Forum: Panorama
20 statt 30 Schuss: Sportschützen wehren sich gegen kleinere Magazine
imago/ Frank Müller

Pistolenmagazine für Sportschützen sollen auf 20 Schuss begrenzt werden. Der Deutsche Schützenbund findet das nach Informationen des SPIEGEL "vollkommen unnötig" und "nicht hinnehmbar".

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DirtyDuck 15.02.2019, 20:02
20. Des SPIEGEL unwürdig

Der Artikel ist eines Magazins wie dem SPIEGEL absolut unwürdig. Zum einen sollte er ja wohl in der Rubrik Sport und nicht unter Panorama erscheinen, es geht schließlich um staatliche Gängelung von Sportschützen, der wohl bestüberwachten und gesetzestreuesten Bevölkerungsgruppe überhaupt.
Zum anderen wirft der Autor wild mit Begriffen um sich. Da werden Magazine zu Waffen, der Massenmörder Anders Breivik hat aber mit einem halbautomatischen Gewehr getötet, nicht mit einem Magazin und auch nicht mit einer Pistole.
Und dann wird auch noch der unsägliche Hetzer und Lügner Roman Grafe zitiert. Ein Mann, der einen Rachefeldzug gegen Sportschützen führt, indem er Fakten verdreht oder fälscht, unbescholtene Bürger zu kriminalisieren versucht und Opfer von Gewalttaten aufs Abscheulichste instrumentailsiert.
Fakt ist: Legale Schusswaffen haben in Deutschland keine Deliktrelevanz. Fakt ist: Es gibt ca. 4 mal mehr illegale Schusswaffen in Deutschland als legale. Fakt ist: Ein restriktives Waffenrecht steht in keinem Zusammenhang mit der Zahl der Schusswaffendelikte, siehe England und Tschechien. Fakt ist: Die EU Feuerwaffenrichtlinie wird keinen einzigen Terroranschlag verhindern, da keine der Regelungen geeignet ist, illegalen Waffenbesitz zu verhindern oder zu reduzieren.

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vox veritas 15.02.2019, 20:09
21. Fakten auf den Tisch !!

"Der Publizist Roman Grafe, der seit Jahren Gewalttaten von Sportschützen dokumentiert, kritisiert den Schützenbund: "Genau jene laschen Waffenrechtsregeln, die der DSB gern erhalten würde, haben das Morden vielfach begünstigt oder sogar erst ermöglicht."

Das ist totaler Unsinn. Die Zahlen sprechen für sich http://www.oberlandarms.com/pdf/fakten_missbrauch_von_legalen_waffen_indeutschland .pdf

Die Verschärfung kam nach dem Terroranschlag in Paris. Keine der Waffen war eine legale Waffe.

Was in den letzten Jahren aber zugenommen hat sind Angriffe mit Messern.

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Onkel Drops 15.02.2019, 20:14
22. Pistolen mit über 20 Schuß sind ?

meist Kaliber unter 9mm !!! limitiert die bis zu 9mm auf reale 10+X für Sportschützen. darunter dann halt 20-30 nach GeschossEnergie eventuell gestaffelt. oder das würde bedeuten das man sich mit der Materie genauer befasst, Sportschütze könnte nachweisen das er aktiv 30 Schuss im Wettkampf benötigt. dann erst Waffenbesitzkarte für Sportpistole ü20 Schuss wie Magazine. berät dort wieder wer ohne ohne Sinn und Verstand und bodenloser Geldbörse mit viel bunten powerpoints die Politiker? hat ja mit viel Physik zu tun wie beim Kfz und dort entwickelt sich dann sowas wie ein Flottenverbrauch der kfzHersteller. jetzt noch ne rabattaktion angekündigt vom zugehörigen Amt und dann Umtausch Aktion plus gratis Taschenmesser von Walther dann lach ich mich weg. so nicht schlüssig akzeptierbar , wirklich nicht.

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pterodactylus 15.02.2019, 20:27
23. Da soll wieder regulierend eingegriffen werden

und politische Ressourcen verschleudert, wo überhaupt kein Handlungsbedarf besteht. Ich kann mir keinen einzigen Fall vorstellen, bei dem eine Reduktion auf 20 Schuss im Magazin irgendetwas nennenswertes bewirkt hätte. Zumal die Magazine in kürzester Zeit ausgetauscht werden können. Und mal abgesehen davon, dass die 30Schuss Magazine immer noch genauso im illegalen Fall verwendet werden können, die sind ja nicht aus der Welt. Die Einzigen, die davon irgendwas haben, sind die Waffenfirmen, weil sie anschließend lauter neue Magazine verticken können. Was für ein Blödsinn. Arbeitet doch lieber mal an sinnvollen Änderungen.

