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Zukunft der Sozialdemokraten: Zurück zur Technologie-Bewältigungspartei
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Die SPD stürzt von einer Krise in die nächste. Vielleicht sollte sie sich auf eine ihrer Grundideen besinnen: die Folgen der Maschine gesellschaftlich zu bewältigen.

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muellerthomas 17.01.2018, 15:44
1.

inhaltlich - wie meist bei Lobo - weitestgehend Zustimmung. Aber ich habe selten einen solch sperrig geschriebenen Beitrag von Lobo gelesen. Hat er sich da vom SPD-Parteiprogramm zu sehr inspirieren lassen?

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ronald1952 17.01.2018, 15:45
2. Wirklich ausgezeichnet Geschrieben,

Aber als alter SPDler muss ich dazu sagen, die meisten kennen das Godesberger Programm nicht mal richtig. Sie haben es einfach nicht gelesen, denn hätten Sie es es wäre nie ein Herr Schröder an die Macht gekommen.Neoliberalismus passt nicht zu den Grundfesten der SPD, es Schadet der Partei wie man sieht. Leider ist es auch wahr das sich Herr Schulz jeden vernünftigen Weg verbaut hat. Leider hört niemand mehr auf uns Alte sonst würde man Sagen Faust ballen und voll drauf , jetzt machen wir einen Neuanfang auf Biegen und auf Brechen.Herr Lobo hat das Problem erkann, aber auch auf Ihn wird keiner aus der SPD hören fürchte ich.
schönen Tag noch,

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c.weise 17.01.2018, 15:46
3. Keine Zukunftsbewältigung in Sicht

Der Mangel jeder Fähigkeit zur Befassung mit der Zukunftsbewältigung ist seit vielen Jahren ein hervorstechendes Merkmal der deutschen Politik und haftet allen Parteien an. Die zentralen Fragen unserer Zeit werden systematisch ausgeklammert, egal ob es sich um Niedriglöhne (sprich lohnende Arbeit), Entwertung des Kapitals, Arbeitslosigkeit durch Globalisierung und Digitalisierung oder die Erhaltung des Weltfriedens handelt. Mit keiner dieser zentralen Fragen befassen sich die etablierten Parteien in Deutschland - dafür agieren sie zu populistisch. Eher bringt man eine Kuh dazu, Querflöte zu spielen......

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seppfett 17.01.2018, 15:48
4. Unwort KRISE

Das Unwort des letzten Jahrzehntes ist KRISE! Für die SPD bedeutet das nach SPON und Anderer die nächste Krise.
Für mich ist das eher demokratisches Ringen. Keine andere Partei kann das so gut und so öffentlich wie die SPD. Der Basta-Kanzler hat versucht das zu stoppen - mit wenig Erfolg wie man sieht. Für mich ist das gelebte Demokratie und das klare Bekenntnis, dass Führungspersonen Fehler machen können und dürfen. Dieses Bekenntnis gibt es weder bei den Grünen, der FDP, der AFD und bei Seehofer, Söder und Merkel schon gleich gar nicht.
Nochmal zur KRISE - bin gespannt welches Wort wir erfinden, wenn wirklich mal eine Krise auftritt.

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Freidenker10 17.01.2018, 15:48
5. Schlafende Politik

Die Entwicklung der Digitalisierung verpennen doch alle Parteien. Mit dem Breitbandausbau wird so getan als gäbe es das Internet erst seit 2 Jahren. Das Thema genießt nirgendwo Priorität weil die handelnden Akteuere altersbedingt kein Ahnung von dem Thema haben! Zumal die Politik in den letzen Jahren sowieso so gut wie jeden Thema nur noch hinterherläuft! Da scheint es weder bei der CDU noch bei der SPD den aktuellen Durchblick zu geben! Selbst Seehofer hat eingestanden die Rentenproblematik erst zu spät erkannt zu haben, dabei war das Thema Armutsrenten schon jahrelang öffentlich!

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lupenrein 17.01.2018, 15:51
6. Alles richtig

Nur wenn die SPD alles so machen würde, wie der Autor es beschreibt,dann wäre es - jedenfalls mir den derzeitigen Parteioberen - keine SPD mehr.
Damit meine ich, nicht das Parteivolk, sondern die Parteigrößenmüssem sich ändern. Damit würde die SPD kein Jota an ihrem sozialenCharakter verlieren.
Eine wichtige Voraussetzung dafür wäre übrigens auch - und das trifft auch für dieUnion zu - gebt endlich Euren unsinnigen Personenkult auf !

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wonder-wu 17.01.2018, 15:55
7. weg vom Hartz-Revisionismus

Gute Vision. Die SPD muss dringend verstehen, dass die Revision von Hartz IV ausserhalb der eigenen Partei nicht interessiert. Bein Besuchen von SPD-OGs laeuft die Dikussion immer auf "Schroeder hat die Partei gespalten hinaus". Mag ja sein, aber das ist 1000 Jahre her

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freigeist1964 17.01.2018, 15:58
8. Wenndie SPD wenigsten anfangen wuerde wieder gerechte Polituk zu mache

dann waere das ja gut. Aber es kommt nur schwachsinn. Eine Mindestrente 50 Euro hoeher als Harz4 ist ein schlchter Witz, denn das ist weder gerecht nich fortschrittlich. Hier ware es besser, wenn man ALLEN Rentern ein Grundeinkommen/Burgergeld auf H4 Niveau zu geben und fuer jedes Jahr das man gearbeitet hat, sich sozial engagiert hat oder sich andersweitig betaetiget hat, gibt es dann einen finanziellen Aufschlag, so dass am Ende derjeninge der gearbeitet hat besser dasteht, als derjenige der sich das ganze Leben auf die faule Haut gelegt hat und sich hat aushalten lassen. DAS waere zumindest gerecht und nicht so eine Mogelpackung wie eine Mindestrente, die 50 Euro ueber dem H4 Satz liegt. Warum kommt in der SPD niemand auf solche Ideen?

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Nordstadtbewohner 17.01.2018, 16:00
9. Schon grundsätzlich ein falscher Ansatz

"Die SPD stürzt von einer Krise in die nächste. Vielleicht sollte sie sich auf eine ihrer Grundideen besinnen: die Folgen der Maschine gesellschaftlich zu bewältigen."

Ich lebe in einem Umfeld, in dem die SPD keinen gesellschaftlichen Einfluss hat und von daher keine Folgen der Maschine gesellschaftlich bewältigen kann. Der Gründungsgedanke der SPD richtet sich grundsätzlich gegen den Leistungsgedanken und das Leistungsprinzip. Diese Partei will nur umverteilen, also Menschen nehmen, die hart für ihren Wohlstand arbeiten. Mehr nicht.

Dass die Digitalisierung einen immer stärkeren Einfluss auf das Leben der Menschen hat, ist nicht zu leugnen. Sie beschleunigt am ehesten den Niedergang der SPD, auch wenn Heiko Maas und Co versuchen, sich mittels des sogenannten Netzwerkdurchsetzungsgesetz dagegen zu stemmen. Erst recht nicht ein Martin Schulz, der mit seinen 70er Jahren-Parolen keinen wirtschaftlich denkenden Menschen mehr hinter dem Ofen hervorholt.

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