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Werbung mit Datenschutz: Apple stichelt gegen Google und das FBI
REUTERS

Apple hat eine neue Informationsseite zum Thema Datenschutz ins Netz gestellt. Darin preist der Konzern die Diskretion seiner Dienste - garniert mit leicht durchschaubaren Sticheleien gegen Konkurrenten, NSA und FBI.

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hdudeck 29.09.2015, 18:50
1. Wer glaubs wird selig,

Apple ist doch schon durch den Patriots Act dazu verdonnert, seine Daten ohne wenn und aber den US Behoerden zur Verfuegung zu stellen. Ansonsten wuerden doch die Manager reihenweise in Erzwingungshaft sitzen.

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Atheist_Crusader 29.09.2015, 19:29
2.

"Anders als bei den Kommunikationsdiensten von anderen Unternehmen durchsucht Apple nicht deine Daten"

Wer's glaubt. Unter der gegenwärtigen Gesetzgebung ist es sowieso schon rechtlich problematisch den Kunden Einblick zu geben, was man den Behörden alles verraten muss.
Man müsste schon reichlich naiv sein anzunehmen, dass die US-Geheimdienste noch zulassen würden, dass man sich ihnen entzieht. Irgendwelche Hintertüren, geteilte Verschlüsselungsalgorithmen, technische Begrenzungen... Wege finden sich immer.

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alsi 29.09.2015, 19:59
3.

Allein der glaube fehlt

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casa123 29.09.2015, 20:00
4.

Zitat von hdudeck
Apple ist doch schon durch den Patriots Act dazu verdonnert, seine Daten ohne wenn und aber den US Behoerden zur Verfuegung zu stellen. Ansonsten wuerden doch die Manager reihenweise in Erzwingungshaft sitzen.
Das stimmt. Aber niemand kann Apple verbieten, seine Daten so zu verschlüsseln, dass weder NSA oder sonst wer oder Apple selbst diese entschlüsseln kann. Daten müssen sie rausgeben nur kann niemand was damit anfangen. (PS: es gibt auch ö, ü, ä auf Ihrer Tastatur)

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pb-sonntag 29.09.2015, 20:11
5.

Apple, ein Gutmenschen-Produkt, bei dem sich die Kunden wohlfühlen sollen, weil sie nicht ausgespäht werden, deren Daten nicht gesammelt werden, die nicht mit der NSA und/oder FBI Daten austauschen, die faire Arbeitslose bezahlen - auf jedem Fall besser ist als Google und Co.
Darum glauben Apple-User besondere Menschen zu sein.
Ich glaube noch nicht mal an Gott!

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Elaiza 29.09.2015, 20:30
6. Ist doch logisch

Bei Google gibts alles umsonst. Da aber immer irgend jemand bezahlen muss, ist man bei Google nicht Kunde, sondern das Produkt, welches an die Werbepartner verkauft wird.

Bei Apple bezahlt man zwar einen kleinen Aufpreis, aber dafür bleibt man Apples Kunde und Apple wird alles Erdenkliche tun, damit dies so bleibt.

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CobCom 29.09.2015, 20:35
7.

Zitat von hdudeck
Apple ist doch schon durch den Patriots Act dazu verdonnert, seine Daten ohne wenn und aber den US Behoerden zur Verfuegung zu stellen. Ansonsten wuerden doch die Manager reihenweise in Erzwingungshaft sitzen.
Nicht nur das, der Maulkorb ist da auch noch mit dabei... über derartige Anordnungen zu reden, wird ebenfalls bestraft.

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hdudeck 29.09.2015, 20:58
8. Woher haben Sie denn das?

Zitat von casa123
Das stimmt. Aber niemand kann Apple verbieten, seine Daten so zu verschlüsseln, dass weder NSA oder sonst wer oder Apple selbst diese entschlüsseln kann. Daten müssen sie rausgeben nur kann niemand was damit anfangen. (PS: es gibt auch ö, ü, ä auf Ihrer Tastatur)
Da es Geheimgerichte gibt, gibt es dementsprechend auch Geheimgesetze. Da kann man davon ausgehen, das die endgueltige und finale Verschluesselung dementsprechend in den USA auch verboten ist. Alles andere ist Nebelkerzen werfen um zu verhindern, das der Priivatmann die Sache selbst in die Hand nimmt und damit die "Geheimen" wirklich ausgeschlossen sind.

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nibal 29.09.2015, 21:42
9. Schön dass sie nicht wollen

aber die amerikanischen Gesetze lassen wenig Raum für wollen. Insbesondere im übrigen - und das verschläft der Artikel leider - für die Daten ausländischer, sprich europäischer Kunden gibt es keinerlei Schutz. Solange Apple keine europäischen Server Server aufstellt und die Verbindung nach Amerika kappt unterliegen die Daten der Amerikanischen "Gerichtbarkeit" und Europäer haben dann nur das gleiche Minimum an Menschenrechten wie alle Ausländer im Daten-Amerika - gar keine.

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