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Weltweite Computer-Attacke: Bundeskriminalamt ermittelt zu Cyberangriff
DPA

Eine weltweite Cyber-Attacke hat teils gravierende Folgen bei Organisationen, Firmen und Behörden. In Deutschland ermittelt laut Bundesinnenministerium nun das Bundeskriminalamt, wer dahinter steckt.

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gneitzel 13.05.2017, 15:59
50.

Zitat von schmuella
Warum setzt man nicht UNIX ein, wenn man weiß, dass es mit MS Windows diese Probleme gibt?! Ist es nicht so, dass UNIX als professioneller und ausgereifter gilt?
Das kann man so nicht sagen, UNIX ist ein reines Serversystem. - Für Desktops und Workstations nimmt man dann das Unix-Derivat BSD (OpenBSD oder FreeBSD) oder einfach eine passende Linux-Distribution. Diese können jedoch auch als Server-OS eingesetzt werden (Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm)
Im Prinzip macht es die Architektur aus, dass solche Systeme weniger anfällig als Windows-System sein können. - Das ist in der Praxis natürlich auch nur dann der Fall, wenn man auch hier eigene Fehler vermeidet.
Grundsätzlich ist sind Unix/BSD/Linux stabiler, universeller und sicherer, MacOS ist als BSD-Derivat stabil und sicher, aber nicht ganz so universell -> Hardware-Bindung!

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irobot 13.05.2017, 16:15
51.

Zitat von gneitzel
Bei den meisten Ü30 hört es doch schon auf, wenn das Browserfenster "plötzlich weg" ist ...
Naja, die meisten Ü40er kennen sich damit noch aus. Die haben immerhin DOS mitgemacht. Problematisch wird es meiner Meinung nach mit den U30ern. Die haben nie etwas anderes kennengelernt als Klickibunti.

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Athlonpower 13.05.2017, 16:30
52. Nur Windows ist brauchbar für normale Anwender und Nutzer, alles andere nicht.

Zitat von acculeer
Verwenden Sie ein anstatt Windows ein alternatives Betriebssystem (z.B. Linux, OpenBSD)
Typischer Schwachfug, alles außer Windows ist für normale Menschen nicht brauchbar, ich bin PC-Nutzer der ersten Stunde, baue und installiere alles selber, bei Linux habe ich allerdings nach zwei Stunden aufgegeben, der Schrott scheiterte ständig an der Erstinstallation, damit war für mich das Experiment beendet, alleine schon aus gesundheitlichen Gründen und weil ich meinen PC nutzen will und nicht ständig herumzubasteln, damit überhaupt mal irgendwas funktioniert.

Windows wird installiert, Zusatzprogramme ebenso und alles läuft ohen jegliche Schwierigkeiten, daß die Gesundheitseinrichtungen in GB jetzt so massiv betroffen sind, hat weniger mit Windows sondern mehr mit offenkundiger Unwilligkeit, Unfähigkeit und grenzenloser Dummheit zu tun.

Aber so ist Großbritannien eben, sehr große Klappe und nichts dahinter.

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AlBundee 13.05.2017, 16:32
53. World-Wide-Windows

Einen Sicherheitspatch anzukündigen, hat immer 2 Folgen: 1) der Kunde wird geschützt 2) der Hacker weiss, wo das Loch ist. Die Frage ist, warum nach über 25 Jahren am Markt und Entwicklungszeit, ein Betriebssystem immer noch erfordert, dass jede normale Software ihren Schrott in 200 verschiedene Systemordner und Registratur hineinkopieren muss. Und ein x-beliebiges Programm in allen Dateien der Platte herumrödeln lässt, ohne ihm oder dem Nutzer irgenwelche Fragen zu stellen. In diesem Jahrhundert gehört ein Betriebssystem in ein eigenes Verzeichnis, und besteht im Idealfall aus einer einzigen Datei und nicht aus 1,5 Millionen. Keine andere Software hat hier etwas zu suchen. Im Zugriff auf Speichermedien und Netzwerk wird nicht mehr soviel Neues erfunden, dass hier jeder Hansel mit jedem Produkt das Rad neu erfinden muss. Und wenn er muss, soll er es auf einem Chip in seinem Gerümpel tun. Es muss für Daten Sicherheitsverzeichnisse geben, in dem ohne Sicherstellung der Nutzerpräsenz und -bestätigung absolut nichts verändert und abgegriffen werden darf. Programme, Zeichensätze, Erweiterungen für andere Hardware ausser Netz und Speichermedien und anderer temporärer Kram gehören in andere Verzeichnisse. Denn die kann kann man jederzeit wiederbeschaffen. Daten nicht. Bei so einem Betriebssystem hätte es sich ausgehackt. Dafür würde ich vielleicht sogar eine Kleinigkeit bezahlen, vielleicht das, was ich jedes Jahr für Virenschutz abdrücken muss. Aber das bekommt Microsoft in diesem Leben wohl nicht mehr gebacken, Apple mag sein OS nicht von seiner völlig überteuerten Hardware trennen, für die -inuxes will keiner haftbar sein und Google lebt vom Ausspähen seiner Nutzer.

