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Wortstreit: Google verärgert Schwedens Sprachwächter
AFP

Wenn etwas nicht mit Google zu finden ist, dann ist es ungooglebar: Diesen Begriff setzte der schwedische Sprachrat auf eine Liste neuer Wörter. Dann mischte sich der Suchkonzern ein.

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globix 27.03.2013, 08:02
20. verständlich

würde jeder andere konzern auch so machen, also was soll die Aufregung.

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juli 27.03.2013, 08:22
21.

Wie kleinkariert ist doch Google. Anstelle froh zu sein, dass der Markenname ohne eigenes Zutun als Bestandteil eines neuen Wortes in einer anderen Sprache erscheint, wird gestritten, dass auch der Markenname selbst in der Erklärung im Wörterbuch steht. Als ob die Welt nicht wüsste, welches Programm sich als Synonym für eine Suchmaschine durchgesetzt hat.

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malaconciencia 27.03.2013, 08:26
22. Alternativvorschlag

Zitat von sysop
Wenn etwas nicht mit Google zu finden ist, dann ist es ungooglebar: Diesen Begriff setzte der schwedische Sprachrat auf eine Liste neuer Wörter. Dann mischte sich der Suchkonzern ein.
Wie wäre es denn mit oyahoobar. Dann hat google seine Ruhe und die Menschen in Schweden kommen aus der Google-haft, weil sie durch Sprachgebrauch an andere Suchmaschinen erinnert werden.
Übrigens nutzt der SPON bei negativen Berichten auch oft den Begriff "soziales Netzwerk" statt Facebook zu erwähnen. Wird dort auch Druck aufgebaut???

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marcuspüschel 27.03.2013, 08:31
23. Wie jetzt?

Dürfen wir die Wortschöpfung jetzt nicht benutzen?
Oder darf nicht gesagt werden, dass es benutzt wird?
Nein halt, es soll heissen der Begriff leitet sich von der Suchmaschine Google TM ab - und wo ist jetzt das verdammte Problem?

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bvoll 27.03.2013, 08:37
24. Was ist ungooglebar?

Wenn geistig minderbemittelte keine Lösung finden. In meinem Umfeld habe ich diesen Begriff noch nie gehört.

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discotieren 27.03.2013, 08:39
25. Als ungooglebar erlebe ich das für mich oft wichtige ...

... nämlich die Webseiten von kleineren Unternehmen, Freiberuflern (Ärzten, Steuerberatern, etc.) und Hotels.

Da schafft es dieser ach-so-hochgelobte-ach-so-geheimhaltungsbedürftige-ach-so-hochintelligente-Suchalgorythmus einfach nicht, mir direkt die Internetseiten auszuspucken. Und zwar auch, wenn es sich um ziemlich einmalige Namen eines Hotels handelt und mindestens zusammen mit dem Ort eindeutig klar ist, welche Webseite ich will.

Stattdessen seitenweise "Aggregatoren", d.h. Hotelverzeichnisse etc., die absichtlich keinen Link auf die Webseite des Hotels zeigen.

Sorry, aber wenn diese seriöse und technisch einfachste Suche nicht funktioniert, wem dient Google dann?

Im Ergebnis würde ich sagen: Ja, die Ehre "googlen" als Begriff fürs Suchen im Internet zu verwenden, muss ein Rohrkrepierer sein oder eben für "versuchte Suchen" gelten, bei denen man letztlich in Kategoriewerbekatalogen landet, die gezielt nicht die Information enthält, die man sucht?

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spon-facebook-1049022215 27.03.2013, 08:40
26. Im Deutschen noch nicht klar entschieden

Da gibt es googeln, googlen, gugeln, ungugelbar, nicht googlebar, nicht zu gugeln... es empfiehlt sich das "oo" durch das U zu ersetzen, wir schreiben ja auch Schule und nicht Schoole. :-D

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ego_me_absolvo 27.03.2013, 08:41
27. Tantiemen?

Gegen Zahlung von Tantiemen darf künftig jeder dieses schöne Wort nutzen. Einfach mal bei der GEMA anfragen!

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ekenkis 27.03.2013, 08:53
28. Sprachökonomie treibt das Phänomen...

Sprachökonomie treibt das Phänomen wo eine Marke ein Gattungsname oder ein Verb wird wie:
skypen, einwecken, eintuppern, botoxen, rigipsen, Tempo, Tesa, Jeep, etc etc und das gibt es in jeder Sprache.

Letztlich kann google mir zwar verbieten aber mich nicht daran hindern das Wort googeln und Ableitungen davon zu gebrauchen.
Dieser Sturm im Wasserglas ist natürlich eine Superreklame für google.

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serbmem 27.03.2013, 09:01
29. optional

Wer sich mit Google u. ä. einläßt ist selber Schuld. Google war nie eine soziale Einrichtung, sondern seid bestehen immer auf Geld ausgerichtet. Mehr nicht.

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