Forum: Panorama
Absturz bei Abfangmanöver: Fatale Linkskurve des Learjet-Piloten
DPA

Nach dem Crash eines Übungsjets bei einem Luftwaffenmanöver spricht vieles für einen Pilotenfehler der zivilen Maschine. Ersten Ermittlungen zufolge flog der Pilot des Jets eine Linkskurve zu eng. Dabei krachte er von unten in den Kampfjet.

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wqa 25.06.2014, 09:05
20.

Zitat von sysop
Nach dem Crash eines Übungsjets bei einem Luftwaffenmanöver spricht vieles für einen Pilotenfehler der zivilen Maschine.
Es wäre komisch, wenn hier nicht das passieren würde was immer in solchen Fällen geschieht.
tote Pilot, der sich nicht mehr wehren kann, ist der einzig Schuldige.
Als jemand der nah dran lebt. Warum üben die hier über unseren Köpfen und nicht über Berlin oder Köln.

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FKassekert 25.06.2014, 09:08
21. Verdammt gefaehrlich

ist Deutschlands Himmel! Man muss ja froh sein, dass keine Maschine in bewohnten Gebiet abgestuerzt ist! Trotzdem muss man den Sinn dieser Uebungen uebern Festland hinterfragen? Bei der Naehe zum Frankfurter Flughafen und ob es nicht andere Moeglichkeiten des Trainings gibt? Soll mir keiner sagen, die gibt es nicht! Es gibt immer Alternativen, die auch sehr nah an der Wirklichkeit sein koennen! Geht doch schon los: Gepaeckkontrolle, Checklisten der Passagiere ...

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elbullo79 25.06.2014, 09:12
22. Flüchtigkeitsfehler

Zitat von barrakuda64
WER glaubt denn ernsthaft, dass es in Deutschland, zumindest auf absehbare Zeit, zu einem Krieg kommt, bei dem Deutschland durch die Luftwaffe verteidigt werden muss?
Da haben Sie den Bericht anscheinend nur überflogen. Das geübte Verfahren hat nichts mit einem Angriff einer feindlichen Luftwaffe zu tun.

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phboerker 25.06.2014, 09:16
23. grandioses Manöver

Irgendetwas muss grundlegend falsch an dem Manöver sein, wenn die wegen Funkausfalls zur Landung zu drängende Maschine durch einen Fehler zweier sehr erfahrener Piloten zum Absturz kommen kann. In einem Ernstfall müsste man eine fehlerhafte Reaktion eines Piloten, der kaum Flüge auf Sichtkontakt gewohnt sein dürfte, schließlich erwarten.

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ulfderzweite 25.06.2014, 09:16
24. Ja barrakuda muss man...

Mein großes Mitgefühl den Opfern. Danke dass Sie weiter für den Fall üben der hoffentlich nicht eintritt.

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apfeljäger 25.06.2014, 09:25
25. Fort Fun

komische Überschrift? Der gleichnamige Erlebnispark mit der Fläche eines mittleren Dorfes liegt nur ca. 3 KM Luftlinie nördlich der Absturzstelle. Wieviele Flugsekunden war das entfernt? Oder müsste man eher von Millisekunden sprechen, die den Unterschied zu einer grossen Katastrophe gemacht haben.
Das Sauerland ist schon immer für militärische Flugübungen missbraucht worden. Ich kann mich erinnern, dass vor 30-40 Jahren sogar Tiefflug mit Überschall geübt wurde. Mein Elternhaus liegt übrigens. 10 KM Luftlinie vom aktuellen Absturzort entfernt....

