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Wegwerf-Zugangscodes: Yahoo will Passwörter abschaffen
DPA

Amerikanische Yahoo-Nutzer müssen sich künftig keine komplizierten Passwörter mehr merken. Stattdessen können sie sich Einmal-Zugangscodes aufs Handy schicken lassen.

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Atheist_Crusader 16.03.2015, 14:13
1.

Dann ist man also in Zukunft nicht nur auf eine aktive Internetverbindung angewiesen, sondern auch noch auf ein funktionsfähiges Handy? Tolle Idee.

Sicher könnte das vielleicht sein (auch wenn ich das nicht so ganz glaube), aber praktisch ist was Anderes.

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Alaaf 16.03.2015, 14:27
2.

Zitat von Atheist_Crusader
Dann ist man also in Zukunft nicht nur auf eine aktive Internetverbindung angewiesen, sondern auch noch auf ein funktionsfähiges Handy? Tolle Idee. Sicher könnte das vielleicht sein (auch wenn ich das nicht so ganz glaube), aber praktisch ist was Anderes.
Die "tolle Idee" wird in der Praxis doch schon häufiger umgesetzt. Ich bekomme z.B. alle TANs für Überweisungen etc. aufs Mobiltelefon geschickt. Seit Jahren. Damit gab es nie ein Problem und ich empfinde es als äusserst praktisch.

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cs01 16.03.2015, 14:40
3.

Zitat von Alaaf
Die "tolle Idee" wird in der Praxis doch schon häufiger umgesetzt. Ich bekomme z.B. alle TANs für Überweisungen etc. aufs Mobiltelefon geschickt. Seit Jahren. Damit gab es nie ein Problem und ich empfinde es als äusserst praktisch.
Praktisch schon, ich nutze es beruflich auch. Aber teuer, da man pro SMS zahlen muss. Privat nuze ich lieber einen Tangenerator, den muss man nur einmal bezahlen.

Was ich mich jedoch Frage, ob das sicher ist. So muss man "nur" das Handy knacken und bekommt dann Zugang. (Und hinterlegt eine neue Handynummer und übernimmt den Account)

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jungletiger9 16.03.2015, 14:40
4. Ob das ...

... wirklich "einfacher" ist? Ich bin in den letzten Jahren mehrmals im Ausland umgezogen und habe entsprechend die Handynummer gewechselt, gar keine lokale Handynummer gehabt oder muss(te) draufzahlen fuers Nachschicken der SMS. Wenn man im Urlaub ist, muss man dann auch fuer jede SMS zahlen. Gar nicht erst davon zu reden, dass man dann im Internetcafe sitzt und sein Handy nicht dabei hat oder gerade mal wieder die Batterie alle ist.

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ul-flieger 16.03.2015, 14:56
5. Ein SecurID Token

wird von vielen Unternehmen eingesetzt. Hinter das eingetippte Kennwort wird eine 6-stellige Nummer getippt die nach 30 Sekunden ungültig ist. Das Backend für sowas funktionsfähig zu machen ist dann die Herausforderung.

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No Way, Jose 16.03.2015, 14:56
6. Hier geht's nicht um Sicherheit

Bald folgt auf das Passwort dann auch Werbung. Es ist ein Unterschied, ob ich meiner Bank, die mein besonderes Vertrauen geniesst, die Handy-Nr. zwecks SMS gebe, oder einem Unternehmen wie Yahoo oder Google. In letzterem Fall füttert man nur deren Datenbank mit wirtschaftlich verwertbaren Daten. Und die NSA weiss auch gleich Bescheid.

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Alaaf 16.03.2015, 15:03
7.

Zitat von cs01
Praktisch schon, ich nutze es beruflich auch. Aber teuer, da man pro SMS zahlen muss. Privat nuze ich lieber einen Tangenerator, den muss man nur einmal bezahlen.
Bei meiner Bank ist das kostenlos.

Die Frage, ob man einem Unternehmen wie Yahoo seine Handy-Nummer mitteilen möchte, ist allerdings berechntigt...

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thg 16.03.2015, 15:09
8. Gedichte nutze ich als Passwörter

Ganze Strophen. Inklusive korrekter Schreibweise, Leer- und Satzzeichen. Leicht zu merken und sehr unkomfortabel bei Smartphones. Und ein Passwort mit knapp 100 Zeichen will erst mal geknackt werden.....

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koenigludwigiivonbayern 16.03.2015, 15:26
9.

In Frankreich gibt es Provider (z.b. SYMA) die Prepaid-Karten ohne Identitätsnachweis verkaufen, die man so oft nachladen kann, wie man will, die aber nur 2 Wochen gelten. Danach muß man eine neue Karte kaufen und bekommt auch eine neue Rufnummer dafür. Wie solte man das YAHOO mitteilen, wenn man die neue Nummer noch nicht kennt und den Code für die Änderung auf die alte Nummer bekommt, die nicht mehr gilt?

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