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A1 bei Hamburg: Mutmaßlicher Raser nach tödlichem Unfall festgenommen
DPA

Die Hamburger Polizei wirft einem 29-Jährigen die Beteiligung an einem illegalen Autorennen mit tödlichem Ausgang vor. Ein unbeteiligter Fahrer kam dabei ums Leben, der Verursacher wurde festgenommen.

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captainfuture211 01.05.2019, 19:52
10. Es wird kommen....

Das Tempolimit wird kommen, das ist nur eine Frage der Zeit. Und der Grund dafür sind diese immer mehr werdenden unvernünftigen Raser die es einfach nicht kapieren wie man sich im öffentlichen Straßenverkehr zu verhalten hat. Die Umweltverschmutzung wird den Rest besorgen.

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der_nachtarbeiter 01.05.2019, 20:07
11. Mehr Kontrollen und höhere Strafen

Mit Sicherheit ist der Mann nicht das erste Mal alkoholisiert zu schnell gefahren. Mehr Kontrollen wären zum einen sinnvoll; besonders auch in Bezug auf zu dichtes Auffahren. Zum anderen aber auch höhere Strafen; der Führerschein müsste schneller abgenommen werden und schwieriger zurückzubekommen sein.

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eunegin 01.05.2019, 20:07
12. Zu viel PS und zu wenig Hirn. An den PS kann man schrauben...

Die Autos werden immer PS-stärker, schneller und man fühlt die Geschwindigkeit und die Wucht des Wagens nicht mehr. Zudem kann sich jeder Nachwuchsprolet ein 200+ PS Auto leisten. Anstatt spritsparende Autos zu bauen, wird gejubelt, dass man mit gleichem Spritverbrauch unglaublich viel PS auf die Straße bringt. Dieser Hochrüstung müsste ein Riegel vorgeschoben werden und/oder Anfängerführerscheine (viele Raser sind ja zwischen 18 und Mitte/Ende 20) zudem PS-begrenzt werden. Kein Allheilmittel, aber ein Element.

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kulupp 01.05.2019, 20:14
13. Allgemeines Tempolimit läßt keine Entschuldigung mehr zu ...

Entschuldigungen nach dem Motto: Oh, hier war 100, das hatte ich nicht gesehen!, können nicht mal zum Selbstbetrug, geschweige denn zur Verteidigung vor Gericht herangezogen werden.
Wenn man gar nicht erst den Nervenkitzel jenseits von 200 kennenlernt, kommt man auch nicht so leicht in Versuchung zu rasen.
Bin mal in Neu Sealand Auto gefahren, sehr entspannt. In Holland, sehr entspannt, Frabkreich dito... Jede Menge anderer Länder, immer entspannt.
Das ein Tempolimit allein nichts gegen kriminellle Idiotie ausrichten kann ist klar. Man muß auch überwachen und sofort knallhart strafen. Hohe Geldstrafen, Führerscheinentzug und das KFZ sofort einziehen.
Ich frage mich gerade ob es überwiegend auch eine bestimmte Bevölkerungsgruppe ist; die Poser und Lärm-tuner sehen für mich immer gleich aus. Jung, offensichtlich bei Tageslicht nicht arbeitend, dicke Karre. Scheint mir immer so, als wenn die das Schwarzgeld der Familie durch den Tank jagen.

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der Pöter 01.05.2019, 20:14
14. Was nützt ein Tempolimit,

wenn solche Killer draußen rumrasen und sich einen Dreck um Gesetze scheren? Führerschein auf Probe und solchen Gestalten höchstens 60 PS gestatten.

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angebla 01.05.2019, 20:14
15. Vorschlag

Wie wäre es, wenn man (statt genereller Geschwindigkeitsbegrenzung, an die sich die Deppen eh nicht halten; allgemeiner Drosselung von PKWs, die zu Lasten all derjenigen gehen, die mit ihren PKWs angemessen umgehen können) die maximal zugelassene PS-Zahl je ausgegebenem Führerschein an *relevante* Personeneigenschaften (wie IQ plus Alter plus Emotionsregulationslevel plus Wahrnehmungsgeschwindigkeit plus Empathie etc.) koppelte? Jede dieser Personeneigenschaften lässt sich problemlos (valide Instrumente liegen vor) messen. Komplexe "Idiotentests" quasi als Regelfall und durchgeführt von Fachleuten, die über eine gewisse diagnostische Kompetenz verfügen. Das ist aufwändig (und nix für die inklusionsbewegten Zeitgenossen unter uns, haha), aber ggf. der Tatsache Rechnung tragend, dass menschliche Kompetenz im Durchschnitt doch stark begrenzt ist.

