine andere Sache...
Wie kann ich meine 5D denn dazu bringen Videos zu drehen? Sie meinen sicherlich die 5D Mark II. Die erste 5D kann weder Video noch LiveView oder sonstigen Schickschnack.

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razer 16.10.2013, 20:56
39.

Zitat von broderlein
Das meinen Sie jetzt nicht ernst oder? SonyAlpha 99 mit Tokina? Da kann der gute Sensor der Sony A99 seine Qualität gar nicht zeigen. Alle Drittanbieter von Objektiven sind erst in den letzten drei vier Jahren so gut geworden, dass meine einige, allerdings dann auch sehr teure Objektive, mit den Objektiven von Nikon und Canon vergleichen kann. Was das helle Display angeht, sollten sie vielleicht auch mal einen Blick durch Canon oder Nikon werfen, das! ist hell.
Das ist noch nicht einmal die halbe Wahrheit. Es gibt schon seit "Kleinbild-SLR-Zeiten" diverse Objektive, von den beliebtesten Drittherstellern, die im Preis-/Leistungsverhältnis es locker mit den entsprechenden Objektiven von Canon/Nikon aufnehmen können. Oftmals sind Dritthersteller hier klar besser. Beispiel gefällig : Sigma 2,8/70-210 mm Zoom gekauft Anfang 90er für meine Nikon F90X. War absolut nicht billig, konnte, auch laut diversen Testmagazinen, mit dem Nikonoriginal locker mithalten und funktioniert heute noch prächtig.

Blos für die Alpha 7 sind die wenigen verfügbare Objektive viel zu teuer um z.B. Nikon auch nur ein bischen Konkurrenz machen zu können. So bleibt die Alpha 7 ein Nischenprodukt.

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