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A45 bei Hagen: Hochzeitsgäste blockieren Autobahn
DPA

Ein Autokorso mit Hochzeitsgästen hat den Verkehr auf der A45 massiv behindert. Als die Beamten einen der Fahrer zur Rede stellten, war der sich keiner Schuld bewusst.

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janweinsheimer 24.06.2019, 10:38
140.

Zitat von egoneiermann
Ja es kann viel passieren, trotzdem gibt es täglich tausende Staus, in denen nichts passiert. Also nicht übertreiben. Das komische in Deutschland ist, dass jeder meint er hätte das Recht mit dem Auto schnell vorwärts zu kommen. Ich habe schon mal gesehen, wie ein Autofahrer (und das war eindeutig ein Urdeutscher) fast Ordner verprügelt hätte, weil diese eine Straße ob einer Laufveranstaltung absperrten. Glücklicherweise war auch Polizei vor Ort, da hat er dann gekuscht. UNd wenn man hier bei den Kommentaren sieht, dass 90% der Meinung sind, das müsste auf das härteste bestraft werden, weil es ja Ausländer sind, die sich nicht zu benehmen wissen, dann kann man schon überlgen, ob es wirklich so schlimm ist, ob da 40 Autofahrer ein paar Minuten länger unterwegs sind.
Jeder einzelne dieser Staus sollte vermieden werden. Ihr Vorredner hat absolut Recht. Staus sind nicht nur ärgerlich sondern auch gefährlich. Vor allem am Stauende und im Moment in dem sich der Stau bildet. Schauen Sie ansonsten mal in die StVO. Am besten fangen Sie bei den Grundregeln mit dem Thema Vorsicht und Rücksicht an. Sehr schnell werden Sie erkennen, dass es in Deutschland durchaus das Recht gibt nicht ohne guten Grund am Vorankommen gehindert zu werden. Am Ende des Tages ist es einfach völlig am Thema vorbei, wenn das Problem aus diesen Aktionen auf die Wartezeit reduziert wird. Da ändern auch Geschichten aus dem Paulanergarten von bösen bösen Autofahrern nix.

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janweinsheimer 24.06.2019, 10:49
141.

Teilweise erschreckend wie hier so mancher Besorgtbürger sich nun dazu bemächtigt sieht, aufgrund dieser Ausfälle so richtig ordentlich vom Leder zu ziehen. Es sind keine drakonischen Strafen oder Erweiterungen der Gesetze nötig. Im Falle des Falles reicht es einfach die bereits gültigen Regeln konsequent umzusetzen und dies wird zum Glück immer öfter getan. Mit dem Vorwurf des gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr lässt sich durchaus arbeiten. So ein Trend entwickelt sich und er kann auch wieder verschwinden.

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Rocco Siffredi 24.06.2019, 11:01
142. Richtig, in Russland sind andere Sitten

Zitat von In Kognito
War vor Jahren in Moskau auch Usus - "Tschetschen/ Co. Kaukasus" im Konvoi durchs Zentrum am Roten Platz und Kreml vorbei, mit Ballerei aus den Autos (teilweise scharfe Waffen). Fast jedes Wochenende, mit Megastau im Zentrum. Medwedew trat dann im TV auf und fragte, wie lange wohl die Teilnehmer überleben würden, wenn sie das vor dem Weißen Haus in Washington machen würden. Gleichzeitig würde angekündigt, dass ab sofort die Terrorabwehreinheit des Kreml bei solche "Sachen" aktiviert wird - und? 2-3 mal medienwirksam solche Konvois mit Sondereinheiten gestoppt, alle Teilnehmer auf den Boden (unabhängig von Robe und Wetter), Hände ins Genick, Autos abgeschleppt, Teilnehmer per Mannschaftsbus zur Identitätsfeststellung ins Camp, anschließend vor die Tür gestellt. Und Ruhe ist seitdem.
Und wir können unterm Strich früh sein, keine russischen Verhältnisse bei uns zu haben. Mit Rechtsstaatlichkeit ist es dort nicht so weit her.

In diesem einen Punkt stimme ich ansonsten durchaus zu, sowas könnte man mal härter unterbinden. Vermutlich fehlt aber, wie meistens, das Personal dafür. In Deutschland wird Polizei und Justiz seit Jahrzehnten kaputt gespart. Es müssten ja nicht gleich bayrische Verhältnisse werden, wo man für einen Joint eine Hausdurchsuchung bekommt, das ist dann wieder zuviel des guten.

Wenns brennt, sollten die Behörden einsatzfähig sein, nicht mehr und nicht weniger. In Berlin kann man mit schneller Hilfe der Polizei nur rechnen, wenn die Situation lebensbedrohlich ist - Und dann auch nur,. wenn man am Notruf durchkommt ;-)

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hevopi 24.06.2019, 14:55
143. Auch dieses dumme Verhalten hat doch Grenzen

und mit "Toleranz" nichts zu tun. Die einzige Möglichkeit wäre der Entzug des Auto´s (neues Gesetz), dann hört dieser riskante Wahnsinn auf. Es müßte grundsätzlich kriminelles Verhalten und Gefährdung der Bürger mit Beschlagnahme bestraft werden, denn diese Irren sind sich weder des Risikos noch des straffälligen Verhaltens bewußt.

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