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Von der Zapfsäule bis ins Weltall: Linux erobert die Welt

Das freie Betriebssystem Linux wird 25 Jahre alt. Es gilt immer noch als kompliziert und nerdig. Dabei benutzt es heute fast jeder, meist ohne es zu merken.

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cor 25.08.2016, 13:55
10. Da irren Sie sich

Zitat von taglöhner
1.Was der Artikel vernachlässigt, ist der Umstand, dass es praktisch keine Viren für Linux gibt. 2.Die Zeit arbeitet gegen Windows. Die ersten großen Spielehersteller fangen an, Linux-Compilierungen anzubieten. 3.Ich kann mir gut vorstellen, dass Microsoft bereits etwas um einem Linux-Kernel entwickelt.
1. Aber nicht unbedingt, weil es scheinbar sicherer ist, sondern weil es schlichtweg weniger anfällige Clients gibt, für die es sich überhaupt lohnt, Viren zu schreiben. Falls Linux populärer werden sollte, wird auch die Zahl der Viren steigen, so wie bei jedem anderen OS.
2. Da arbeitet die Zeit aber verdammt langsam. Aktuell verwenden 0,89% aller Steam-Nutzer Linux. Meine Prognose: Im Spielesektor wird Linux genau wie auch OS X nie richtig Fuss fassen können. Wenn Sie "ernsthaft" spielen, kommen Sie um Windows nicht rum (Und nein, Wine ist keine Alternative. Viel zu lahm.).
3. kann schon sein. Es gibt ja schon etwas. https://en.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Linux_distributions

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chaps 25.08.2016, 13:55
11. Quellcode herunterladen?

Zitat von mihama
Linux ist halt etwas für den Nutzer der bereit ist, den Quellcode für gewisse Programme herunterzuladen und gegebenenfalls noch anzupassen.
Ich nehme an Sie haben noch nie ein Linux-System bedient, sonst wüssten Sie dass man keinen Quellcode herunterladen muss, um sein System mit Software auszustatten. Alle Standardanwendungen für Schreiben, Kalkulieren, Bildbearbeitung, Musicplayer, etc. gibt es schon fertig in der Distri oder als Paket zum herunterladen. Durch Aussagen wie Ihre werden interessierte Nutzer eher abgeschreckt es mal zu probieren!

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vitalik 25.08.2016, 13:57
12.

Zitat von taglöhner
Was der Artikel vernachlässigt, ist der Umstand, dass es praktisch keine Viren für Linux gibt. Die Zeit arbeitet gegen Windows. Die ersten großen Spielehersteller fangen an, Linux-Compilierungen anzubieten. Ich kann mir gut vorstellen, dass Microsoft bereits etwas um einem Linux-Kernel entwickelt.
Und Sie unterschlagen, dass der Vergleich totaler Blödsinn ist. Es gibt viele Gründe, warum die Zielgruppe von kriminellen die Windowsnutzer sind und nicht die Linuxnutzer.
1. Die Verbreitung von Windows (geschätzt >90%) ist viel höher, also die Anzahl potenzieller Ziele viel höher.
2. Der Großteil der Nutzerbasis von Windows sind Laien. Das System ist eben auf dem gekauften Laptop vorinstalliert. Die Leute geben freiwillig ihre TANs in Phishing-Mails ein. Wozu der Aufwand?
3. Der Durchschnittliche Linuxnutzer ist wohl viel technikaffiner, da es kaum Geräte mit vorinstallierten Linux gibt und somit man Linux selbst installieren muss + Konfiguration.

Da können Sie ja noch lange warten, bis sich Linux als Spieleplattform durchsetzt. Das Betriebssystem des größten Spieleclients (Steam) hat es nicht geschafft ein SteamOS durchzubringen, obwohl vermutlich >90% der Spiele darüber laufen.

Sie können sich soviel vorstellen, wie Sie können. Es ist und bleibt ein Hähne-Ei-Problem. Sie kriegen die Leute nicht zum Umstieg und die Entwickler nicht dazu Aufwand in die Software reinzustecken. Dann sind noch die ganzen OEM-Hardware-Anbieter, welche alle auf Windows setzen.

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abstinent 25.08.2016, 14:00
13. probieren geht über studieren

Zitat von mihama
... Für die meisten User ist ein Computer ein Windows-Computer, alles andere ist zu kompliziert. Linux ist halt etwas für den Nutzer der bereit ist, den Quellcode für gewisse Programme herunterzuladen und gegebenenfalls noch anzupassen. ...
Was erzählen Sie denn da? Ich empfehle Ihnen, unter Windows Virtualbox zu installieren, die Linux-Mint-Cinnamon-ISO herunterzuladen und es einfach mal auszuprobieren.

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qoderrat 25.08.2016, 14:02
14.

Zitat von mihama
Für die meisten User ist ein Computer ein Windows-Computer, alles andere ist zu kompliziert. Linux ist halt etwas für den Nutzer der bereit ist, den Quellcode für gewisse Programme herunterzuladen und gegebenenfalls noch anzupassen.
Da bin ich anderer Meinung. Für die meisten Nutzer ist Windows gesetzt, weil sie es nicht anders kennen und das beim Kauf des Fertiggeräts schon dabei ist.
Und Windows kann auch ganz schön kompliziert werden, wenn man z.B. versucht ein Mindestmass von Datenschutz zu erzwingen. Oder wenn man von einem der immer wieder auftretenden Update-Problematiken erwischt wird.

