Forum: Panorama
Abschiedssaufen in Hamburgs S-Bahn: Einsteigen, Party machen, aussteigen

Ab jetzt müssen Fahrgäste 40 Euro Bußgeld zahlen, die in Hamburgs Bahnen und Bussen Alkohol trinken. In der letzten Nacht vor dem Verbot verabredeten*sich Hunderte zum HVV-Abschiedstrinken -*und brachten den Fahrplan gründlich durcheinander.

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hannahcalenbach 01.10.2011, 14:12
1. Wieder ein Fest für die Asozialen

Es wird ihn immer geben: den Bodensatz der Gesellschaft, die Asozialen. Hamburg verfügt also über mindestens 1000 davon. Das wäre für eine fast 2 Mio. Stadt mehr als überschaubar. Gegen solche Subjekte kann man durchaus hart und ohne jede Toleranz vorgehen. Mein Plazet dafür hat die Stadt. In einer Stadt wie Köln, die auf allen Ebenen extrem herunter gekommen ist (Korruption ganz oben, Totalverprollung von der Mitte bis ganz unten) ist das schon schwieriger. Nun, vielleicht lassen die Kriminellen, die den Wagon zerstört haben, ja über die Kameras in den U-Bahnen und U-Bahn-Stationen ausmachen. Dann sollen sie ohne Gnade zahlen bis sie schwarz werden. Apropos: St. Pauli. Wenn man sowas hier wieder liest und hört, dann ändert man doch schlagartig seine Meinung zur Gentrifizierung des Stadtteils St. Pauli. Was ist schlecht daran, diese Mischpoke, die sich um das Allgemeingut einen feuchten Kericht scherrt, aus dem Stadtteil durch Mietenerhöhung und Ansiedlung schöner Cafés zu vertreiben? Gar nichts! Ich hoffe nur, dass das Alkverbot nun auch rigoros und ohne jede Gnade durchgesetzt wird. Meinetwegen bis hin zu Knast. Es ist einfach nur deprimierend, dass solche Gestalten in unserer Gesellschaft leben dürfen.

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inci 01.10.2011, 14:17
2. oooo

Zitat von hannahcalenbach
Es ist einfach nur deprimierend, dass solche Gestalten in unserer Gesellschaft leben dürfen.
ja, in der tat. schade, daß wir solche gestalten nicht mehr auf unbestimmte zeit wegsperren, und sie ein wenig zwangsarbeiten lassen können. [/sarkasmus]

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Xany 01.10.2011, 14:31
3. Dont feed the troll.

Zitat von hannahcalenbach
Es wird ihn immer geben: den Bodensatz der Gesellschaft, die Asozialen. Hamburg verfügt also über mindestens 1000 davon. Das wäre für eine fast 2 Mio. Stadt mehr als überschaubar. Gegen solche Subjekte kann man durchaus hart und ohne jede Toleranz vorgehen. Mein Plazet dafür hat die Stadt. In einer Stadt wie Köln, die auf allen Ebenen extrem herunter gekommen ist (Korruption ganz oben, Totalverprollung von der Mitte bis ganz unten) ist das schon schwieriger. Nun, vielleicht lassen die Kriminellen, die den Wagon zerstört haben, ja über die Kameras in den U-Bahnen und U-Bahn-Stationen ausmachen. Dann sollen sie ohne Gnade zahlen bis sie schwarz werden. Apropos: St. Pauli. Wenn man sowas hier wieder liest und hört, dann ändert man doch schlagartig seine Meinung zur Gentrifizierung des Stadtteils St. Pauli. Was ist schlecht daran, diese Mischpoke, die sich um das Allgemeingut einen feuchten Kericht scherrt, aus dem Stadtteil durch Mietenerhöhung und Ansiedlung schöner Cafés zu vertreiben? Gar nichts! Ich hoffe nur, dass das Alkverbot nun auch rigoros und ohne jede Gnade durchgesetzt wird. Meinetwegen bis hin zu Knast. Es ist einfach nur deprimierend, dass solche Gestalten in unserer Gesellschaft leben dürfen.
Oh man. *Kopfschüttelnd weggeh*

