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Von der Zapfsäule bis ins Weltall: Linux erobert die Welt

Das freie Betriebssystem Linux wird 25 Jahre alt. Es gilt immer noch als kompliziert und nerdig. Dabei benutzt es heute fast jeder, meist ohne es zu merken.

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politikus_ii 26.08.2016, 22:11
100.

Zitat von stormking
Sind wir hier im Kindergarten? Ich habe nirgendwo behauptet, daß es NetBSD seit 1989 gibt. 1989 begann die Portierung von 4.3BSD auf x86. Aus diesem Projekt wurde 386BSD. Davon haben sich dann wieder Entwickler abgespalten, weil ihnen der Entwicklungsprozess zu langsam und nicht offen genug war. Das Ergebnis, NetBSD, wurde dann 1993 released. Die Entwicklung fand also eindeutig unabhängig von Linux statt. Eine Übernahme von Code wäre aufgrund der inkompatiblen Lizenzen in diese Richtung sowieso nicht möglich gewesen. Und natürlich beruht der Erfolg von Linux zu einem guten Teil auch auf der freien Lizenz. Die von Ihnen angeführten "vielfältigen Einsatzmöglichkeiten" sind erst durch diese Lizenz überhaupt möglich geworden. Also hören Sie doch auf, sich durch ihre durch nichts gerechtfertigte Arroganz völlig zum Affen zu machen. Wenn Sie Gegenargumente bringen können, die über ein "Sie haben keine Ahnung" hinausgehen und nicht nur bloße Behauptungen darstellen, immer her damit.
Lacht.

Ich habe beruflich die Ergebnisse von Studenten gelesen, die Sourcecodes u.a. von NetBSD, OpenBSD, Linux usw. untersucht haben, mit eindeutigem Ergebnis. Die Entwicklerteams von NetBSD usw. sind schlicht zu klein um ein komplettes System allein implementieren zu können. Bei Linux hingegen sind zehntausende engagierte Entwickler am Werk.

NetBSD ist KEINE eigenständige Entwicklung !!!

Sie haben leider nicht die geringste Ahnung von Softwareentwicklung und deren Geschichte.

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stormking 26.08.2016, 22:31
101.

Zitat von politikus_ii
Lacht. Ich habe beruflich die Ergebnisse von Studenten gelesen, die Sourcecodes u.a. von NetBSD, OpenBSD, Linux usw. untersucht haben, mit eindeutigem Ergebnis. Die Entwicklerteams von NetBSD usw. sind schlicht zu klein um ein komplettes System allein implementieren zu können.
Unsinn. Eine Übernahme von GPL-lizensiertem Code in ein BSD-Projekt wäre schlichtweg illegal.

Und ihre Manieren sind einfach nur albern.

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managerbraut 26.08.2016, 22:50
102. Als Studenten arbeiteten wir in den 90 Jahren mit

allen möglichen Betriebssystemen, wie DOS - Windows - OS2 und auch erste Linux Debian.
Noch heute nutzen wir außer Windows 10 auch Linux Distributionen auf älteren Laptops bruflich als auch privat. Linux kann alles ebenso gut, etliches sogar besser und sicherer als Windows.
Allerdings muß man sich mit Linux, seinem von Windows abweichenden Dateisystem, den cryptischen Shellbefehlen und Compilern etwas beschäftigen, dann ist Linux ein sehr gutes, sehr sicheres, schnelles Betriebssystem.
Noch heute laufen viele Netzwerkserver großer Netzwerkunternehmen unter Linux.
Selbst viele Behörden setzten in Deutschland eine zeitlang auf Os2, später auf Linux als die Verwaltungen noch nicht so vernetzt waren , wie heute.
In Wissenschaft - Forschung - Forensik - Astronomie wird heute noch intensiv Linux eingesetzt, weil deren Anwendungssoftware derart speziel häufig selbst entwickelt, programmiert in keinen Softwarekatalogen zu kaufen gibt und man an den UNIS ohnehin auf Unixsystemen viel mit Linux gearbeitet, gelernt hat und man sich Millionen Programmierkosten - Lizenzgebühren für Windows und programmierte Windows Spezialprogramme sparen möchte.

