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YouTube-Streit: Gema mahnt Google ab
DPA

Die Gema lässt ihre Geldforderungen für YouTube-Videos nun vom Deutschen Patent- und Markenamt prüfen. Außerdem hat die Verwertungsgesellschaft nun Google abgemahnt. Grund ist der Erklärtext, der bei gesperrten Videos verwendet wird.

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unfassbaralles 10.01.2013, 18:39
10. Gema vs. you tube etc.

Die Gema ist meiner Meinung nach ein Moloch von größtem Übel; der Gema ist nichts, rein gar nichts, "heilig". Selbst bei Volksfesten oder im Kindergarten verlangt dieser Dre..sverein noch Gebüren.
Ich hoffe, dass wenigstens google und youtube sich wehren können. Ein Kindergarten hat nun mal in der Regel keine Rechtsabteilung.
Stoppt "alle" diese Firmen, egal wie.

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founder 10.01.2013, 18:52
11. Gespräch mit einem GEMA Mann

Hatte vor Jahren mal ein Gespräch mit einem GEMA Mann.

Glücksspiel Veranstaltung. Ist die Veranstaltung unerwartet schlecht besucht, kann es schon passieren, dass die GEMA mehr fordert als die Einnahmen sind.

Bei der GEMA ist nur wichtig, soviele Pläzte, soviel Eintrittspreis.

Ist ja genauso wie bei Google.

Google bietet Beteiligung,
GEMA möchte fixe Gebühren, volles Risiko beim Veranstalter.

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der_crt 10.01.2013, 18:53
12. Auf geht's!

Wenn Google und die GEMA sich kloppen, dann kann es nur Gewinner geben. Beide sind in ihrer Position viel zu mächtig.

Nicht dass mir Google jetzt übermäßig sympathisch wäre, noch dass ich daran glaube, dass sie hier nur das Wohl ihrer Nutzer im Sinn haben (massives Potential an Werbeeinnahmen), prügeln sich hier auf keinen Fall die falschen. Google hat das Image der GEMA in der Öffentlichkeit nachhaltig massiv geschädigt, und das ist auch gut so.

Ich hoffe, Google macht so lange weiter, bis die GEMA einen noch schlechteren Ruf hat als die GEZ (kann ja nicht mehr lange dauern). Der Zweck heiligt die Mittel - bitte, liebe Googler, haut so lange drauf bis von der GEMA nur noch rauchende Ruinen übrig sind. Was anderes haben die nicht wirklich verdient.

Andererseits wünsche ich mir für die GEMA einen langen Atem, um dieses Schauspiel lange fortzuführen und Google möglichst viel zu schröpfen.

Wird jedenfalls interessant. Zurücklehen und genießen. Großes Kino. Popcorn!

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netzfrickler 10.01.2013, 18:56
13. Was will die GEMA da eigentlich.....

"Die Gema will, dass YouTube für jeden Videoabruf einen festen Betrag zahlt. YouTube will lieber pauschal einen bestimmten Anteil seiner mit den Musikvideos erzielten Umsätze abführen."

Ich kaufe mir eine CD für x€. Diese darf ich mir sooft anhören wo und wie ich will - im Grunde genommen eine Flatrate..

Wenn ich jetzt auf Streaming umsteige müsste ich nach dem vorgeschlagenen Modell zwar für jeden Titel einen kleinen Betrag zahlen, den aber für jedes anhören. Reicht es dabei, wenn ich nur die ersten paar Töne höre oder muss/darf es das ganze Stück sein?

Gab es da nicht vor kurzem einen Aufschrei wg. Fake Views auf YouTube? (http://www.huffingtonpost.com/2012/12/29/fake-youtube-views-cut-google-audit_n_2380848.html, http://www.heise.de/newsticker/meldung/Rotstift-YouTube-streicht-Milliarden-Fake-Views-1774356.html)

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Newspeak 10.01.2013, 19:01
14. ...

