Forum: Netzwelt
Wegen Onlinewerbung: EU verhängt 1,49 Milliarden Euro Strafe gegen Google
REUTERS

Erneut hat die EU-Kommission eine Milliardenstrafe gegen Google verhängt. Der US-Konzern habe seine Vormachtstellung bei Onlinewerbung missbraucht, lautet der Vorwurf.

Seite 1 von 6
currywurst_hans 20.03.2019, 12:34
1. Immerhin

Wenn unsere Regierungen schon nicht Willens oder in der Lage sind diese Unternehmen adäquat zu besteuern dann wird auf diese Art wenigstens etwas von den satten Profiten abgeschöpft. Das Grundproblem aber bleibt, unserer Regierungen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BoMo_UAE 20.03.2019, 12:36
2. Tropfen auf den heissen Stein

Solche Strafen sind fuer Google nur Peanuts. Solang die Gewinne von Onlineriesen wie Google, Facebook, Apple usw. nicht dort versteuert werden wo sie erwirtschaftet werden, lachen die Giganten doch nur ueber solche Bestrafungen. Fuehrt endlich eine Onlinesteuer ein, die den Menschen zugute kommt, die diese Gewinne erst ermoeglichen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GoaSkin 20.03.2019, 12:38
3. das ganze Werbekonzept ist insgesamt fraglich

Wer über Google Adsense oder vergleichbare Anbieter wirbt, hat keinen Einfluss drauf, wo seine Werbung eingeblendet wird. So landet u.A. Werbung von seriösen Unternehmen oder auch von Behörden auf extremistischen Webseiten und solchen mit illegalen Inhalten. Umgekehrt kann es passieren, das auf einer eigentlich seriösen Webseite Werbung für Sekten oder Halsabschneider-Firmen landet. Da denkt niemand mehr darüber nach, worauf er sich einlässt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frankfurtbeat 20.03.2019, 12:39
4. eindeutig ...

eindeutig zu niedrig angesetzt aber grundsätzlich ein Anfang diese Kraken abzuwatsch`n.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lspring 20.03.2019, 12:44
5. Was nützt eine gigantische Geldstrafe...

… wenn sie vom nächstbesten Gericht Schritt um Schritt durch alle Instanzen als unzulässig (oder was auch immer) kassiert wird?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Andreas Gehrig 20.03.2019, 13:02
6. Die eigenen Big-Playern im Markt protektionieren ...

(Airbus durchgefuttert Subventionsladen, Lufthansa Konkurrenz gezielt ausschalten ….) bis zum geht nicht mehr und dann solche Strafen verhängen. Ich find das zum Kotzen, wenn man selber im IT-Bereich nichts auf die Reihe kriegt, muss man halt so agieren. All paar Wochen den German Big-Player mit einer staatlichen Unterstützung ausrufen und dann das. Schon in der Vergangheit hat die EU mit läppischsten Auflagen US-Konzerne piesackt. Wenn man es sleber nicht besser kann, sollte man einfach den Rand halten. Armseliges Europa, wo nur möglich drückt man sich vor dem Wettbewerb.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Aztekin 20.03.2019, 13:03
7. Googlehasser -nutzer?

Können Regierungen Menschen schützen, die sich selbst nicht schützen wollen und sofort „Einschränkung der Meinungsfreiheit „ rufen, wenn auch nur Uploadfilter gesetzt werden sollen? Jeder User könnte auch für sich entscheiden, diesen „bequemen Suchdienst“ mit angeschlossener Weltbeherrschungsabteilung gar nicht permanent aufzusuchen und so mit seinen persönlichen Daten zu füttern. Kann sofort losgehen, nicht erst nach der nächsten Wahl.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kenzino 20.03.2019, 13:11
8. Nischenprodukt / Löwenanteil?

Das hier verstehe ich nicht: "Finanziell ist "AdSense" für Google eher ein Nischenprodukt. ... Googles Werbegeschäft spielt insgesamt den Löwenanteil der Erlöse des Mutter-Konzerns Alphabet ein." - Was denn nun?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
loncaros 20.03.2019, 13:17
9.

Für diese Konzerne sind Strafen wohl die neuen Steuern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6