Forum: Netzwelt
YouTuber Simon Unge über Mediakraft: "Wir fühlen uns eingeschüchtert"
SPIEGEL ONLINE

YouTube-Star Simon Unge und seine Vermarktungsfirma Mediakraft haben sich überworfen. Hier erzählt er von dem Streit - und erklärt, warum sich viele Video-Blogger von der Firma geknebelt fühlen.

Seite 1 von 3
mmy 22.12.2014, 22:26
1. ich glaube

hier wird (wie oft in der schönen neuen Internet Welt) mit zweierlei Maß gemessen. Natürlich kenne ich weder mediakraft noch unge, glaube aber dass es, meist im geschäftsleben, nicht so schwarz-weiß abgelaufen ist armer freiheitsliebender youtuber wird vom bösen medienkonzern ausgebeutet. ich denke unge hat sich blenden lassen von geld und fame und erst zu spät gemerkt, dass dies im realen leben auch ernste jur. und geschäftl. konsequenzen haben kann, wenn man nicht gut vorverhandelt. für mediakraft hingegen sind die tuber schnelles billiges geld

Beitrag melden Antworten / Zitieren
porkx 22.12.2014, 22:43
2. Mehr Geld

Hallo ich moechte auch eine Gehaltserhöhung #Freiheit #Menschenrechte #Gleichberechtigung #Opferhilfe

Beitrag melden Antworten / Zitieren
buerger_nr_x 22.12.2014, 22:54
3. @mmy (Beitrag 1)

Sehen Sie selbst, dass sie das Bestätigen, von dem Sie meinen, dass man es eigentlich nicht so sehen dürfe? (Freiheitsliebender hat sich unfair knebeln lassen. …) Für ein angenehmes gesellschaftliches Zusammenleben ist es unabdingbar, dass man den Anderen nicht über den Tisch zieht, denn eigentlich geht es doch nur miteinander. Leider gibt es gerade von Leuten, die die Übervorteilung Anderer (und die Freude darüber, dass die so blöd sind und das nicht mal merken) als wichtiges Kariere-Charakteristika proklamieren, da eine andere Auffassung.

Das ganze Internet ist meiner Erfahrung nach eine Spielwiese von Juristen geworden, die teilweise krampfhaft versuchen, sich damit ein goldenes Näschen zu verdienen.

Leute, es ist Zeit für ausgedehnte Spaziergänge und das Genießen der Natur und der Wirklichkeit.

In diesem Sinne ein frohes Weihnachtsfest allen. …

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kaworu 22.12.2014, 23:01
4.

Wird wohl nur vor Gericht zu klären sein wer im Recht ist. Auf den Ausgang des Falls bin ich jedenfalls gespannt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
matbu 22.12.2014, 23:04
5. Voila...

...wer hätte das gedacht: es geht ums Geld. Und all die häßlichen Worte kommen vor: "product placement" (die übelste Form der Werbung), "Werbedeal" etc.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
boombaby.eu 22.12.2014, 23:04
6. Sorry das so sagen zu müssen....

...aber: na Kleiner? Wie sieht's aus im WIRKLICHEN Kapitalismus? Alles nicht so soft und easy wie das auf den ersten Blick wirkt?
Schön zu sehen aber, dass einige Leute doch noch merken was da mit ihnen gemacht wird und vor allem die Konsequenz die Reißleine zu ziehen. Mögen weitere folgen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
odysseuss_7 22.12.2014, 23:32
7. Finanzieller Hintergrund

Hier mal einige Hintergründe zu dem ‘armen’ missbrauchten youtube-Star ‘Unge’
Statistik zu seinen Werbeeinnahmen
http://socialblade.com/youtube/user/ungespielt

Ich kann die Seriösität der Daten nicht bewerten und muss mich auf die Aussagen der Webseite berufen:
"Social Blade compiles data from YouTube, Twitch, and Instagram and uses the data to make statistical graphs and charts tracking progress and growth. We include information such as estimated earnings and future projections, providing both numerical data and graphs. Statistics are freely available to anyone using our website or smartphone apps. Social Blade currently tracks over 3.3 million YouTube channels and 700,000 Twitch channels. Social Blade has over 800,000 unique visitors every month."

Und noch einige Hintergrundinformationen zur Werbe-Vermarktung der youtube- und Like-Generation. Eine sehenswerte Video-Dokumentation:
http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/generation-like/

Vieleicht relativiert sich das Gejammere ein wenig…
Beste Grüße

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Schluß mit dämlich 22.12.2014, 23:42
8.

Schätzchen, wenn Du das ernsthaft glaubst, bist Du der Pseudo-Gleichheit zwischen einzelnem Performer einerseits und der Vermarktungsmaschinerie andererseits voll auf den Leim gegangen.

Du als einzelner gehst einen Vertrag ein mit einem Unternehmen, das nichts anderes tut als die peripheren Tätigkeiten auszuführen, für die Du als Schaffender keine Zeit, keinen Kopf oder keine Fähigkeiten hast. Und die optimieren den Vertrag mit Dir, aufbauend auf hunderten oder gar tausenden von Verträgen, die sie vorher schon abgeschlossen haben.

Ihre Seite ist optimiert, Deine überhaupt nicht, Du willst ja nicht Jura studieren sondern Dein Video ins Netz stellen.

Was meinst Du, wer da die besseren Karten hat? Frag Prince. Oder die Beatles. Oder jeden anderen freischaffenden Künstler. Sogar Deine Interessenvertretungen verselbständigen sich (siehe GEMA) und werden zu weiteren Ausbeutern der Profitmine Künstler.

Wer dann irgendwann auf die Haken und Ösen in seinem Vertrag stößt (in der Regel auf finanziell sehr schmerzhafte Weise), der zeigt dann eben auch seine Wut und Verzweiflung über das in letzter Konsequenz schlicht ausbeuterische Verhalten dieser Unternehmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
-stuttgarter- 22.12.2014, 23:47
9. vollständige Interview?

Könnt ihr bitte das vollständige Interview hochladen? Hier erfährt man nicht mehr als in dem Video von S Unge

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3