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hannahcalenbach 01.10.2011, 14:32
4. Einsichtsresistenz

Zitat von inci
ja, in der tat. schade, daß wir solche gestalten nicht mehr auf unbestimmte zeit wegsperren, und sie ein wenig zwangsarbeiten lassen können. [/sarkasmus]
Warum "Sarkasmus"? - Ja, das ist in der Tat schade, dass man diese Subjekte nicht schneller wegsperren kann! Ein paar Tage im Knast haben schon bei so manchem Jugendlichen bleibende Eindrücke hinterlassen. Ihre eher dümmlich zu nennende Anspielung auf "Zwangsarbeit" allerdings zeigt mir einerseits, in welchen "ethischen" Dimensionen Ihr Gesellschaftsverständnis angesiedelt ist (dunkel, dunkel), und andererseits, dass sie eine ernsthaft Diskussion über Sachbeschädiger und Kriminelle, die Allgemeingut zerstören nicht führen wollen oder können. Wahrscheinlich zahlen Sie aus bestimmten Gründen keine Steuern, die der Ausstattung des HVV zuguten kommen, gell?!

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britney_stravinsky 01.10.2011, 14:34
5. schickes Café

Zitat von hannahcalenbach
Es wird ihn immer geben: den Bodensatz der Gesellschaft, die Asozialen.
Es findet sich bestimmt ein Stammtisch in einem schicken Café auf St. Pauli, wo Ihr Auswurf gerne gehört wird...
Erstens mal: Die Idioten, die da ihre Saufparty in der U-Bahn gefeirt haben, gehen tagsüber sicherlich ganz ordnetlich studieren und finden es nur abends unheimlich witzig, auf diese Art in der Öffentlichkeit zu stehen. Das hat mit den Menschen, die Sie vermutlich eigentlich mit "asozial" meinen, wenig zu tun.
Zweitens finde ich es einfach anstrengend, wenn immer wieder mit Verboten und Strafen das öffentliche Leben reglementiert wird. Weil besoffene HSV-Fans in Hamburger S-Bahnen herumrandalieren, muss jetzt auch der ganz normale Maurer, der auf dem Nachhauseweg friedlich sein Pils trinken möchte, mitbestraft. Geht das wirklich nicht anders?

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Onurbb 01.10.2011, 14:35
6. !?

Zitat von hannahcalenbach
Es wird ihn immer geben: den Bodensatz der Gesellschaft, die Asozialen. Hamburg verfügt also über mindestens 1000 davon. Das wäre für eine fast 2 Mio. Stadt mehr als überschaubar. Gegen solche Subjekte kann man durchaus hart und ohne jede Toleranz vorgehen. Mein Plazet dafür hat die Stadt. In einer Stadt wie Köln, die auf allen Ebenen extrem herunter gekommen ist (Korruption ganz oben, Totalverprollung von der Mitte bis ganz unten) ist das schon schwieriger. Nun, vielleicht lassen die Kriminellen, die den Wagon zerstört haben, ja über die Kameras in den U-Bahnen und U-Bahn-Stationen ausmachen. Dann sollen sie ohne Gnade zahlen bis sie schwarz werden. Apropos: St. Pauli. Wenn man sowas hier wieder liest und hört, dann ändert man doch schlagartig seine Meinung zur Gentrifizierung des Stadtteils St. Pauli. Was ist schlecht daran, diese Mischpoke, die sich um das Allgemeingut einen feuchten Kericht scherrt, aus dem Stadtteil durch Mietenerhöhung und Ansiedlung schöner Cafés zu vertreiben? Gar nichts! Ich hoffe nur, dass das Alkverbot nun auch rigoros und ohne jede Gnade durchgesetzt wird. Meinetwegen bis hin zu Knast. Es ist einfach nur deprimierend, dass solche Gestalten in unserer Gesellschaft leben dürfen.
Du solltest eher sagen, dass es einfach nur deprimierend ist, dass die Gesellschaft solche Leute hervorbringt!

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michabl 01.10.2011, 14:37
7. Oha...