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randhesse 27.08.2016, 14:41
103. @ #85 Hörensagen

Zitat von moev
Und dann geht das Drama los wenn Sie nen USB-Stick einstecken, den einfach als "Laufwerk D" (oder was auch immer) sehen und ein paar Fotos von der Festplatte drauf ziehen wollen. Kapituliert der Standarduser ganz schnell vor Linux
Solche immer wiederkehrenden "Stories" kann man wirklich nur Ernsthaft verbreiten, wenn man _noch Nie_ einen Linux-Desktop real vor der Nase hatte.
Wer _das_ unter Linux nicht schafft, kriegt es auch mit Windows nicht hin, und sollte bei Papier und Bleistift bleiben, oder einen Volkshochschul-PC-Grundkurs besuchen.

Kleiner Hinweis:
Ich betreue u. a. für einige Kliniken und Kureinrichtungen eine Reihe durchaus frequentierter, öffentlicher "Kiosk-PCs".
Diese betreibe ich mit Linux, und der "Cinnamon"-Desktop-Oberfläche.
Linux deshalb, weil man da den Nutzern etliche "Freiheiten" mehr gestatten kann, als bei den "kommerziellen Kiosk-Lösungen" für Windows, die den PC meist auf einen "zugenagelten Browser" reduzieren!
Und das Risiko trotzdem _sehr gering_ ist, daß böswillige, oder auch nur "ungeschickte" Benutzer das System "verbasteln".
So ist es den Nutzern z. B. _ausdrücklich Erlaubt_, Wechseldatenträger mit eigenen Dateien zum Bearbeiten, Ausdrucken, usw. anzuschließen.

Und, "Oh Wunder", die Zahl der Beschwerden, daß da etwas nicht funktioniert, oder der PC gar "Unbenutzbar" sei, ist, seit Jahren gleichbleibend, bei _Null_!

Ich würde so weit gehen, zu Behaupten, daß den meisten "weniger Computeraffinen" Benutzern gar nicht bewußt ist, daß sie dort vor einem "Nicht-Microsoft"-System sitzen.

Die Microsoft-Werbeabteilung sollte sich langsam mal "bessere Gruselstories" über Linux ausdenken, als diese überholten Ammenmärchen vom "Nur-für-Informatiker"-System!

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dale_gribble 27.08.2016, 15:16
104.

Zitat von randhesse
Und das Risiko trotzdem _sehr gering_ ist, daß böswillige, oder auch nur "ungeschickte" Benutzer das System "verbasteln". So ist es den Nutzern z. B. _ausdrücklich Erlaubt_, Wechseldatenträger mit eigenen Dateien zum Bearbeiten, Ausdrucken, usw. anzuschließen
Meine 73-jährige Mutter kommt problemlos mit dem Dateisystem und den Wechseldatentrãgern unter Linux klar. Die hat sich sogar ganz extrem und explizit gefreut dass "ihr" Linux sie nicht mit irgendwelchem absurden Treibergesuche oder "aufpoppenden" Fenstern nervt wenn sie eine Speicherkarte oder ein Pendrive in ihren Computer steckt.
Ich habe es gerade auf meinem Laptop probiert. Pendrive 'rein; dann kommt ein "Zwitschern" aus dem Lautsprecher und ein Symbol eines Wechseldatentrãgers erscheint auf dem Desktop.
Einfacher gehts irgendwie nicht, oder?

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achim j. 27.08.2016, 19:41
105. soso

Zitat von dale_gribble
Meine 73-jährige Mutter kommt problemlos mit dem Dateisystem und den Wechseldatentrãgern unter Linux klar. Die hat sich sogar ganz extrem und explizit gefreut dass "ihr" Linux sie nicht mit irgendwelchem absurden Treibergesuche oder "aufpoppenden" Fenstern nervt wenn sie eine Speicherkarte oder ein Pendrive in ihren Computer steckt.
Ihre 73-jährige Mutter?
Nun ja,
Also: Ich haben keine Probleme mit absurden Treibergesuche oder "aufpoppenden" Fenstern, wenn ich eine Speicherkarte oder ein Pendrive in meinen Computer steckte (Alleine Ihre Formulierung ist schon ein Brüller) Und wenn mich dann Windows 10 fragt, was ich denn nun mit dem gerade angeschlossenenexternen Gerät anfangen möchte, finde ich eigentlich praktisch. Deshalb habe ich diese Funktion nicht abgestellt.

