Forum: Panorama
1979 verschwunder Junge: Neue Spur im Fall des kleinen Etan
AP/ Stanley K. Patz

Es war ein Sensationsfall, der ganz Amerika in Atem hielt: 1979 verschwand der sechsjährige Etan Patz spurlos. Seine Leiche wurde nie gefunden. Jetzt hat das FBI eine neue, heiße Spur entdeckt - im New Yorker Stadtteil Soho, wo der Junge damals lebte.

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MasaGemurmel 21.04.2012, 10:29
20.

Zitat von sysop
Miller war nach Etans Verschwinden vernommen worden, hatte aber nur erklärt, den Jungen am Abend zuvor gesehen zu haben. Kurz darauf hatte er den Zementboden des Kellers neu gegossen.
Hrm,... hat man mal den Zementboden geröntgt? *grusel*

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physikus_alt 21.04.2012, 11:35
21.

Ja, ja ein paar Hellseher, aber nur "seriöse", dann noch ein paar Astrologen, ebenfalls nur solche und zuletzt noch ein paar Parapsychologen.
Damit hätten wir doch die ideale Besetzung für ein gutes Ermittlungsteam. Als Komplettierung schlage ich noch Sie mein lieber "Heiko" als Chef der Truppe vor und alle unsere unerledigten Fälle wären im Nu gelöst!
Einverstanden?

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Petra Raab 21.04.2012, 11:52
22.

Zitat von sysop
Es war ein Sensationsfall, der ganz Amerika in Atem hielt: 1979 verschwand der sechsjährige Etan Patz spurlos. Seine Leiche wurde nie gefunden. Jetzt hat das FBI eine neue, heiße Spur entdeckt - im New Yorker Stadtteil Soho, wo der Junge damals lebte.
An dieser Stelle möchte ich an die hunderttausende von Kindern in Deutschland erinnern, deren Eltern von den Hartz 4 Behörden sanktioniert wurden und bei denen es um das nackte Überleben geht, hier und jetzt in Deutschland, unseren Medien keine einzige
Schlagzeile wert.

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alnemsi 21.04.2012, 13:05
23.

Zitat von Petra Raab
An dieser Stelle möchte ich an die hunderttausende von Kindern in Deutschland erinnern, deren Eltern von den Hartz 4 Behörden sanktioniert wurden und bei denen es um das nackte Überleben geht, hier und jetzt in Deutschland, unseren Medien keine einzige Schlagzeile wert.
Diese hunderttausende Kinder bilden Sie sich ein.

Ich möchte Ihnen empfehlen, ein wenig stärker tatsachenorientiert zu formulieren, falls Ihnen auch nur im entferntesten an einer sachlichen Diskussion gelegen ist.

Sicherlich ist Armut insbesondere in Hartz4-Familien ein großes sozialpolitisches Problem, welches medial sträflich vernachlässigt wird.
Dennoch kämpfen in Deutschland keine hunderttausende Kinder um das nackte Überleben.

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finnegan 21.04.2012, 13:17
24.

wenn man zum Thema zurückkehren würde. Icg zum Beispiel hätte gern gewusst, ob die Polizei beim Aufstemmen des Bodens etwas gefunden haben.

(Im übrigen kann man etwas gegen Kinderarmut tun; Keine in die Welt setzen, wenn man sich das nicht leisten kann.)

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Petra Raab 21.04.2012, 13:59
25.

Zitat von finnegan
(Im übrigen kann man etwas gegen Kinderarmut tun; Keine in die Welt setzen, wenn man sich das nicht leisten kann.)
Jeder kann sich Kinder auf diesem Planeten leisten, außer ein paar verhindern durch ihre Gier, dass sich jeder Kinder auf diesem Planeten leisten kann.

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dilinger 21.04.2012, 14:13
26.

