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WikiLeaks-Dokumente: Depeschen werden bei Amazon verkauft

Kostenlos im Netz, für 8,80 Euro bei Amazon: Ein Autor verkauft auf der britischen Plattform des US-Buchhändlers 5000 US-Geheimdepeschen als Digitalbuch. Pikant daran: Amazon hatte WikiLeaks-Material zuvor von seinen Webservern verbannt.

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cepher 09.12.2010, 17:00
10. nicht kaufen

Ich würde niemandem, der vorhat Zeit in den Staaten zu verbringen, und auch keinem Amerikaner empfehlen dieses angebot zu kaufen. so identifiziert sich die Person als "Vertrauensbrecher" und steht in usa auf der Unbeliebten Liste.

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lodermulch 09.12.2010, 17:14
11. ...

Zitat von jagermo
Liebe Leute. Der Amazon Buchladen hat (außer dem Namen) mit dem Amazon Hosting-Dienst wenig gemein. Das ist wie damals, als irgendwelche Narren meinten, ihre Nokia-Handys verbrennen zu müssen, weil der Service-Provider Nokia-Siemens-Networks im Iran dieses Lawful-Intercept-Debakel hatte. Zumal das ein Autor eingestellt hat, nicht Amazon. Aber hey, Hauptsache Polemik.
meine polemik ging gegen den spiegel und sollte - pars pro toto - übersetzt ungefähr so viel heissen wie: "am ende sind sowieso alle gleich, nur von finanziellen interessen geleitet."

der neuigkeitswert ist zugegebenermassen gering, aber hey, hauptsache man wird verstanden...
p.s: mein nokia habe ich nach der "15% rendite reichen nicht" werkssschliessung in bochum verbrannt - same result, different reason - bei DEM laden wird sicherlich jeder ohne probleme seinen persönlichen boykottgrund finden -

viva la narruloción ! ;)

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dockelgockel 09.12.2010, 17:15
12.

Zitat von jagermo
Liebe Leute. Der Amazon Buchladen hat (außer dem Namen) mit dem Amazon Hosting-Dienst wenig gemein.
So etwas ähnliches meinte ein Herr El Masri auch, als er von der CIA entführt wurde, er wäre nicht der Terrorist, der auf der Liste stünde...
Hat ihm nicht viel genutzt, wie wir wissen.
Zudem: Es ist dieselbe Marke. Man möchte eigentlich erwarten, dass ein international agierendes Unternehmen sein Brand Management und sein PR im Griff hat. Oder etwa nicht?

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hambürger 09.12.2010, 17:19
13. Depeche Mode

Gibt's eigentlich keine weniger bombastischen Wörter als eure ewigen "Depeschen", "Kabel" und "Drahtnachrichten"?

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eylenspiegel 09.12.2010, 17:23
14. LachMichTot

Zitat von the lucky one
Amazon verkauft nun Shirts mit dem Aufdruck "Free Julian Assange!"
Tatsächlich, kostet 19,95 Euronen, ich LachMichTot, die führen sich doch alle selbst ad absurdum.

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Thomas Kossatz 09.12.2010, 18:37
15. müde

So, jemand, der offenbar der deutschen Sprache nicht mächtig ist bietet etwas an. Wohlgemerkt: er, und nicht Amazon.

Wo, bitte ist die Nachricht? Das Amazon nicht stündlich nach Spinnern sucht?

Hier war mal ein Nachrichtenmagazin. Wo isses geblieben?

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Thomas Kossatz 09.12.2010, 18:45
16. Yo Mann

Zitat von cepher
Ich würde niemandem, der vorhat Zeit in den Staaten zu verbringen, und auch keinem Amerikaner empfehlen dieses angebot zu kaufen. so identifiziert sich die Person als "Vertrauensbrecher" und steht in usa auf der Unbeliebten Liste.
<Ironie>Yo Mann, Vorsicht, denn auf der PISA-Liste stehen Sie schon. </Ironie>

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avollmer 09.12.2010, 23:12
17. Nicht nur das ...

Zitat von the lucky one
Amazon verkauft nun Shirts mit dem Aufdruck "Free Julian Assange!"
Es gibt auch Guy Fawkes Masken bei Amazon mit dem Hinweis, dass sie von der Gruppe Anonymous verwendet werden.

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Semonides 09.12.2010, 23:30
18. Können Sie diese kühne Behauptung belegen?

Zitat von jagermo
Liebe Leute. Der Amazon Buchladen hat (außer dem Namen) mit dem Amazon Hosting-Dienst wenig gemein. Das ist wie damals, als irgendwelche Narren meinten, ihre Nokia-Handys .....
Immerhin verwenden beide dieselbe domain und dasselbe Logo!

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acepoint 10.12.2010, 01:21
19. AWS ist eine Tochter von Amazon.com

Zitat von jagermo
Liebe Leute. Der Amazon Buchladen hat (außer dem Namen) mit dem Amazon Hosting-Dienst wenig gemein.
Das ist Quatsch. AWS ist eine 100%ige Tochter der Amazon.com, Inc. http://aws.amazon.com/de/ siehe auch das Logo ganz unten.
Zitat von
Zumal das ein Autor eingestellt hat, nicht Amazon. Aber hey, Hauptsache Polemik.
Ah ja. Und wo ist da der Unterschied zu Wikileaks, die auf einem Amazon-Server Dokumente zum Download eingestellt haben?
Das Buch ist jetzt übrigens aus dem Amazon-Angebot verschwunden. Komisch, oder?

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