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frenchie3 15.02.2019, 20:33
24. Eine medizinische Schikane

Das dauernde Nachladen bei kleinen Magazinen verursacht Tennisarm und Muskelstreß. Millionen belasten zusätzlich die Krankenkassen. Also ganz klar: nein zu diesem Gesetz im Namen der gesetzlich Versicherten

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Michamicha 15.02.2019, 20:43
25. Unsinnige Gängelung von rechtstreuen Bürgerinnen und Bürgern

Wenn man sich etwas mit Kriminalität, Terrorismus, Amoktaten und dem Waffenrecht auskennt, dann wird schnell klar, dass diese nun geplante Umsetzung der neuen europäischen Feuerwaffenrichtlinie im deutschen Waffenrecht ein rein ideologischer Anschlag der Waffengegner und deren verbündeten Parteien ist. Die geplanten Regelungen treffen wieder einmal lediglich Legalwaffenbesitzer, also mehrfach geprüfte, rechtstreue Bürgerinnen und Bürger, die bezüglich der oben genannten Deliksformen so gut wie keine Relevanz aufweisen. Kriminelle, Terroristen und Amoktäter scheren sich nicht um das Waffenrecht oder generell um Verbote! Und da deren unregistrierte Waffen nicht bekannt sind, können sie durch solchen geplanten Aktionismus auch nicht kontrolliert werden. Somit wird klar, dass das ganze nun geplante Vorhaben rein der willkürlichen Gängelung rechtschaffender Bürgerinnen und Bürger dient. Wenn man es ernst meinen würde, könnte man den illegalen Besitz von Schußwaffen härter bestrafen oder zumindest den bekannten Straftätern mehr auf die Finger schauen. Diese Personen sollten regelmäßig überprüft und kontrolliert werden, nicht die Legalwaffenbesitzer, die völlig rechtskonform ihrem Hobby oder ihrer Arbeit nachgehen. Kriminelle, die sowieso schon illegale Waffen haben, werden sich sicherlich nicht wegen etwaiger illegaler Magazine oder Bedürfniskontrollen in die Hose machen, nein die nehmen die geplanten Gesetzesänderungen vermutlich nicht einmal zur Kenntnis. Ich kann nur an die vernünftig denkenden Leute und Politiker appelieren, sich richtig zu informieren und ebenfalls ihre Meinung dazu zu sagen bzw. diese neuerlich geplante und völlig unnötige Regelwut nicht umzusetzen.
Freundliche Grüße von einem Jäger, Sportschützen und Polizeibeamten, der weiß wovon er spricht.

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Michamicha 15.02.2019, 20:44
26. Unsinnige Gängelung von rechtstreuen Bürgerinnen und Bürgern

Wenn man sich etwas mit Kriminalität, Terrorismus, Amoktaten und dem Waffenrecht auskennt, dann wird schnell klar, dass diese nun geplante Umsetzung der neuen europäischen Feuerwaffenrichtlinie im deutschen Waffenrecht ein rein ideologischer Anschlag der Waffengegner und deren verbündeten Parteien ist. Die geplanten Regelungen treffen wieder einmal lediglich Legalwaffenbesitzer, also mehrfach geprüfte, rechtstreue Bürgerinnen und Bürger, die bezüglich der oben genannten Deliksformen so gut wie keine Relevanz aufweisen. Kriminelle, Terroristen und Amoktäter scheren sich nicht um das Waffenrecht oder generell um Verbote! Und da deren unregistrierte Waffen nicht bekannt sind, können sie durch solchen geplanten Aktionismus auch nicht kontrolliert werden. Somit wird klar, dass das ganze nun geplante Vorhaben rein der willkürlichen Gängelung rechtschaffender Bürgerinnen und Bürger dient. Wenn man es ernst meinen würde, könnte man den illegalen Besitz von Schußwaffen härter bestrafen oder zumindest den bekannten Straftätern mehr auf die Finger schauen. Diese Personen sollten regelmäßig überprüft und kontrolliert werden, nicht die Legalwaffenbesitzer, die völlig rechtskonform ihrem Hobby oder ihrer Arbeit nachgehen. Kriminelle, die sowieso schon illegale Waffen haben, werden sich sicherlich nicht wegen etwaiger illegaler Magazine oder Bedürfniskontrollen in die Hose machen, nein die nehmen die geplanten Gesetzesänderungen vermutlich nicht einmal zur Kenntnis. Ich kann nur an die vernünftig denkenden Leute und Politiker appelieren, sich richtig zu informieren und ebenfalls ihre Meinung dazu zu sagen bzw. diese neuerlich geplante und völlig unnötige Regelwut nicht umzusetzen.
Freundliche Grüße von einem Jäger, Sportschützen und Polizeibeamten, der weiß wovon er spricht.

