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Von der Zapfsäule bis ins Weltall: Linux erobert die Welt

Das freie Betriebssystem Linux wird 25 Jahre alt. Es gilt immer noch als kompliziert und nerdig. Dabei benutzt es heute fast jeder, meist ohne es zu merken.

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dissidenten 25.08.2016, 14:30
20. @taglöhner

Dass es für Linux-Betriebssysteme weniger ("keine" ist eh schon falsch) Viren gibt, hat nichts damit zu tun, dass Linux so viel sicherer konstruiert ist, sondern weil die Verbreitung geringer ist. Sobald in einem Sektor ein Linux-System größere Verbreitung findet, kommen schon bald danach die ersten Schadprogramme.

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markh 25.08.2016, 14:31
21. Ich bleib dann mal bei ReactOS

Fast 20 Jahre Win32 auf meinem Rechner .. und keine Probleme.. bzw. verhältnismässig wenig
Warum ? .. weil Peak IT war 9/11 .. und das war auch Peak Software Desktop ohne nachhause Funken
Win32 Classic Standard .. die Software für das nächste Jahrtausend

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ahloui 25.08.2016, 14:47
22. Ich bin Linux-User, aber nur aus Lust

am Probieren.

Gerade habe ich Xubuntu 16.04 wieder aus der Hand gelegt. Zu buggy...
Insgesamt ist Linux deutlich besser geworden, als vor 10-15 Jahren, aber für "Lieschen Müller" ist es nach wie vor nichts. Das fängt schon mit Libre Office an, das immer noch nicht kompatibel mit Microsoft Office ist, und geht mit der Installation eines Druckers weiter...

Frickelei, nichts anderes, und ich weiß, wovon ich rede.

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politikus_ii 25.08.2016, 14:51
23.

Zitat von jens_k_loewe
Auf keinem meiner Geräte läuft Linux (wenn man den Hybriden Android, der Linuxkernel mit Java-VM und NetBSD-Userland kombiniert, nicht mitrechnet). Einen uralten 32-Bit-Laptop betreibe ich mit dem neuesten OpenBSD, weil das vorinstallierte Fedora viel zu träge war. Meine Server laufen ebenfalls unter Unix statt Linux. Mein unsichtbarer Begleiter wird dieses Linux nicht mehr. Linus Torvalds hat des Öfteren schon gesagt: Hätte es 1991 schon ein freies BSD gegeben, hätte er niemals mit Linux angefangen. Natürlich wird der SPIEGEL beim Aufsprung auf den Zug "nutzt alle Linux, is voll geil ey" diesen Teil niemals zitieren. ;-)
Lacht. Wie doof ist das denn.

Linux-Derivate wie Android oder auch OpenBSD (nix UNIX !!!) usw. SIND Linux.
Bis heute gibt es kein besseres Betriebssystem.
Die Linux-Derivate sind übrigens nicht unbedingt eine Verbesserung.

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Sibylle1969 25.08.2016, 14:54
24. Nicht so bei Servern im Enterprise-Bereich

Im Enterprise-Software-Bereich sind alle Unix-Varianten einschließlich Linux als Server-Betriebssysteme schon seit Jahren auf dem Rückzug, während Windows Server auf dem Vormarsch ist. Noch vor 10 Jahren musste man als Softwarehersteller mindestens Linux, AIX und HP-UX unterstützen, heutzutage gibt es unzählige Softwarehersteller (meinen Arbeitgeber eingeschlossen), die für ihre Softwarelösungen ausschließlich Windows Server unterstützen. Im Gegensatz zu vor 10 Jahren ist das heute aber überhaupt kein Problem, ich bin schon seit Jahren von keinem Kunden mehr nach Linux- oder AIX-Unterstützung gefragt worden. Bis vor ein paar Jahren unterstütze meine Firma noch 2 Unix-Varianten, aber da das weniger als 5% aller Kunden genutzt haben (95% demnach Windows Server) wird es mittlerweile nicht mehr unterstützt von uns).

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politikus_ii 25.08.2016, 15:03
25. Linux Ubuntu TLS16

Zitat von DjavidKhayam
Das beste operating system überhaupt
Dem muss man zustimmen.
Da Ubuntu und die Programme Thunderbird, Firefox, LibreOffice, Gimp usw. aber nichts kosten, muss irgendwo ein Haken sein, denken viele Menschen.
Dumme Menschen zahlen lieber viel Geld, dabei sind viele Open-Source-Produkte vergleichbar gut.
Interessant finde ich die Tatsache, dass ca. 80% der Informatikstudenten auch privat Linux-Installationen (sogar auf MacBooks!) nutzen.

