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YouTube und gefährliche Inhalte: So sieht Ihr Kind nur, was es sehen soll
Youtube

Viele Eltern lassen ihre Kinder YouTube-Videos schauen. Doch selbst junge Nutzer finden schnell problematische oder gefährliche Inhalte. Was kann man tun?

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norgejenta 28.02.2019, 15:27
1. es ist ein unglaublich

schwieriges Thema. unserere tochter ist drei , geht in den kindergarten. Ich halte nichts davon es komplett zu verbieten, sie kommen ja doch irgendwie in kontakt damit. Ich seh mit ihr gelegentlich you tube Sachen an. aber sorge dafür das ich oder die frau immer dabei ist und die dinge wenn nötig kommentiere. ebenso fernsehen. Sie darf eine 1/2 stunde am tag fernsehen. das Sandmännchen. so was in der art. aber sie sieht nie allein. stets ist jemand von uns an der seite und erklärt oder sagt was dazu. Speziell wenn sie etwas nicht versteht. Aber irgendwie hat man das gefühl, egal wie man es macht, man macht es verkehrt...Von komplettverbot halt ich da nichts.

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fatherted98 28.02.2019, 15:35
2. Wie?

...was kann man tun? Ganz einfach....Empfangsgeräte (vom TV über PC bis zum Mobilfunkgerät) gehören in Kinderhände nicht....so einfach ist das. Wer sich allerdings gerne darauf einlässt das Kinder ewig und drei Tage mit diesen Geräte ihre Zeit verbringen damit er dann endlich Ruhe vor den Plagen hat....der soll sich anschließend nicht beschweren wenn Inhalte geschaut werden, von denen man nicht begeistert ist.

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xcomm 28.02.2019, 16:04
3. Warum greift unser Jugendschutz nicht bei Youtube, Amazon, Netflix?

bieten die nicht hier Ihre Dienste an, verkaufen Werbung und müssen dann unseren Gesetzen, etwa dem Jugendschutz folgen? Das scheint schon seit Jahren keinen zu interessieren. Diese US-Monster-Konzerne aus dem Valley (eBay, PayPal, Apple, Amazon, Youtube etc. ) scheinen hier alle tun und lassen zu können, was sie wollen - keine Steuern, keine Regeln und kein Jugendschutz.
Soll mal der Lotto Laden um die Ecke nicht nach dem Alter fragen, dann ist der dran. An die Grosskonzerne trauen sich unsere Beamten nicht ran. Genau wie bei der Steuer. Amazon lässt chinesische Händler unser Steuer und Regelsystem in großem Stiel umgehen. Was passiert - nichts. Wehe ein kleiner Krauter hier macht da was falsch ...

Positives Gegenbeispiel ist SONY PS Network. Extrem pingelig - Fragen nach Ausweis beim Jugendschutz.
Aber Prime und Youtube müssen sich darum scheinbar nicht kümmern.

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cptlars 28.02.2019, 16:05
4. interessant

laut diesem Beitrag soll ich eine Urheberrechtsverletzung begehen um meinem Kind kindgerechte Videos zu präsentieren. herunterladen sollte man tunlichst lassen

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three-horses 28.02.2019, 16:05
5. Nicht so wie man denkt.

"wenn Inhalte geschaut werden"...was noch harmlos ist. Es ist das Upload...die Kamera im Kinderzimmer...das kann ein Handy sein oder
ein "Baby Sitter". Bei "heise.de" gab es eine Menge Kommentare dazu. Nachwuchs aus dem Kinderwagen.

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fahrgast07 28.02.2019, 16:23
6. Verbieten hilft nichts

Wir leben im Medienzeitalter. Die Kinder kommen sowieso damit in Kontakt, und sei es bei Freunden. Die großen Verbieteriche erreichen nur, dass die Kinder es heimlich tun, und erst dann wirds gefährlich. Die Lösung: Machen wir es wie im Straßenverkehr. Das richtige Maß an Aufsicht, viel über Gefahren reden - und dann vertrauen.

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Lexington67 28.02.2019, 16:27
7.

Zitat von cptlars
laut diesem Beitrag soll ich eine Urheberrechtsverletzung begehen um meinem Kind kindgerechte Videos zu präsentieren. herunterladen sollte man tunlichst lassen
Ach ja?
Und welche Urheberrechtsverletzung wäre das?
Der Download aus offensichtlich rechtswidrigen Quellen ist verboten,
aber genau das ist YouTube wohl eher nicht...

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Alfons Emsig 28.02.2019, 16:30
8. Algorithmen aus der Steinzeit

Wo bleibt die vielgepriesene KI, wenn man sie mal braucht?

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elisab 28.02.2019, 16:33
9. Gute Tipps UND stärkt die Kids

Und generell verliert kein Kind im Kindergartenalter den Anschluss wenn es nicht über YouTube „fernsieht“.

Alternativ lieber Netflix oder Amazon nutzen und die Auswahl der Sendung bewusst steuern ohne Werbung oder andere Einblendungen während der Sendung.

Oder ein Hörspiel anmachen anstatt YouTube.

Ansonsten: die Tipps sind gut und WICHTIG.

Ich halte auch viel davon mit Kindern, grade im Schulalter über Medien wie YouTube aufzuklären: wer da postet, was man da findet, wie man damit umgehen kann etc.

...ich bin Jahrgang ‚84 und mit dem Aufkommen des Internets, was haben wir gemacht? Uns miese Seiten wie rotten anzuschauen oder nach Pornos zu suchen.
Andere Leute ließen im Freundeskreis Videos wie „Gesichter des Todes“ kursieren..
es findet also seinen Weg.

Deshalb: Kinder aufklären, mündig machen und stark machen.
Wenn ich mich nicht wohl fühle, wegschalten, sprechen, gegenüber Freunden die Stärke finden sagen zu können, dass man etwas nicht sehen will, sich anvertrauen können, gegen Gruppenzwang stark machen etc.

Halte ich für essentiell.

Ich hatte damals die Kraft an so einem Video Abend zu sagen: finde ich bescheuert, könnt ihr alleine gucken. Bin dann gegangen.

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