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nimby 15.02.2019, 20:50
27. Sowas braucht

man doch nicht wirklich!In unserem Schützenverein wird auf 10m mit Luftgewehr und auf 50m mit Kleinkalibergewehr geschossen.Nach jedem Schuss wird nachgeladen.Faustfeuerwaffen mit 30 Schuss-Magazin?Klingt nicht nach klassischem Schützenverein.Aber ist halt wie beim Tempolimit.Der Spaß am Rasen ist den deutschen halt wichtiger als Verkehrstote.Und somit gibt es halt auch Landsleute,die ihr 30 Schuss-Magazin verteidigen.

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bambini 15.02.2019, 21:07
28. Niveau abhanden gekommen?

Lieber Spiegel, so ein hingerotzter Artikel und im Anhang die Verlinkung zu den Reichsbürgerartikeln, dass ist peinlich. Wie meine Vorredner bereits eingehend erläuterten ist die Begrenzung der Magazine für einen kriminellen Akt völlig ohne Belang.
Zum besseren Verständnis sei darauf hingewiesen, dass alle Sportschützen in meinem Umfeld seit Jahren Trainings- und Wettkampfnachweise führen, diese stets griffbereit halten und bei Ihrem Verband nach Aufforderung vorlegen müssen sonst verlieren sie ihr Bedürfnis. Gut merken das Wort „Bedürfnis“, nix Waffenschein, nix Waffen tragen, Ballern und Morden. Sportliches Schießen und Jagen ausschließlich nach diversen Prüfungen, Prüfung der Eignung und Zuverlässigkeit und mit ständiger Kontrolle der schriftlichen Nachweise des tatsächlichen Gebrauchs. Und selbstverständlich eine nachgewiesene ordnungsgemäß Lagerung und ein gesicherter vorschriftsmäßiger Transport zum Trainings- und Wettkampfort.
Und was natürlich alle vergessen die den Schützen sofort in die paranoide, aggressive Ecke stellen, vorsichtig, vorsichtig, vorsichtig leben und sich rechtlich einwandfrei verhalten. Jedem Streit aus dem Weg gehen der körperlich eskalieren könnte, ja keinen Autounfall mit Personenschaden verursachen, keine Kinder und Frauen schlagen, jede potentielle sexuelle Belästigung unter allen Umständen vermeiden, etc., etc., etc.. Überhaupt, möglichst freundlich durch die Welt gehen.
Sonst ist alles wieder weg. Oh.
Unsere Waffengesetze und die entsprechenden Verwaltungsverordnungen sind in den letzten Jahrzehnten immer aktualisiert und verbessert worden, die Datenverarbeitung- und Erfassung hat Einzug gehalten. Es gibt keinen Grund den Schützen, der sich all diesen Regeln unterwirft und sich gezwungenermaßen zum 150% Bürger entwickeln muss, durch permanentes Downsizing zu gängeln.

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urbuerger 15.02.2019, 21:13
29. Es ist zwar schon Jahrzehnte her, dass ich selbst Sportschütze war,

Aber ich kann mich an keinem Wettkampf erinnern, bei dem ich ein 30 Schuss Magazin Leerschießen musste!
Zu meist waren es 6 Schuss auf die Scheibe, bzw. 5 beim Turnier!
Seit wann braucht jemand, der zum Vergnügen Schießübungen macht, ein so großes Magazin!
Werden bei den Schützen heutzutage Häuserkämpfe mit den Waffen ausgetragen, oder will man eben diese schon Mal für den nächsten Krieg anlernen, da kein Vertrauen mehr zur BW besteht???
Gibt es nicht wichtiges um das sich diese Leute kümmern können, z.B. wie groß der nächste Grill sein muss, damit niemand auf sein Würstchen warten muss!!!

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