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tgu 25.06.2014, 09:29
26. Keine Terroristen

Laut Spiegelartikel wurde das Abfangen der zivilen Maschine geübt, für den Fall, dass der Funk defekt ist oder die Maschine entführt wurde. Eine Übung die nicht nur von den Militär-Piloten sondern auch vor allem von den Piloten dieser Zivil-Maschine wahrscheinlich schon mehrmals durchgeführt wurde und von vorherein besprochen werden musste. Alle beteiligten Piloten wussten was zu tuen ist.
In vielen Kommentaren hier wird davon gesprochen, dass allein die Militärpiloten schuld sein, dazu noch ein paar Kommentare:
1.Ich finde es falsch hier von Zivil-Piloten zu sprechen. Eine Firma die sich Gesellschaft für Flugzieldarstellung nennt kann doch nur militärisch tätig sein. Im einfachsten Fall sollte man sie Söldner-Piloten nennen.
2.Diese Übung scheint für den Fall einer entführten Maschine oder einen gestressten nervösen Piloten unzureichend sein. Außerhalb der Übung müssen die Piloten der Militärmaschinen sich immer auf unvorhergesehene Manöver der abzufangenden Maschine einstellen, also immer Sichtkontakt zur Maschine haben, und wenn nicht Abstand halten.
3.Das Abfangen einer entführten Maschine könnte man schon als Luftkampf bezeichnen und das sollte man nun wirklich nicht über dichtbesiedelten Gebiet machen. Dazu sind die drei Maschinen noch in der Nähe über unser Haus geflogen. Hätte den Piloten der Fehler eher passiert, hätten die bei uns Abstürzen können.

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maco 25.06.2014, 09:34
27. Unfälle "passieren" nicht...

Zitat von NauMax
Es war wohl einfach ein nur ein tragischer Unfall, welcher bei der Übung eines Routineverfahrens passierte.
Unfälle "passieren" nicht, sie werden verursacht. Der eine Pilot hat die Kurve enger geflogen als vorgesehen, der andere Pilot war vielleicht näher dran als vorgesehen, vielleicht waren auch die Manövervorgaben ohne ausreichende Sicherheitsreserven spezifiziert. Menschen machen Fehler und verursachen damit Unfälle.

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maco 25.06.2014, 09:37
28. .

Zitat von denso74
Der Eurofighter-Pilot konnte den Learjet in der Linkskurve nicht sehen, folglich auch nicht ausweichen. Bei den geringen Distanzen ist das ohnehin kaum möglich.
Wenn man einer Maschine das Kommando erteilt, nach links zu fliegen, sollte man sich entweder nicht links von ihr befinden oder so ausreichenden Abstand halten, dass man nicht im Weg ist. Der EF-Pilot musste das Flugzeug zum Ausweichen nicht sehen, er konnte ja davon ausgehen, dass der LJ-Pilot der Anweisung Folge leistet.

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buck_danny 25.06.2014, 09:38
29.

Zitat von barrakuda64
Muss man eigentlich in einem dichtbesiedelten Land wie Deutschland Luftkampfmanöver durchführen?
Das ist kein Luftkampfmanöver, sondern ein luftpolizeiliches Manöver. Es vergeht keine Woche, in der Abfangjäger solche Einsätze real fliegen, um die Sicherheit des Luftverkehrs zu gewährleisten.
Weiter: Die Zieldarstellung wurde outgesourct - in eine "zivile" Gesellschaft. Spargründe...Sie können davon ausgehen, dass das so zivil nicht ist. Die GFD macht nichts anderes als Zieldarstellung und daher sind die (überwiegend Ex-Militär-) Piloten hierin äußerst geübt und Vollprofis.

Dennoch bleibt Fliegen allgemein und besonders die Militärfliegerei immer eine Sache, die höchst anspruchsvoll ist und Fehler nicht verzeiht.

Was hier wieder zu lesen ist, von all den Leuten, die weder von Fliegerei noch noch von Luftpolizeilichen Aufgaben eine Ahnung haben, bestätigt mein Bild unserer Gesellschaft. Es ist einfach nur ein Armutszeugnis.
Danke an SPON, das Forum ist inhaltlich schon lange nicht mehr interessant; aber es dient als Spiegel des Niedergangs unserer Gesellschaft durch Verdummung, Borniertheit, Ignoranz, Verblendung und ... ja...von Hass.
Armes Deutschland....

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