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furanku 25.08.2016, 15:15
26.

Zitat von jens_k_loewe
Auf keinem meiner Geräte läuft Linux (wenn man den Hybriden Android, der Linuxkernel mit Java-VM und NetBSD-Userland kombiniert, nicht mitrechnet). Einen uralten 32-Bit-Laptop betreibe ich mit dem neuesten OpenBSD, weil das vorinstallierte Fedora viel zu träge war. Meine Server laufen ebenfalls unter Unix statt Linux. Mein unsichtbarer Begleiter wird dieses Linux nicht mehr. Linus Torvalds hat des Öfteren schon gesagt: Hätte es 1991 schon ein freies BSD gegeben, hätte er niemals mit Linux angefangen. Natürlich wird der SPIEGEL beim Aufsprung auf den Zug "nutzt alle Linux, is voll geil ey" diesen Teil niemals zitieren. ;-)
Wobei Sie dann aber auch ehrlicherweise zugeben müssen, dass *BSD besser auf einem "uralten 32-Bit-Laptop" läuft als auf einem aktuellen Gerät. Die Hardwareunterstützung der *BSDs ist, verglichen mit Linux, doch eher "rustikal" und selbst dabei kommen schon portierte Linux-Treiber zum Einsatz.

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politikus_ii 25.08.2016, 15:20
27.

Zitat von Sibylle1969
Im Enterprise-Software-Bereich sind alle Unix-Varianten einschließlich Linux als Server-Betriebssysteme schon seit Jahren auf dem Rückzug, während Windows Server auf dem Vormarsch ist. Noch vor 10 Jahren musste man als Softwarehersteller mindestens Linux, AIX und HP-UX unterstützen, heutzutage gibt es unzählige Softwarehersteller........
Eigene Server werden in Großunternehmen schon lange nicht mehr eingesetzt. Überall werden Cloud-Lösungen implementiert. Hier wird in Großrechenzentren nun mal modifiziertes LINUX, aus guten Gründen, bevorzugt.
Der Kunde hat keinen Einfluss welche Hardware eingesetzt wird.
Übrigens sind die meisten Server, so z.B. Webserver, keine Hardware sondern Software. Bei den Webservern z.B. wird weltweit Apache (wie Linux eine Open-Source-Software) am häufigsten eingesetzt.
Microsoft hat hier bei den aktiven Websites einen Marktanteil von 9,8%.

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drnice1983 25.08.2016, 15:24
28.

Also mir geht's einzig und allein um die Games.
Ich habe zwar ab und an an ubuntu 16.04 herumgebastelt, könnte dem auch viel abgewinnen (für Otto Normalverbraucher im Grundegenommen das beste was es geht, Youtube, Email, Dokument schreiben etc) und kostenlos.
Durch die Verbreitung der Spiele bleibt aber nur Windows.

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taglöhner 25.08.2016, 15:26
29.

Zitat von dissidenten
Dass es für Linux-Betriebssysteme weniger ("keine" ist eh schon falsch) Viren gibt, hat nichts damit zu tun, dass Linux so viel sicherer konstruiert ist, sondern weil die Verbreitung geringer ist. Sobald in einem Sektor ein Linux-System größere Verbreitung findet, kommen schon bald danach die ersten Schadprogramme.
Praktisch keine, habe ich geschrieben. Heißt: für den 0815-PC-User ist Virensoftware derzeit völlig obsolet.

Natürlich wird ein System für Angriffe um so interessanter, je größer seine Verbreitung ist, allerdings auch, je unemanzipierter seine User sind.

Aber auch eine weitere Ausbreitung von Linux macht es durch die große und weiter steigende Zahl an Distros und sein Rechtesystem viel schwieriger bis unmöglich, Exploits annähernd so erfolgreich in der Breite zu nutzen, wie bei einem 1,5-Distro-System, zumal Open Source durch seine Transparenz die Entdeckung von Exploits und damit die jeweilige Patch-Frequenz drastisch erhöht. Was wiederum die Frustrationstoleranz zumindest des Heeres von Hobby-Möchtegern-Crackern dann doch übersteigt.

Was Serverangriffe angeht ist Linux tatsächlich inzwischen durch seine große Verbreitung namentlich von DDoS stark betroffen. Nur ist der Gegner des Angreifers hier in aller Regel ein professioneller Administrator. Natürlich gibt es auch unter denen Schlafmützen.

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