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mr.zoui 27.08.2016, 22:18
106.

Zitat von achim j.
Ihre 73-jährige Mutter? Nun ja, Also: Ich haben keine Probleme mit absurden Treibergesuche oder "aufpoppenden" Fenstern, wenn ich eine Speicherkarte oder ein Pendrive in meinen Computer steckte (Alleine Ihre Formulierung ist schon ein Brüller) Und wenn mich dann Windows 10 fragt, was ich denn nun mit dem gerade angeschlossenenexternen Gerät anfangen möchte, finde ich eigentlich praktisch. Deshalb habe ich diese Funktion nicht abgestellt.
Seien Sie froh, daß Sie kein Kindle angeschlossen haben.
Ein Systen ,das darauf mit Bluescreen, aka Absturz, reagiert
kann man nicht ernstnehmen.

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randhesse 28.08.2016, 03:17
107. @ #105 Dochdoch...

Zitat von achim j.
Ihre 73-jährige Mutter? Nun ja, Also: Ich haben keine Probleme mit absurden Treibergesuche oder "aufpoppenden" Fenstern, wenn ich eine Speicherkarte oder ein Pendrive in meinen Computer steckte (Alleine Ihre Formulierung ist schon ein Brüller) Und wenn mich dann Windows 10 fragt, was ich denn nun mit dem gerade angeschlossenenexternen Gerät anfangen möchte, finde ich eigentlich praktisch. Deshalb habe ich diese Funktion nicht abgestellt.
Merkwürden...

Gut, mein "Hauptarbeitssystem" ist noch Windows 7, aber da kann ich _Beschwören_, daß auch beim 78.ten Einstecken _ein-und-desselben_ USB-Sticks erst mal noch eine "Treiber wird installiert"-Meldungsblase aufpoppt...

"Besonders Schnucklig" ist Übrigends die Windows-_Macke_, daß man denselben Stick, den man schon mal im "linken" USB-Port hatte, _trotz_ "Treiberinstallation" dann im Explorer nicht findet, wenn man ihn das nächste Mal in den "rechten" Port pflanzt, obwohl der "Ansteckvorgang ja registriert" wurde!

Des "Rätsels Lösung":
Man muß in die "Datenträgerverwaltung" von Windows gehen.
Dort stellt sich dann heraus, daß Windows dem Stick, der wie alle modernen Datenträger und USB-Geräte, eine *weltweit Eindeutige* "Volume-ID" trägt, auf einen _Laufwerksbuchstaben_ "gewürfelt" hat, der schon von einem _bereits vorhanden_ "Netzlaufwerk", oder auch USB-Datenträger, _belegt_ ist!
Man muß dem, Witzigerweise "schon mal da gewesenen" USB-Stick also einen _neuen_ "Laufwerksbuchstaben" zuweisen, um ihn "Sichtbar" zu machen! m(

"Dumm nur":
Diese "Datenträgerverwaltung" erfordert "Administratorrechte".

Wird also einem "Power-Home-User" wie Ihnen keine Probleme bereiten, aber der 73-jährigen Mutter des Vorposters gewiß.
Und dem dritten Unter-Sachbearbeiter im Katasteramt von Untertupfing erst recht.
Der muß dann nämlich ein teures und langwieriges "Support-Ticket" anleiern.

Davon ab, daß es "Datenschutztechnisch geradezu Kriminell" ist, Nutzern von Rechnern im "öffentlichen Dienst" das "wilde" Anstecken von Wechseldatenträgern _Überhaupt_ zu gestatten, was aber, machen wir uns nichts Vor, trotzdem "Gang und Gäbe" ist:
Wie "Nutzerfreundlich" ist dieser, "seit Jahren reproduzierbare" Fehler?

Ich bin gespannt auf Ihre "Linux-Gegenanekdote"! :)

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