Die GEMA ist wie die GEZ eine Behörde, wie es sie in einer Diktatur nicht besser geben könnte. Angeblich Fürsprecher und Rechtewahrer von Künstlern, in Wirklichkeit vor allem bürokratische Monstren, die sich selbst verwalten und aus dem Nichts ihre Existenzberechtigung erschaffen. Dazu beseelt von deutscher Gründlichkeit, wo die GEZ noch von Toten und Haustieren Rundfunkbeiträge kassieren will, versucht es die GEMA bei Kinderkrippen u.ä.

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Kaworu 10.01.2013, 19:05
15.

Soll die GEMA ruhig abmahnen oder klagen - Google sitzt am längeren Hebel. Überall klappts, außer Deutschland.

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DerBlicker 10.01.2013, 19:13
16. da irren Sie eben komplett

Zitat von kommgeh
wer Werbung schaltet und Millliarden damit verdient sollte gefälligst die Urheber vernünftig beteiligen. Die GEMA lässt sich von Youtube, also Google - wie in England oder Frankreich passiert - nicht einfach über den Tisch ziehen. Und die Diskussion hat rein gar nichts mit der Diskussion über die neuen Regelungen betr. Tantiemen aus live events zu tun, andere, sicher diskussionswürdige Baustelle.
Google sperrt eben dann einfach die Videos der Künstler, die sich durch die GEMA vertreten lassen, somit bekommen die Künstler eben jetzt gar nichts, das kommt davon wenn die GEMA den Hals nicht voll bekommt. Google entscheidet, wieviel sie zahlen wollen und sonst niemand. Wem das nicht passt,der findet bei Youtube eben nicht statt.So einfach ist das.

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rainbowman1 10.01.2013, 19:14
17. optional

Ja, das ist natürlich bitter für die GEMA, wenn sie bei jedem der vielen Millionen vergeblichen Videoaufrufe bei youtube als Verantwortliche hingestellt wird.
Aber am Ende ist die GEMA eben diejenige die es verhindert.

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gbk666 10.01.2013, 19:17
18.

Zitat von kommgeh
wer Werbung schaltet und Millliarden damit verdient sollte gefälligst die Urheber vernünftig beteiligen. Die GEMA lässt sich von Youtube, also Google - wie in England oder Frankreich passiert - nicht einfach über den Tisch ziehen. Und die Diskussion hat rein gar nichts mit der Diskussion über die neuen Regelungen betr. Tantiemen aus live events zu tun, andere, sicher diskussionswürdige Baustelle.

Nur das die Urheber schon indirekt verdienen, weil ihre Videos werbung für sie darstellen. Viele Bands und Studios nutzen deswegen auch youtube, verlinken dort zu ihren eigenen webseiten oder posten Konzertdaten bzw links wo man die CD's kaufen kann auch schon direkt bei youtube..nur in Deutschland gehts schwer wegen der Gema und vielen..zuvielen Leute die noch im vorgestern leben.

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betasheet 10.01.2013, 19:17
19.

Zitat von sysop
Die Gema lässt ihre Geldforderungen für YouTube-Videos nun vom Deutschen Patent- und Markenamt prüfen. Außerdem hat die Verwertungsgesellschaft nun Google abgemahnt. Grund ist der Erklärtext, der bei gesperrten Videos verwendet wird.
Die Gema nervt nur. Jedes mal wenn ich aus dem Ausland zurückkomme, ist jedes zweite Video in meiner Favoritenliste von der Gema gesperrt. Proxtube sei Dank, kann ich sie mir dann trotzdem anschauen, aber es nervt, dass man immer über google nach bestimmten Titeln suchen muss, da sie in der YouTube Suche erst gar nicht angezeigt werden. Die anderen Länder kommen doch auch alle zu einer erfolgreichen Übereinkunft mit Google (YouTube), ich verstehe absolut nicht, warum die Gema so unrealistische und dreiste Anforderungen stellt.

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