Forum: Netzwelt
Weltmacht Google - wie gefährlich ist der Internet-Gigant?

Google strebt auf vielen Gebieten nach vorn. Das marktführende Suchportal hat sich längst als innovatives, aber auch datenhungriges Unternehmen profiliert. Das führte zu heftiger Kritik und Warnungen. Ihre Meinung: Wie gefährlich ist der Internet-Gigant?

Seite 1 von 228
Acalot 09.01.2010, 09:51
1.

Zitat von sysop
Google strebt auf vielen Gebieten nach vorn. Das marktführende Suchportal hat sich längst als innovatives, aber auch datenhungriges Unternehmen profiliert. Das führte zu heftiger Kritik und Warnungen. Ihre Meinung: Wie gefährlich ist der Internet-Gigant?
Sehr, er stellt vielleicht bald, eine unkotrollierbare riesige Datenbank mit Informationen über Millionen Internetnutzer, das ist schlimmer als wenn ein Staat das haben würde.

Beitrag melden
Ferienhaus ImBirkenweg 09.01.2010, 11:11
2.

Zitat von Acalot
Sehr, er stellt vielleicht bald, eine unkotrollierbare riesige Datenbank mit Informationen über Millionen Internetnutzer, das ist schlimmer als wenn ein Staat das haben würde.
Schlimmer als ein Staat? Oo. Wenn man sieht, was Staaten in der Geschichte bisher alles mit der repressiven Verwendung riesiger Datensammlungen angefangen haben, dann hat Google noch sehr viel Spielraum.

Mir wird Angst und Bange wenn Regierungen anfangen, derartige Datenbanken aufzubauen. Und mir wird Angst und Bange wenn einzelne Menschen die Kontrolle über derart große Unternehmen haben.

Beitrag melden
homerjay S. 09.01.2010, 11:45
3.

Zitat von Acalot
Sehr, er stellt vielleicht bald, eine unkotrollierbare riesige Datenbank mit Informationen über Millionen Internetnutzer, das ist schlimmer als wenn ein Staat das haben würde.
...na ja,aber wenn Sie solche Angst haben,warum beteiligen Sie sich dann an einem Forum?
Wenn Staat es wirklich will dann ist ihm Ihre Identität und Meinung doch nun hinlänglich bekannt.
Ich für meinen Teil denke mir:Sollen sie doch ersticken in ihrem Datenmüll,letztenendes bleibt doch die Frage wer das alles auswerten soll und wem es nutzt?
Irgendwann werden diese Sammler bemerken das der Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen steht.
Also: Ruhig Blut ;-)

Beitrag melden
Dylan Hunt 09.01.2010, 12:01
4. Weltmacht Google

haben Sie:Die deutschlandcard,Aralcard oder sonstige payback-karten.Wenn nicht wir haben auch noch eine für sie.Einfach schön alles eintragen.Vergessen sie ihre E-Mailadresse nicht für unsere tausend Newsletter.Sie machen sich sorgen um den Datenschutz?Wir heißen doch nicht Google!

manche brauchen wahrlich kein Google,das machen sehr,sehr viel schon selbst,oder?

Mfg DH

Beitrag melden
kontrovers 09.01.2010, 16:41
5.

Google agiert ja nicht im rechtsfreien Raum. Es ist daher etwas zu einfach, Google allein wegen der Datensammlung unter Generalverdacht zu stellen, gegen geltendes Recht zu verstossen bzw. es in der Zukunft auf Basis der Datensammlung tun zu wollen. Wir haben ein Parlament und eine mehr oder minder funktionierende Regierung. Es ist ihre Aufgabe, Konzernen wie Google, Apple, Microsoft, Intel und wie sie alle heissen klare rechtliche Vorgaben zu machen. Verstossen sie dann nachweislich dagegen, muss das auch harte Konsequenzen nach sich ziehen. Angefangen von Kartellstrafen bis hin zu einem Ausschluss aus dem EU-Markt. Aber wie gesagt - auf Basis geltender Gesetze, nicht "weil die eh groß und böse sind"...