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adamgoldstein 13.05.2017, 16:37
54. Deswegen keine digitale Gesundheitsakte.Ärzte freuen sich schon über Sascha Lobo am Ärztetag

Aus teilweise Eigennutz versuchen Ärzte,fröhlich unterstützt durch abnickenden Gröhe die digitale Krankenakte zu platzieren.Natürlich oberflächlich nur für den Patient. Deswegen kam der Angriff zur rechten Zeit

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s-n-a-f-u 13.05.2017, 16:53
55.

Zitat von gneitzel
Das kann man so nicht sagen, UNIX ist ein reines Serversystem. - Für Desktops und Workstations nimmt man dann das Unix-Derivat BSD (OpenBSD oder FreeBSD) oder einfach eine passende Linux-Distribution. Diese können jedoch auch als Server-OS eingesetzt werden (Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm) Im Prinzip macht es die Architektur aus, dass solche Systeme weniger anfällig als Windows-System sein können. - Das ist in der Praxis natürlich auch nur dann der Fall, wenn man auch hier eigene Fehler vermeidet. Grundsätzlich ist sind Unix/BSD/Linux stabiler, universeller und sicherer, MacOS ist als BSD-Derivat stabil und sicher, aber nicht ganz so universell -> Hardware-Bindung!
Laut National National Vulnerability Database der US-Regierung gehören das OS X und iOS sowie Linux zu den unsichersten Betriebssysteme noch weit vor Windows. Die Erklärung ist auch relativ einfach: MS hat auf dem Gebiet die größte Erfahrung! Mit Linux oder MacOS hätten wir heute wahrscheinlich schon den Supergau!

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irobot 13.05.2017, 17:04
56.

Zitat von AlBundee
In diesem Jahrhundert gehört ein Betriebssystem in ein eigenes Verzeichnis, und besteht im Idealfall aus einer einzigen Datei und nicht aus 1,5 Millionen.
Eine einzige Datei? So ein extrem monolitisches OS ist praktisch nicht wartbar. Und wie sollen da Patches eingespielt werden? Da müsste man jedes Mal das komplett Betriebssystem neu laden. Glauben Sie mir, es gibt gute Gründe, warum man so was nicht macht.

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auf_dem_Holzweg? 13.05.2017, 17:09
57. Ermittlungen

wenn diese "Ermittlungen" so laufen wir beim Diesel-Skandal dann hat die Welt und besonders das Deutsche Volk nicht viel zu erwarten. Das "Vertrauen", was sich Politiker immer wünschen, sollte auch verdient sein. Und "verdient" haben sich Politiker der aktiven Regierung quasi gar nichts. Bestenfalls Mißtrauen, und davon reichlich.

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schröte 13.05.2017, 17:10
58. Das ist keine Cyberattacke

Das ist keine Cyberattacke, sondern schlicht ein Wurm, der ungepatchte Windows-Systeme befällt. Entweder, weil "Admins" schlicht keine Patche installiert haben, oder viel schlimmer: Auf veralteten Systemen (XP !) rumgenudelt wird. Gerade in Krankenhäusern scheint XP - für das es keine Updates mehr gibt - sehr verbreitet zu sein. Wenn im TiVi was aus Krankenhäusern gezeigt wird, prangt auf den nagelneuen TFTs im Hintergrund fett der XP-Start-Button (die Charité kommt ja zu genüge im RBB - fett mit XP). *Sorry* die haben es nicht anders verdient! Das ist Bugware von Microsoft - wieder und wieder und wieder ist das Einfalsstor SMB/CIFF - das ist veraltete IT-Infrastruktur, das sind mangelhaft abgesicherte Netze (DB) - das ist aber keine Cyberattacke.

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fisa_thul 13.05.2017, 17:12
59. Schönen Dank an die Geheimdienste

Viele Sicherheitslücken sind von Geheimdiensten eingeimpft oder nicht gemeldet worden. Die nun verantwortliche Lücke war angeblich laut Snowden der NSA lange bekannt - wurde aber nicht an Microsoft gemeldet. Sollte das stimmen hoffe ich auf empfindliche Schadensersatzforderungen.

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