Zitat von alnemsi
Und die meisten Meldungen hier auf SPON würde ich auch eher als solche verstehen, denn als Artikel oder gar journalistische Qualitätsarbeit. Hier geht es um aufgehübschte Agenturmeldungen, und reißerische Überschriften steigern nun mal die Klick-Zahl, was wiederum stark profitsteigernd (Werbung) ist.
Die US-Medien befassen sich seit Tagen intensiv mit dem Fall Etan, und zwar exakt aus dem in dem Artikel dargestellten Gründen. Insofern ist es die wohlverstandene Chronistenpflicht des Spon darüber zu berichten. Das mit dem "Klicken" stimmt prinzipiell, allerdings scheinen Sie das Geschäftsmodell nicht verstanden zu haben, z.B, dass sie für die Ablieferung von schlaumeierischen Beiträgen zahlen müssten, wenn es es keine "profitsteigernd (Werbung)" gebe.

Zitat von
Und falls Sie sich tatsächlich bereits ernsthaft über die Qualität dieses noch verhältnismäßig akzeptablen Berichtes echauffieren, sollten Sie sich mit Meldungen über den "Schlächter von Damaskus" und Vergleichbarem beschäftigen, da geht jedem Abonnenten der Hut hoch, soviel ist sicher. Kleine Kostprobe:
Das zeigt mal wieder wie verschieden wir alle doch sind. Warum Ihnen ausgerechnet dabei der Hut hochgeht, ist aber schon seltsam, es sei denn, der Herr ist Ihr persönlicher Freund. Ich hätte eher "lächelnder Schlächter" getitelt.

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merkel123 21.04.2012, 14:58
27.

Blut- und Kadaverhunde wurden eingesetzt?
Wahrscheinlich doch eher Leichenspuerhunde.
Muss einigen Foristen hier zustimmen, die abnehmendes Niveau bei SPON-Artikeln feststellen - leider.

Interessant auch, dass der sogenannte Kinderschaender seit 25 Jahren sitzt, das gibts in Dtl. nichtmal fuer Mehrfachmoerder.

Moeglich aber auch, dass derjenige im genannten Zivilprozess zu Unrecht verurteilt wurde.

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flowpower22 21.04.2012, 15:14
28.

Zitat von heiko_2012
In solchen Fällen könnte man auch fähige Hellseher zur Hilfe holen. Lieder sind die allermeisten Anbieter auf diesem Gebiet unseriös. Auch wenn die meisten sich das nicht vorstellen können, aber es gibt eine sehr kleine Minderheit von Menschen die das wirklich können.
Sie gucken zuviel Fernsehen.

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alnemsi 21.04.2012, 15:15
29.

Zitat von dilinger
Das zeigt mal wieder wie verschieden wir alle doch sind. Warum Ihnen ausgerechnet dabei der Hut hochgeht, ist aber schon seltsam, es sei denn, der Herr ist Ihr persönlicher Freund. Ich hätte eher "lächelnder Schlächter" getitelt.
Also hören Sie mal dilinger, wir mögen zwar in den Syrienforen so manche Differenzen gehabt haben, aber dennoch muss ich mich doch sehr wundern, dass Sie, und dass trotz Ihrer sachlichen und nüchternen Argumentationsweise, erwähnten Artikel gut heißen.
Überschrift:

"Syriens First Lady Asma al-Assad
Die Schöne und der Schlächter"

Erster Satz:
"Ist sie das skrupellose Luxusweibchen eines Herrschers im Blutrausch? "

Ich bitte Sie, was soll denn überhaupt ein Luxusweibchen sein? So könnte man vielleicht eine Rassehündin bezeichnen, aber einen solchen Begriff für einen Menschen anzuwenden, um anschließend darauf hinzuweisen, dass es überhaupt keine Beweise für irgendeine Missetat dieser Person gibt, finde ich geradezu obszön.

Völlig unabhängig von der Person Asma al Assad's, völlig unabhängig von ihrem möglichen Mitwissen/Miturheberschaft an den Verbrechen an den Oppositionellen, sollte man als seriöser Journalist nicht derart formulieren.

Das ist einfach nur erniedrigend, und an dieser Stelle geht es nicht mehr um Berichterstattung, sondern ausschließlich darum, einen Menschen in den Dreck zu ziehen. Und damit verdient manch einer nun mal sein Geld.

Ich bin kein persönlicher Freund von Herrn Assad, ich habe ihn zwar zweimal getroffen, allerdings im größeren Rahmen. Auch fand ich ihn bereits vor den Aufständen nicht unbedingt sympathisch im Auftreten, unabhängig von jeglicher Politik.

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