Forum: Panorama
1979 verschwunder Junge: Neue Spur im Fall des kleinen Etan
AP/ Stanley K. Patz

Es war ein Sensationsfall, der ganz Amerika in Atem hielt: 1979 verschwand der sechsjährige Etan Patz spurlos. Seine Leiche wurde nie gefunden. Jetzt hat das FBI eine neue, heiße Spur entdeckt - im New Yorker Stadtteil Soho, wo der Junge damals lebte.

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qoderrat 20.04.2012, 22:12
10.

Zitat von daniel79
Mich wundert vor allem, dass die New Yorker Polizei mit Mercedes Bussen rumfährt.
Das sind keine Mercedes, das sind Freightliner. Zumindest steht das auf den Plaketten - ist schliesslich Daimler Trucks North America LLC.

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derbertigebert 21.04.2012, 01:16
11.

Zitat von sysop
Sein Fall galt vielen Eltern in den USA als Warnung, ihre Kinder nicht allein auf die Straße zu lassen.
Panik hin oder her: Ich frage mich wieviele Kinder einen Schaden davon tragen weil Sie überbehütet wurden/werden und welch kriminelle Taten diese in der Folge verübt haben/verüben!!! Angst ist ein schlechter Ratgeber.

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geotie 21.04.2012, 03:06
12. Yoooh

Zitat von Wurm
Googeln Sie mal "vermisste Kinder". Dort können Sie als Teil der kleinen Minderheit viele Kinder finden welche Sie dann finden können. Der Vergleich mit dem Mittelalter hinkt aber gewaltig. Man macht sich vielleicht lustig, Aufrufe zum verbrennen konnte ich noch nicht finden.
Da scheint jemand den Zusammenhang nicht ganz verstanden zu haben. Kaffeesatzlesen, Pendel schwingen etc. gehört zu der Schicht die das Niveau des Mittelalters haben.

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M. Michaelis 21.04.2012, 05:01
13.

Zitat von heiko_2012
In solchen Fällen könnte man auch fähige Hellseher zur Hilfe holen. Lieder sind die allermeisten Anbieter auf diesem Gebiet unseriös. Auch wenn die meisten sich das nicht vorstellen können, aber es gibt eine sehr kleine Minderheit von Menschen die das wirklich können.
Das ist schlicht Unsinn. Niemand kann das. Wenn die Polizei auf Betrüger zurückgreift muss sie schon sehr verzweifelt sein.

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Bobby Shaftoe 21.04.2012, 07:59
14.

Zitat von helmuts
Stört eigentlich niemanden, dass im Spiegel zunehmend Artikel auf Gala- und Bunte-Niveau veröffentlicht werden, deren inhaltlicher Wert gegen 0 tendiert, die aber mit pseudo-emotionalen Statements wie "Etan blieb verschollen Punkt" "Da wäre er 28 Jahre alt gewesen Punkt" garniert werden?
stört eigentlich niemanden, wenn hier ungestraft doppelpostings verfasst werden?

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KilgoreTrout 21.04.2012, 08:55
15.

Zitat von heiko_2012
In solchen Fällen könnte man auch fähige Hellseher zur Hilfe holen. Lieder sind die allermeisten Anbieter auf diesem Gebiet unseriös. Auch wenn die meisten sich das nicht vorstellen können, aber es gibt eine sehr kleine Minderheit von Menschen die das wirklich können.
Falls sie einen derartigen Menschen kennen, ist ihm der Nobelpreis, ewiger Ruhm und mindestens eine Million Dollar Preisgeld sicher, sollte er sich beweisen können.