Die Unterstellung, man müsste zur Nutzung einer Linux-Distribution Quelltext herunterladen und anpassen ist bestenfalls Unkenntnis oder eben eine Unterstellung. Keine normale für den Endanwender gedachte Distribution erwartet dies vom Anwender. Auch wenn es natürlich Distributionen für Bastler gibt, die das ermöglichen und ein entsprechendes Build-System mitbringen wie Arch, oder es sogar erzwingen wie Gentoo.

Nachdem ich jetzt Linux genug verteidigt habe noch meine ganz persönliche Meinung, für den Desktop der Massenanwender taugt es nur bedingt. Dies liegt leider daran, dass immer wieder Projekte entgleisen, speziell die der Desktop-Oberflächen, um dann den Anwender zu einer neuen, ungewohnten und nicht immer besseren Arbeitsweise zu zwingen. Manche alltäglichen Dinge wie Druckerkonfiguration und Verwaltung kann je nach Gerät wirklich zum Ärgerniss werden. Tiefgehende Änderungen am System wie z.B. die Einführung von systemd sorgen auch ab und zu für reichlich Ärger, vor allem wenn die gewohnten Möglichkeiten zur Konfiguration gar nicht mehr funktionieren oder nicht so wie gewünscht oder erwartet.

Das heisst aber nicht, dass es nicht doch irgendwann den Durchbruch schaffen könnte. Aber eher nicht in der Form der klassischen Distributionen, sondern eher in so etwas wie steamOS, wo Konfiguration und Oberfläche weitestgehend für den Anwender verdeckt ist.

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GrinderFX 25.08.2016, 14:03
15.

Zitat von taglöhner
Was der Artikel vernachlässigt, ist der Umstand, dass es praktisch keine Viren für Linux gibt. Die Zeit arbeitet gegen Windows. Die ersten großen Spielehersteller fangen an, Linux-Compilierungen anzubieten. Ich kann mir gut vorstellen, dass Microsoft bereits etwas um einem Linux-Kernel entwickelt.
Für Zeta gibt es, bis auf meinen auch, auch keine Viren.
Grottig ist es dennoch.
Sorry aber würde Linux auf dem Desktop gut über 1% Marktanteil kommen, würde es für Linux unzählige Trojaner und Co. geben!
Linux ist buggy und das wissen diejenigen, die das realistisch betrachten.
Linux bietet so unglaublich viele Fehler, über die die ganzen Fanboys einfach hinwegsehen, weil sie eben gegen Windows sind und weil es gratis ist.
Ich nutze Linux nun seit ca. 20 Jahren, bin aber so realistisch das einzugestehen.

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DjavidKhayam 25.08.2016, 14:18
16. Linux Ubuntu TLS16

Das beste operating system überhaupt

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fgemein 25.08.2016, 14:23
17. o C'mon

Und gleich der erste Kommentar ein Linux Bashing:-(
Thorvalds sagte u.a. auch "Security people are often the black-and-white kind of people that I can't stand. I think the OpenBSD crowd is a bunch of masturbating monkeys, in that they make such a big deal about concentrating on security to the point where they pretty much admit that nothing else matters to them."
Natürlich hätte er den Impuls, der ihn dazu brachte, Linux zu "erfinden", nicht gehabt, wenn es ein freies UNIX bereits gegeben hätte. Dafür ist er, nach eigenen Aussagen, viel zu faul.
Auf unseren Servern läuft zu 99% Linux, OpenBSD auf einigen Netzwerk Geräten (FW Cluster etc. ). Da wo man Paranoide gut gebrauchen kann. Ein vorinstalliertes Fedora ist sicher das Gegenteil eines schlank und effizient installiertem Linux. Die Frage ist, wie weit will man es treiben. Unix auf Servern? Es gibt auch noch Buchhaltungen mit cobol Software. Übrigens, zählt man nur aktive Webseiten, dann sinkt der MS Marktanteil auf unter 10%. Ich nutze alle außer Windows, gerne auch BSD.

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markus_wienken 25.08.2016, 14:27
18.

Zitat von DjavidKhayam
Linux Ubuntu TLS16 Das beste operating system überhaupt
Diese Aussage ist in dieser Pauschalität Unsinn.

Jeder Anwender hat einen anderen Wissensstand und vor allem andere Präferenzen, insofern gibt es "das beste OS" nicht und kann es auch nicht geben.

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GrinderFX 25.08.2016, 14:29
19.

Zitat von fgemein
Und gleich der erste Kommentar ein Linux Bashing:-( Thorvalds sagte u.a. auch "Security people are often the black-and-white kind of people that I can't stand. I think the OpenBSD crowd is a bunch of masturbating monkeys, in that they make such a big deal about .....
Nur ist ein Terminal kein Desktop Betriebssystem und deutlich weniger Komplex.

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