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WikiLeaks-Mitgründer festgenommen: Ecuadors Präsident wirft Assange Spionage vor
Dolores Ochoa/AP

Lenín Moreno sagt, Julian Assange habe in der Londoner Botschaft von Ecuador ein "Zentrum für Spionage" einrichten wollen. Dass es einen Deal mit den USA zum WikiLeaks-Mitgründer gebe, weist er zurück.

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senkfuss 15.04.2019, 11:53
1. Recht hat er, der Moreno

Wer hinterlistig US-amerikanische Kriegsverbrechen aufdeckt, der missbraucht auch equadorianisches Asyl in dem er per stille Post und unsichtbarer Tinte einen Spionagering aufbaut. Und dass, ohne Internet, Telefon und unter ständiger Kameraüberwachung in einem kleinen Zimmerchen. Zum Glück wurde Assange ruck-zuck in 15 Minuten von einem britschen Gericht verknackt. Jetzt kann der Pranger auf die Reise gehen: Einmal nach Schweden und dann in die USA. Unterwegs ist das Volk angehalten den Übeltäter rechlich mit faulem Obst und Kot zu bewerfen.

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steingärtner 15.04.2019, 11:56
2. Hier noch ein paar Hintergründe

https://www.freitag.de/autoren/steffen-kraft/leck-bei-wikileaks

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Proggy 15.04.2019, 12:00
3. Assange - ein gefragter Mann

Wenn Assange erst einmal im UK vor Gericht steht (gegen gibt dort auch Anklagen) und ggf. die Strafe abgeleistet hat, wird es wohl nach Schweden gehen, wo sich zur Zeit mind. ein weibliches Opfer um Wiederaufnahme bemüht und nach der zu erwartenden Strafe geht es ab nach USA.
Assanges Glück ist, dass die Regierung Trump nicht so hinter ihm her ist, wie Obama es seinerzeit war - Trump ist Assange auch eher verpflichtet wg. Assanges 'Wahlhilfe'.
Was Equador noch von Assange einfordern wird, bleibt ebenfalls spannend.
Die Medien scheinen mittlerweile erkannt zu haben, was 'hinter' der Assange-Fassade steckt. Lange genug hat es ja gedauert. From hero to zero

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go-west 15.04.2019, 12:01
4. Harte Kante zeigen

gegen alle Zuarbeiter von Putin‘s Russland, egal ob es sich um Assange oder Snowden handelt. Wer für solche Regimes arbeitet und gleichzeitig dem Westen schadet, muß ganz klar mit den Konsequenzen konfrontiert werden und dafür bezahlen.

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Eronica 15.04.2019, 12:02
5. Überschrift

Das war keine Spionage. Es gibt kein Recht gegen die Verfassung zu verstoßen, sondern das Verfassungsrecht sind mit allen Mitteln zu schützen. Es gibt kein Recht darauf Kinder/Unschuldige zu töten(Menschenrechte) .

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Galluss 15.04.2019, 12:08
6. Für diese US-Marionette ist Transparenz Spionage.

Und Opportunismus Regierungsprinzip.

Ecuador ist Rauschgiftproduzent. Wenn er nicht nach der Pfeife der Machthaber der USA tanzt, würde die CIA diesen Wirtschaftszweig aus räuchern. Man sollte nicht glauben, dass alle politischen Kräfte der USA gegen Rauschgifthandel sind. Die New York Times z.B. wurde mit Drogengeld 2009 vor der Pleite gerettet. Die US-Demokraten tun alles, damit der Drogenschmuggel über die mexikanische Grenze n i c h t gestört wird.

Die Freudschaft der USA zu Nicaragua ist noch kennzeichnender: "80% der für die USA bestimmten Drogen finden ihren Weg über Nicaragua". Drogenkriminalität und US-Politik sind heute so verzahnt wie in den 30-Jahren des vorigen Jahrhunderts das Gangstertum in Chicago mit Polizei und Politik. In den Wahlkämpfen steckt Drogengeld. Die gegen Nicaragua verhängten Sanktionen der USA sind nur Augenwischerei.

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juba39 15.04.2019, 12:15
7. Einfach nur Unfug

NATÜRLICH gab es Deals zwischen den USA und Ecuador zur Auslieferung Assages an die USA. Die ersten Kontakte dazu gab es schon ab Mai 2017, als der damalige CIA-Director (Pompeo!) Wikileaks als nichtstattlichen feindlichen Geheimdienst bezeichnete. In der Zeit auch die ersten Kontakte von Manafort und Moreno, Inhalt: "Ecuador bat die USA um Krediterlass und bot im Gegenzug an, dem Wikileaks-Chef die Unterstützung zu entziehen." (ntv) Im Juni machte dann Pence in Quito bei seinen Gesprächen mit Moreno Nägel mit Köpfen. Und der Knall war dann die INA-Papers, die kurioserweise nicht einmal bei Wikileaks veröffentlicht wurden, wo Moreno und seine Familie schwerer Straftaten beschuldigt wurden. M.M. deshalb nicht einmal Rache, sondern einfach Freikauf vor Anklagen in den USA. Andere Politiker können ja ein Lied davo singen, wohin die USA überall ihre Gesetze ausdehnen. Deshalb, werter SPON, etwas mehr Gehalt (ich haben ja hier nur einige wenige Aspekte erwähnt) wäre in dieser Causa schon angebracht.

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The Restless 15.04.2019, 12:16
8. Klingt ja sehr nobel

"Jeder Versuch der Destabilisierung ist eine verwerflicher Tat für Ecuador, denn wir sind eine souveräne Nation und respektieren die Politik aller anderen Staaten"

Ob das Herr Trump wohl genauso sieht?

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tailspin 15.04.2019, 12:17
9. 5 sekunden gegoogelt

um rauszufinden, dass Moreno luegt. US Vize Mike Pence war zuvor in Ecuador, um ueber Assange zu sprechen. Woanders war zu finden dass Geld geflossen ist.

https://www.washingtontimes.com/news/2018/jun/29/mike-pence-raises-julian-assange-case-with-ecuador/

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