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YouTube und Twitch: Braucht man jetzt eine Lizenz zum Zocken?
YouTube/ Pietsmiet

PietSmiet stehen unter Zugzwang: Die Medienanstalten legen den auf YouTube beliebten Videomachern nahe, sich eine Rundfunklizenz zu besorgen - sonst droht ihrem Angebot das Aus. Die Forderung verunsichert auch andere Streamer.

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mirroronwall 29.03.2017, 13:34
20. Gesetze ändern

Wir hängen gesetzestechnisch noch im Mittelalter fest. Entweder die Gesetze passen sich an oder die "Firmen" wandern aus. Als Idee für ein Geschäftsmodell hätte ich jetzt zumindest ein Netzwerk, was deutschen Streamern und Anbietern eine Heimstatt außerhalb des Neandertals bietet.

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Msc 29.03.2017, 13:36
21.

Wieso sollte man eine deutsche Lizenz benötigen, wenn man etwas auf einem amerikanischen Dienst anbietet? Die deutschen Behörden sind hier überhaupt nicht zuständig. Ansonsten müssten sie das komplette Internet regulieren.

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chalchiuhtlicue 29.03.2017, 13:36
22. Darauf habe ich vielen Jahren gewartet ...

Bereits vor sehr vielen Jahren las ich einen Artikel - ich glaube es war in der c't - darüber, dass auch private Livestreams in vielen Fällen eine Rundfunklizenz benötigen. Es hat halt nur bis heute gedauert, bis durch das große Angebot solcher Streams und den großen Mengen an Geld, die erfolgreiche Streamer machen, sich die Landesmedienanstalten aufrappeln, hier abzukassieren. Ich hoffe, dass jemand dagegen klagt und dass es zu Protestaktionen und zu Petitionen an die entsprechenden Ministerien kommt.

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Bueckstueck 29.03.2017, 13:36
23.

Zitat von Delos99
Das entsprechende Gesetz stammt schließlich ebenfalls aus einer Zeit, als in Deutschland noch Gotisch gesprochen wurde... Das mit dem "Warnschuß" dürfte wohl nach hinten losgegangen sein, denn jetzt werden sich immer mehr Leute fragen, wozu man in Zeiten des Internets noch "Landesmedienanstalten" braucht! Und immer mehr kommen auf die richtige Antwort: für nix!
Blöde Frage, blöder Vergleich.

Weil Amazon & Co keine Ladenlokale betreiben und deine Bestellung mitten in der Nacht trotzdem erst am nächsten Morgen verarbeitet wird.

Und wofür man Landesmedienanstaltung braucht, dass erkennt der denkende Mensch daran, wenn er sich vorstellt was für ein Tollhaus die Fernsehlandschaft wäre, gäbe es sie nicht. Eine gewisse Kontrolle muss nunmal sein. Es wird schon genug Dünnpfiff gesendet.

Da hier kommerzielle Anbieter (ja, diese Leute können durch Werbung gerade auf youtube richtig schön Umsatz machen) das vorrangige Ziel sind, kann man sich auch nicht ernsthaft beklagen.

Man muss die Sache schon differenziert betrachten und nicht gleich mit Beissreflex auf die Tastatur hämmern.

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lynx999 29.03.2017, 13:36
24. Dringend notwendige Überarbeitung der Rechtsgrundlagen!

Dieses Beispiel zeigt mal wieder vortrefflich wie sehr das geltende Recht nicht auf die "neue Technologie Internet" und die damit verbundenen Fragestellungen angepasst wurde. Alleine die Tatsache, dass die Anzahl der Empfänger eine Rolle spielt ist doch schon grotesk. Sowas mal proaktiv angehen von Parteien? Nachdem die Parten tod waren wurde das alles wieder zu den (nicht digitalen) Akten gelegt.

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geemani 29.03.2017, 13:37
25. live bei facebook

gilt jemand der privat regelämäßig live bei facebook ist dann in kürze auch als lizenzpflichtig?

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Bueckstueck 29.03.2017, 13:38
26.

Zitat von rainerwäscher
Betrifft das auch Livestreams aus dem Ausland?
Natürlich nicht, wie kommst du darauf? Glaubst du die Rechnung bezahlt einer? Oder ZAK wäre in der Lage einen Stream aus dem Ausland zu verhindern?

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mirroronwall 29.03.2017, 13:39
27. Alternative

Ist es denn nicht möglich, dass Twitch oder Youtube selbst diese Gebühr für sich über Spesen abrechnen und entsprechend alle Streamer als ihre Mitarbeiter einstuft?

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maphry 29.03.2017, 13:42
28. Werbegelder der TV-Sender in Gefahr?

Der Chef der Landesmedienanstalt in NRW hat ofenbar zuvor bei einem großen Privatsender gearbeitet. Man mag ja nichts böses denken, aber da nun die Privatsender für ihren empfang bei DVB-T2 und zukünftig wohl bei allen Verbreitungswegen Gebühren verlangen, müsste man wohl mal über deren wirtschaftliche Lage nachdenken. Gehen die Werbegelder nicht nur den Zeitungen und Zeitschriften verloren, sondern auch den TV-Sendern? Stehen die grossen privaten TV-Sender vor der Pleite?

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moev 29.03.2017, 13:43
29.

Zitat von loncaros
PietSmiet kann das alles sicher stemmen. Aber was ist mit Freizeitstreamern, von denen es bereits hunderte, wenn nicht tausende gibt, die sich bei ihrem Hobby ein wenig Taschengeld dazuverdienen?
Die sind hoffentlich angemeldet und machen Steuerberechnungen, denn das ist dann schon kein Hobby mehr. Genau wie wenn man regelmäßig auf Ebay verkauft.

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