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Von der Zapfsäule bis ins Weltall: Linux erobert die Welt

Das freie Betriebssystem Linux wird 25 Jahre alt. Es gilt immer noch als kompliziert und nerdig. Dabei benutzt es heute fast jeder, meist ohne es zu merken.

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jens_k_loewe 25.08.2016, 13:11
1. Ich mache was falsch

Auf keinem meiner Geräte läuft Linux (wenn man den Hybriden Android, der Linuxkernel mit Java-VM und NetBSD-Userland kombiniert, nicht mitrechnet). Einen uralten 32-Bit-Laptop betreibe ich mit dem neuesten OpenBSD, weil das vorinstallierte Fedora viel zu träge war. Meine Server laufen ebenfalls unter Unix statt Linux. Mein unsichtbarer Begleiter wird dieses Linux nicht mehr.

Linus Torvalds hat des Öfteren schon gesagt: Hätte es 1991 schon ein freies BSD gegeben, hätte er niemals mit Linux angefangen. Natürlich wird der SPIEGEL beim Aufsprung auf den Zug "nutzt alle Linux, is voll geil ey" diesen Teil niemals zitieren. ;-)

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pauleschnueter 25.08.2016, 13:13
2. Streng genommen

ist "Linux" aber die Bezeicnung für den System-Kernel, den im Wesentlichen monolitschen Super-Treiber für alles.

Die (vielen ganz verschiedenen) Betriebssystem allgemein als Linux zu bezeichnen ist eine verfälschende und unhistorische, aber leider übliche, Verwässerung.

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gumbofroehn 25.08.2016, 13:17
3. Und keiner hat's gemerkt ...

... weil auf praktisch jedem PC Windows (oder in kleineren Teilen MacOS X) läuft. Linux auf dem Desktop ist halt eine Nischenveranstaltung. Ist wahrscheinlich auch besser so. Dieser Beitrag wurde mit Debian Jessie geschrieben.

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taglöhner 25.08.2016, 13:30
4.

Was der Artikel vernachlässigt, ist der Umstand, dass es praktisch keine Viren für Linux gibt.
Die Zeit arbeitet gegen Windows. Die ersten großen Spielehersteller fangen an, Linux-Compilierungen anzubieten.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Microsoft bereits etwas um einem Linux-Kernel entwickelt.

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mihama 25.08.2016, 13:38
5. 2017 wird das Jahr des Linux-Destops

Das ist ja schon ein alter Running Gag. Für die meisten User ist ein Computer ein Windows-Computer, alles andere ist zu kompliziert. Linux ist halt etwas für den Nutzer der bereit ist, den Quellcode für gewisse Programme herunterzuladen und gegebenenfalls noch anzupassen. Android ist nur so beliebt, weil es die Probleme von Linux kompensieren kann, ohne die Vorteile zu verlieren. Es ist klein, es ist anpassbar, aber es ist beileibe nichts für Jedermann.

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taglöhner 25.08.2016, 13:42
6. Nochmal reinschauen

Zitat von mihama
Das ist ja schon ein alter Running Gag. Für die meisten User ist ein Computer ein Windows-Computer, alles andere ist zu kompliziert. Linux ist halt etwas für den Nutzer der bereit ist, den Quellcode für gewisse Programme herunterzuladen und gegebenenfalls noch anzupassen. Android ist nur so beliebt, weil es die Probleme von Linux kompensieren kann, ohne die Vorteile zu verlieren. Es ist klein, es ist anpassbar, aber es ist beileibe nichts für Jedermann.
Das ist etwa der Stand von vor 15 Jahren.

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jens_k_loewe 25.08.2016, 13:43
7. @taglöhner

Seit Linux das Gros der Server beherrscht, konzentrieren sich Malwareschreiber sehr wohl auf Linux. Das mit den Viren stimmt also nicht mehr.

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cosmose 25.08.2016, 13:43
8.

Zitat von taglöhner
Was der Artikel vernachlässigt, ist der Umstand, dass es praktisch keine Viren für Linux gibt. Die Zeit arbeitet gegen Windows. Die ersten großen Spielehersteller fangen an, Linux-Compilierungen anzubieten. Ich kann mir gut vorstellen, dass Microsoft bereits etwas um einem Linux-Kernel entwickelt.
Nutzt ja nix..
Sobald Linux die Verbreitung von Windows hat, wird es auch dort Viren geben.
Die werden es zwar ein wenig schwerer haben aufgrund der besseren Rechteverwaltung unter Linux, allerdings gab es auch schon genug Exploits, mit denen man sich Root-Rechte verschaffen konnte..

Privat hab ich ein Windows Laptop zum Surfen und für die wichtigen Sachen wie Email und Online Banking ein Linux Mint.
Angefangen hatte ich 2002 (?) mit Debian 3.0 aber mittlerweile bin ich das Selbstkompilieren leid und hab daher eine KlickiBunti-Distribution gewählt.

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abstinent 25.08.2016, 13:48
9. Linux auf dem PC/Notebook

Linux ist ideal, wenn man ein 08/15-PC/Notebook-Anwender ist. Auf der sicheren Seite allerdings ist man mit dem Platzhirsch Windows. Deswegen sollte man zur Not auf einen Windows-PC zugreifen können. Für Windows-Umsteiger ist Linux Mint am besten geeignet.
Würde Linux auch nur den Anteil des Mac-Betriebsystems erreichen (ca. 8%), sähe es mit der Treiberversorgung u.Ä. schon anders aus.
Wird Linux und Windows auf einem Rechner parallel eingesetzt, stellt sich schon die Frage, ob es noch einen Vorteil gibt, der den Nachteil zweier Betriebsystemen noch aufwiegen kann.
(Ein Linux-Mint-Cinnamon-Anwender).

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