Beitrag melden
DerMicha2000 09.01.2010, 17:59
6.

Das ist doch mal wieder so eine größenwahnsinnige Aktion von den tollen Regierungen, die auf der Welt rumschleichen..
Google wird sich nicht von einzelnen Regierungen aufhalten lassen. Und das sollen sie auch nicht. Die Entwicklung in den Technologien darf nicht durch irgendwelche Leute, die meinen etwas in die Welt posaunen zu müssen, aufhalten lassen. Und da ist es besser, wenn Unternehmen oder private Gruppen diese Entwicklung voran tragen, als dass er erst durch umständlichen Papierkram in Regierungen weiter gewunken wird.

Beitrag melden
perpendicle 09.01.2010, 18:09
7.

Zitat von sysop
Google strebt auf vielen Gebieten nach vorn. Das marktführende Suchportal hat sich längst als innovatives, aber auch datenhungriges Unternehmen profiliert. Das führte zu heftiger Kritik und Warnungen. Ihre Meinung: Wie gefährlich ist der Internet-Gigant?
ich glaube hier spielt der neid stark mit!
Ich habe mit google bisher nur gute erfahrungen gemacht. Und derzeit kann von gefährlich nach meiner eigenenn ERfahrung noch keineswegs die rede sein.
Im Gegenteil: letztes jahr bekam ich durch adsense werbung genau das herein was mich mein webspace in der BRD kostete.( 80 €/pro Jahr/ greatnet.de)

aber die ganze Us Wirtschaft leidet an gigantomanie . Viel schlimmer kann man es gar nicht treiben, also was man da über die Hyp real estate machte . Die bekamen dann für die ganze abzocke auch noch eine ungedeckte Bürgschaft der BRD deren Höhe leute man, als es la fontaine schon als sie unterzeichnet wurde mit recht als kriminell bezeichnete- auf geschätzte 1- Billionen Euro bezifferte. Inzwischen sind es sogar 2 Billionen in Disposition

Der schlimmste aller US Global players ist für mich aber inzwischen mit ebay:

Ebay.- das ist eine Einladung zum Betrug das ist Us Terror pur!
der bigottisch US Kolonialwarenhandel ist in Luxenburg angemeldet und dürfen offebar auch ihre hier legal erwirtschafteten gewinne ( und nicht nur alles was sie so üer softwaretricks in den Rechnungen dazuerfinden und vor allem was sie den angeblichen Käuferschutzprogrammen den Leuten wieder unterschlagen und aberkennen ohne jemals auch nur prüfen zu wollen wer der betrüger ist - der Verkäufer oder der Käufer) dort mit niederem MS MwSt- Satz versteuern:

http://alien-homepage.de/personal/sa..._muenchen.html

Beitrag melden
unsinkbar2 09.01.2010, 18:30
8. Da hilft nur Datensparsamkeit

Ich empfehle Firefox mit seinen diversen Add-ons als Browser, andere Suchmaschinen als Google (Beispiel Metager, Ixquick, Creative Commons), und folgende Einträge in die Hostsdatei:
127.0.0.1 google-analytics.com
127.0.0.1 doubleclick.net
Liste nicht vollständig.

Beitrag melden
gorlanz 09.01.2010, 18:37
9.

Ich denke dass gesetzliche Restriktionen hier nicht weiterhelfen und in einer freien Marktwirtschaft auch nicht das richtige Mittel sind. Es ist vielmehr Aufgabe der Nutzer von Google durch kritische Auseinandersetzung mit den Vorhaben und visionären Technologien den Konzern zu ethischem und integeren Verhalten aufzufordern. Ich halte gerade die neueste Idee der Gesichtererkennung für sehr kritisch. Aber die Vermarktung und Weiterentwicklung solcher Ideen unterliegt dem Gesetz der Nachfrage.

Beitrag melden
Seite 1 von 228
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!