Forum: Panorama
Abstimmung: Welche Geschichten wollen Sie lesen?
Corbis

Jetzt sind Sie dran: Wir haben SPIEGEL-ONLINE-Leser aufgerufen, uns Vorschläge für Themen und Artikel zu schicken. Nun können Sie entscheiden. Welche Geschichten sollen wir für Sie erzählen? Stimmen Sie ab.

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WwdW 26.01.2016, 10:07
1. Liebe SPON.

Ich würde mich über einen Artikel freuen, der einem Hilfe an die Hand gibt welche Hassbotschaften in sozialen Netzwerken den Straftatbestand erfüllen könnten, egal welcher. Und ob es irgendeine einfache Möglichkeit (einen Verein etc.) an den man das weiterleiten kann so dass dieser Strafanzeigen/Strafanträge stellen kann. Ich möchte nämlich nicht diese Anzeigen gegen Nazis und besorgte Möchte-Gern Nazis selber machen um Nachstellungen, Verfolgung etc. zu verhindern und meine Familie zu schützen. Zumal schon diese Leute davon Reden Listen von Leuten anzufertigen, die sie für die Säuberung verwenden wollen.

Das ist mir ein Anliegen in dieser stürmischen Zeit. Leider mein einziger Eindruck, der Sache über das Strafrecht Herr zu werden ...

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gzsz 26.01.2016, 10:15
2.

Für Gefühlsduselei und Dschungelcamp haben wir die Regenbogenpresse. Der Spiegel sollte seine politische und gesellschaftskritische Presseaufgabe wahrnehmen. Artikel gut recherchieren und und Meinungen und Kommentare zurückschrauben.
Vor allen Dingen die Foren für jeden Artikel freischalten, da kann man dann Meinungen lesen, aber nicht vorgekaute von Augstein, Lobo und Co.

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DerUnvorstellbare 26.01.2016, 10:16
3. Mich interessiert ein anderes Thema

Das neue Gesetz von Maas ist für mich sehr interessant.
So viel ich weiss versuchte er es jahrelang durchzukriegen, jedoch kam er nicht dank der Kanzlerin nicht durch.
Offiziell soll es Opfern von Vergewaltigungen helfen, jedoch sagen Kritiker dass dieses Gesetz quasi die Unschuldsvermutung aufhebt, da sie den angeblichen Opfern sofort glaubt und der Beschuldigte seine Unschuld bweisen muss. So wie ich das sehe ist das mit einem Rechtsstaat nicht vereinbar.

Und das Interessante bei diesem Gesetz ist auch wann es zustande kam. Nämlich nach Köln. Da wurde die Gelegenheit genutzt und schnell ein Gesetz, dass nicht sodnerlich viel Unterstützung hat, verabschiedet. Und man sollte bemerken das dieses Gesetz nichts verändert soweit es die Taten in Köln betrifft.

Leider habe ich erstaunlich wenig darüber gelesen.

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haresu 26.01.2016, 10:25
4. Ich bin doch nicht allein

Zufrieden stelle ich fest, dass die "weichen" Themen geringere Zustimmung bekommen. Allerdings ist es etwas irritierend, wie viele dieser Themen in diese Vorauswahl gekommen sind. Es kann aber auch nicht so ganz befriedigen, dass die "Wut- Themen" so weit vorne sind. Man regt sich schon sehr gerne auf, dass es auch genug Gründe dafür gibt ist eine andere Sache. Fazit: je mehr Beiträge durch die Rechtsabteilung müssen um so besser.

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Botox 26.01.2016, 10:32
5. Keine Geschichten bitte!

Freut mich, das sich die Presse gedanken macht, was schiff läuft.

Für meinen Geschmack ist die Presse und Politik zu Gunsten der Wirtschaft ins ungleich Gewicht gefallen. Ich bringe es mal auf den Punkt.

Nicht immer täglich einseitig von der Börse Berichten, und die Sorgen der Notleidenende Wirtschaft in den Vordergrund stellen. Es Verhungern Weltweit täglich hunderttausende und immer weniger Menschen können auch hier nicht mehr vom Gehalt leben.

Und dann sollte die Demokratie an sich hinterfragt werden. Sie ist ja schließlich die Politische Basis für Raubbau an der Natur, Klima veränderung und zunehmend ungleiche Verteilung. Auch die Demokratie ist einseitig auf Wirtschaft gerichtet.

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Walter Sobchak 26.01.2016, 10:33
6.

Wenn Sie selber nicht wissen, worüber zu schreiben wichtig wäre um in dieser Gesellschaft etwas zum positiven zu ändern, Kriege zu beenden und die Verständigung zwischen den Völkern zu fördern, dann ist Ihnen eh nicht zu helfen.

Was ist also Zweck dieser Aktion? Herauszufinden, was die Leute gerne anklicken würden um besser Werbung schalten zu können?

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Patriot75 26.01.2016, 10:36
7. Sternenkinder (Totgeburten)

Schade, dass dieser Artikel wahrscheinlich keine Chance hat. Als ein betroffener Vater(Totgeburt im 9. Monat der Schwangerschaft bei meiner Frau), war ich überrascht festzustellen, dass es wesentlich häufiger auftritt (Kindstod vor der Geburt: In meinen Bekanntenkreis scheint gefühlt mindestens jedes 5. Paar betroffen zu sein), dass dieses Phänomen nahezu nicht erforscht ist und dass es einiger eigener Recherche bedarf entsprechende Hilfsangebote zu finden. Insobesondere Letzteres ist leider eher auf die Bedürfnisse der Frauen zu geschnitten - wir Männer trauern und verarbeiten solche Ereignisse einfach anders.

Insofern hoffe ich auf eine Trendwende und das dieser Artikel es doch noch schafft gemacht zu werden. Man kann schneller hiervon betroffen sein, als man glaubt.

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dudeldumm 26.01.2016, 10:37
8. Bankrotterklärung des Journalismus

Es ist EUER Job, zu entscheiden, welche Geschichten ihr macht. Nicht der des Lesers.

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kalle_s 26.01.2016, 10:38
9.

Interessante Themen, fast alle wären es wert, recherchiert und erzählt zu werden. Interessant auch, dass (im Moment jedenfalls) die Geschichte mit den Postzustellern weit vorne liegt, ein Thema, dass anscheinend viele direkt betrifft, aber gesamtgesellschaftlich von allen Vorschlägen IMHO die geringste Relevanz hat ... (Bei uns auf'm Dorf ist das übrigens überhaupt kein Problem...)

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