Da ich mir so etwas zwar sehr wohl vorstellen könnte, es aber nicht den Hauch eines Anzeichens gibt DASS solche Menschen existieren, korrigiere ich ihr Statement mal in Richtung Realität:

"In solchen Fällen stürzen sich sogenannte Hellseher gern ungefragt auf Angehörige und Polizei, um Profit oder Werbung aus dem Leid anderer zu ziehen. Leider sind absolut alle Anbieter auf diesem Gebiet ausnahmslos entweder Scharlatane oder in Selbsttäuschungen verstrickt.
Auch wenn die meisten Gläubigen sich das nicht vorstellen können, hat noch nie ein Hellseher wertvolle Beiträge zu einer Ermittlung geleistet; stattdessen gibt es genug durch "Hellseher" zusätzlich oder grundlos traumatisierte Familien, die Opfer dieser esoterisch übertünchten Leichenfledderei gworden sind."

Wie sagt man so schön? Fixed that for you.

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StellaVella 21.04.2012, 09:06
16. Mich!

Zitat von helmuts
Stört eigentlich niemanden, dass im Spiegel zunehmend Artikel auf Gala- und Bunte-Niveau veröffentlicht werden, deren inhaltlicher Wert gegen 0 tendiert, die aber mit pseudo-emotionalen Statements wie "Etan blieb verschollen Punkt" "Da wäre er 28 Jahre alt gewesen Punkt" garniert werden?
Doch, mich. Seit einigen Monaten ist das schon zu beobachten. Die Qualität der Artikel hat stark nchgelassen, es wird mehr dramatisiert und die Überschriften sind oft aus dem Kontext gerissene, Aufmerksamkeit heischende Phrasen alá Bild.
Was haben zum Beispiel Begriffe wie "Cops" im Artikel verloren? "Polizei" wäre da wohl korrekter.
Besonders auffällig sind die Qualitätsmängel bei Beiträgen zu Kriminalität, Naturwissenschaften/Medizin und Politik (Stichwort: FDP-Basherei).

Schade. Habe früher den Spiegel gern gelesen. Heute rege ich mich eher darüber auf, und lese mehr andere Nachrichtenmagazine.

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josefsson 21.04.2012, 09:48
17.

Horror eines Elter - sein/ihr Kind verschollen. Das kann von anderen in keinem Fall emotional nachvollzogen werden, es sei denn, sie versuchen, den Rest ihres Lebens nicht mehr zu atmen.
Gegen das Miesmachen mittelalterlicher Methoden in diesen Fällen verwahre ich mich.

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deutscher-michel 21.04.2012, 09:54
18.

Es wird zwar gesucht, aber noch ist nichts gefunden. Für SPON kein Problem einen Verdächtigen mit Namen und fast mit Anschrift zu nennen.
Aber was sind schon rechtsstaatliche Grundsätze gegen einen reißerischen Artikel

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alnemsi 21.04.2012, 10:08
19.

Zitat von StellaVella
Schade. Habe früher den Spiegel gern gelesen. Heute rege ich mich eher darüber auf, und lese mehr andere Nachrichtenmagazine.
Hm, also ich finde die Printausgabe eigentlich immer noch relativ seriös, abgesehen von Titelgeschichten wie "Mobbing", "Rückenschmerzen", "Die Vitamin-Lüge", etc.

Die Redaktionen von SPON, also Spiegel Online, und dem Spiegel sind nicht identisch.

Und die meisten Meldungen hier auf SPON würde ich auch eher als solche verstehen, denn als Artikel oder gar journalistische Qualitätsarbeit. Hier geht es um aufgehübschte Agenturmeldungen, und reißerische Überschriften steigern nun mal die Klick-Zahl, was wiederum stark profitsteigernd (Werbung) ist.

Und falls Sie sich tatsächlich bereits ernsthaft über die Qualität dieses noch verhältnismäßig akzeptablen Berichtes echauffieren, sollten Sie sich mit Meldungen über den "Schlächter von Damaskus" und Vergleichbarem beschäftigen, da geht jedem Abonnenten der Hut hoch, soviel ist sicher.

Kleine Kostprobe:

Syriens First Lady Asma al-Assad: Die Schöne und der Schlächter - SPIEGEL ONLINE

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