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InannasHost42 01.05.2019, 20:15
16. Tempolimit und Geschwindigkeitsbegrenzungen kümmert eh kaum jemanden

An der Stelle, wo dieser Unfall passiert ist, galt das letzte Mal, als ich da lang gefahren bin, Tempo 100 (Lärmschutz). Kümmert aber viele Leute nicht die Bohne, wer da 100 fährt, sollte gaaaaanz weit rechts fahren, um nicht einfach weggenötigt zu werden.
Häufiger fahre ich durch den Elbtunnel: Bei dichtem Verkehr ist es normal, dass irgendwelche Schlauberger sich auf den letzten Metern vor dem Betonpoller noch mal schnell mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit in die andere Röhre drängeln, weil es da so aussieht, als könnte es dort schneller gehen. Beliebter Sport unter Verkehrsteilnehmern mit Ziel nördlicher Landkreis Stade ist es auch, hinter dem Tunnel in Richtung Süden ganz links noch mal voll zu beschleunigen, um an der AS Waltershof alle Lücken nutzend quer über alle Spuren von der Autobahn zu rasen. Da wird man gerne mal massiv geschnitten, beim Einscheren noch von rechts überholt und ausgebremst.
Auf der B75 bei Buchholz südlich von Hamburg ist vor einer Woche jemand bei einem Überholmanöver gestorben - trotz Beschränkung auf 70 km/h und - ach ja - Überholverbot. An den Schildern dort kann man wirklich gar nichts falsch interpretieren. Zwei Schwerverletzte, Unfallverursacher tot. Bilder von den Fahrzeugwracks sollte man in großen Plakaten neben die Straße stellen mit einem einzigen Wort: "Warum?". Vor einigen Wochen ging durch die Presse, dass ein Tempolimit in einem Abschnitt einen knappen Kilometer von der Unfallstelle entfernt abgelehnt wurde, weil es hier ja keinen Unfallschwerpunkt gäbe. Die abgewiesenen Ortsvorsteher wollten eigentlich mehr Lärmschutz für die Anwohner erreichen, nach dem Motto: "Wenn hier 50 erlaubt wäre, dann fahren die Leute vielleicht wenigstens nicht mehr schneller als die jetzt erlaubten 70.".
Wir brauchen eigentlich nicht mehr Tempolimits auf den Straßen, wir brauchen mehr Intelligenz hinterm Steuer - und wenn es künstliche Intelligenz ist. Einfach automatisch Gas raus nehmen, wenn die erlaubte Geschwindigkeit erreicht ist. Technisch möglich ist das längst dank Navi-Informationssystemen und GPS. Die Datenbanken müssten dafür natürlich immer aktuell sein. Offensichtlich sind ja viele Menschen zu dumm dazu, Geschwindigkeit und ihre Gefahren richtig einzuschätzen. Ausnahmslos jeder sollte sich bei Gelegenheit fragen, ob er sein fahrerisches Können nicht vielleicht ein wenig überschätzt. Nettes Mantra eines Serienkillers aus dem SciFi-Roman "Otherland": "Selbstssicher - arrogant - tot".

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Respect1 01.05.2019, 20:22
17. Gefängnis

Sollte man dem Unfallverursacher die Beteiligung an einem illegalen Rennen nachweisen, wäre ich für eine lebenslängliche Haftstrafe, ohne die Möglichkeit einer frühzeitigen Entlassung und Schluß. Aber wie ich unsere Justiz kenne, wird es wohl wieder 2 Jahre auf Bewehrung... das gefühlte Standardurteil in unserer Gesellschaft

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williauchma 01.05.2019, 20:28
18. Tempolimit hilft!

Vielleicht nicht jetzt sofort, aber wenn eines der letzten Länder ohne Limit endlich eins hat, werden sich die Autos dem Markt anpassen. Wie soll denn der Händler 240 km/h verkaufen, wenn man ÜBERALL nur 120 fahren darf?
Jedenfalls ist das meine Hoffnung, auch wenn mir Bewusst ist, dass es sicher einige Jahre dauert.

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Athlonpower 01.05.2019, 20:30
19. Der deutsche Autofahrer schert sich meistens nicht um Baustellen

Die reflexhafte Forderung einiger intellektueller Kleinwagenfahrer nach generellem Tempolimit kommt natürlich als pawloscher Reflex ohne überhaupt ein bißchen nachgedacht zu haben, der Unfall ereignete sich an einem Baustellenbeginn, weil sich der/die Fahrer nicht um das absenken der Geschwindigkeit wg. Baustelle und Verengung der Fahrbahn gekümmert haben,

sehe ich bei jeder Fahrt, der größte Teil der Autofahrer schert sich einen feuchten Dreck um Geschwindigkeitsbeschränkungen wg. Baustellen, auch wenn erkennbar Straßenarbeiter auf der Baustelle unterwegs sind, hier ist die Polizei gefordert, hier muß man die schwarzen Schafe rausholen, bestrafen und umgehend auf das Fahrrad setzen und wer z. B. 50% zu schnell fährt, verliert automatisch für ein Jahr die Fahrerlaubnis, nur so wird Fahrdisziplin erzwungen,

übrigens der größte Teil der tödlichen Unfälle auf den Autobahnen im Gut-und-Gerne-Land passiert bei Baustellen mit dadurch bedingter Geschwindigkeitsbeschränkung und Fahrbahnverengung bzw. -verschwenkung, weil der größte Teil der Autofahrer einfach weiterfährt wie vorher.

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