Zitat von sysop
Ab jetzt müssen Fahrgäste 40 Euro Bußgeld zahlen, die in Hamburgs Bahnen und Bussen Alkohol trinken. In der letzten Nacht vor dem Verbot verabredeten*sich Hunderte zum HVV-Abschiedstrinken -*und brachten den Fahrplan gründlich durcheinander.
Wie kann man sich nur auf der größten deutschen Nachrichtenseite in einem Video so zum Horst machen?
Die Chancen, dass der (zukünftige) Arbeitgeber so etwas sieht, sind ja nicht so klein ;)

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hannahcalenbach 01.10.2011, 14:42
8. Fehlanalyse

Zitat von britney_stravinsky
Es findet sich bestimmt ein Stammtisch in einem schicken Café auf St. Pauli, wo Ihr Auswurf gerne gehört wird... Erstens mal: Die Idioten, die da ihre Saufparty in der U-Bahn gefeirt haben, gehen tagsüber sicherlich ganz ordnetlich studieren und finden es nur abends unheimlich witzig, auf diese Art in der Öffentlichkeit zu stehen. Das hat mit den Menschen, die Sie vermutlich eigentlich mit "asozial" meinen, wenig zu tun. Zweitens finde ich es einfach anstrengend, wenn immer wieder mit Verboten und Strafen das öffentliche Leben reglementiert wird. Weil besoffene HSV-Fans in Hamburger S-Bahnen herumrandalieren, muss jetzt auch der ganz normale Maurer, der auf dem Nachhauseweg friedlich sein Pils trinken möchte, mitbestraft. Geht das wirklich nicht anders?
Tagsüber "ganz normal studieren" zu gehen, um sich abends dann asozial und kriminell zu verhalten, sind keine Gegensätze, sondern leider der Normalfall. Offenbar brauchen diese Bachelor-Geknechteten die Asozialität, um ihr verschultes Schwachsinnsstudium zu überstehen. In einigen Jahren dann sind sie gut bezahlte Rechtsanwälte in Eppendorf. Dann sehen sie die Welt merkwürdigerweise plötzlich ganz anders. Bigotterie ist das, was Sie hier vom Stapel lassen.
Lustig ist auch Ihr Gesellschaftsverständnis: Maurer trinken Bier, wenn sie von der Arbeit kommen. Oh, Mann, Eindimensionalität lass grüßen! Ich beende hier die Diskussion mit Ihnen, da Sie offenbar nichts verstanden haben und lediglich mal moralinsauer daherschwadronieren wollten.
Kleiner begrifflicher Tipp noch für Sie: "Asozial" heißt übersetzt "gemeinschaftsunfähig". Das hat nichts mit Menschen zu tun, die Sie in Ihrer eindimensionalen Weltsicht meinen (z.B. die Trinker und Obdachlosen). So sind also auch viele der kampfsaufenden und hohlen Studenten in diesem Sinne selbstredend "asozial". Verstanden?!

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inci 01.10.2011, 14:42
9. oooo

Zitat von hannahcalenbach
Warum "Sarkasmus"? - Ja, das ist in der Tat schade, dass man diese Subjekte nicht schneller wegsperren kann! Ein paar Tage im Knast haben schon bei so manchem Jugendlichen bleibende Eindrücke hinterlassen. Ihre eher dümmlich zu nennende Anspielung auf "Zwangsarbeit" allerdings zeigt mir einerseits, in welchen "ethischen" Dimensionen Ihr Gesellschaftsverständnis angesiedelt ist (dunkel, dunkel), und andererseits, dass sie eine ernsthaft Diskussion über Sachbeschädiger und Kriminelle, die Allgemeingut zerstören nicht führen wollen oder können. Wahrscheinlich zahlen Sie aus bestimmten Gründen keine Steuern, die der Ausstattung des HVV zuguten kommen, gell?!
und ihr post, auf das ich mich bezog, zeigt in welch dunklem gesellschaftsverständnis sie so angesiedelt sind. ich habe lediglich versucht, mich auf ein gleiches niveau zu begeben.

und in der tat zahle ich keine steuern, die HVV zugute kommen. warum das so ist, darauf kommen sie in ihrer unendlichen weisheit sicher von ganz alleine.....

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