Forum: Panorama
Absturz: Die letzten Minuten von Germanwings-Flug 9525
[M] DPA, Airbus, SPIEGEL ONLINE

Was passierte auf Germanwings-Flug 4U9525? Der Überblick über die letzten Minuten bis zum Absturz - anhand der bislang bekannten Daten und Ermittlungsergebnisse.

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inkanada 27.03.2015, 17:54
30.

Zitat von michael.koss
Jetzt hat die Zukunft den naechsten James Bond schon eingeholt,leider. Wer hat Interresse daran diese beiden Flugzeuge,MH370,u. jetzt den deutschen Flieger abstuerzen zu lassen,u. was kommt als naechstes? Einfach ekelhaft u. menschenverachtend. Wir haben den Moment erreicht,wo der Mensch selbst als Waffe benutzt wird.Das laesst leider wirklich nichts gutes erwarten. Gruss
Au, Mann. Das zu lesen tut richtig weh.

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mundi 27.03.2015, 17:54
31. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahme kann doch nicht schaden.

Zitat von Beat Adler
Das nuetzt auch nichts, wenn einer der Piloten abstuerzen will. Er wartet bis sein Kollege auf Toilette ist und dreht das Flugzeug auf den Ruecken mit gleichzeitigem Abschalten der Triebwerke. Es gibt keine 100%ige Sicherheit vor Personen, welche Andere mit in den Tod reissen wollen. Nirgendwo. Weder in der Luft noch am Boden, weder in Europa noch sonstwo. mfG Beat
Die Pflichtanwesenheit einer zweiten autorisierten Person im Cockpit soll genau dieses Szenario verhindern.
Deshalb wohl haben diese Regel viele Fluggesellschaften.

Immerhin fand bei dem diskutierten Fall das Landmanöver erst, als der Captain seinen Platz verlassen hat.

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lab61 27.03.2015, 17:57
32. Kampfflugzeuge

@ 5.
Ich vermisse den Hinweis darauf, dass zwei Minuten vor Einleitung des Sinkfluges in China sogar fünf Reissäcke umgefallen sind.

Solange in Ereignis nicht erkennbar in irgend einem Zusammenhang mit diesem Ereignis steht, muss man es auch nicht weiter erwähnen. Sollte der Staatsanwalt ach noch bekanntgeben, dass er an dem Morgen des Fluges unter starken Blähungen litt?

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jgwmuc 27.03.2015, 18:01
33.

Nr. 4

Warum Frechheit, der Kerl ist ein Massenmörder.

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heyheymymy 27.03.2015, 18:02
34.

Zitat von Tacitus73
Alle Verbesserungsvorschläge [...] führen letztendlich nicht weiter. Es gibt keine vollkommene Sicherheit. Wenn ein Mensch beschlossen hat, Selbstmord zu begehen und dabei so viele wie möglich mit sich zu nehmen, so kann das in den meisten Fällen kaum vorhergesagt, geschweige denn verhindert werden.[...]
Lohnt es sich nicht dennoch Maßnahmen zu ergreifen welche dieses Risiko reduzieren? Diesen Menschen es so schwer wie möglich zu machen unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit?

Dazu gehört m.E. dann auch, zukünftig niemanden mehr allein im Cockpit zu lassen. Diese Maßnahme schließt natürlich keine ähnliche Wiederholung aus, reduziert aber zweifelsfrei die Wahrscheinlichkeit.

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inkanada 27.03.2015, 18:02
35.

Zitat von Walther Kempinski
Dann braucht man sich im Auto auch nicht anschnallen. Nach Einführung der Gurtpflicht, Airbags und anderen technsichen Systemen, sind die Zahlen in D zwar zurück gegangen, jedoch sterben immeroch ca. 4000 Menschen! Wenns knallt dann knallts...so könnte man das unsinnige Argument auf das ich nun antworte auch zusammenfassen.
Lesen und verstehen sind 2 Eigenschaften, die offensichtlich in Ihrem Kopf noch keine Verknuepfung gefunden haben. Die Rede war von "100%-iger Sicherheit", die es hier nicht gibt. Die 'Airbags', Sicherheitsgurte und anderen Sicherheitssysteme im Flieger bieten Sicherheit. Ebenso das Auswahl- und Ausbildungssystem fuer Piloten. Aber eben keine 100%-ige.

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kunibertus 27.03.2015, 18:04
36. Ihr müsst euch entscheiden.

Wollt ihr sicher oder billig fliegen. Die Fluggesellschaften müssen sparen, damit sie die Renditeerwartungen ihrer Geldgeber erfüllen können. Sparen lässt sich nun mal am einfachsten bei Service und Sicherheit. Wenn jetzt plötzlich wieder von psychologischer Betreuung gesprochen wird, ist das auch nur das, was in der DDR gang und gäbe war. Da musste das fliegende Personal 2x im Jahr zum ILM zur medizinischen Untersuchung, einschließlich diverser psychologischer Tests. Vor jedem Flug wurde mit dem gesamten fliegenden Personal aktenkundige Einzelgespräche geführt – zugegeben, die Zielrichtung war zu ergründen, ob sich evtl. jemand in den Westen absetzen wollte. Aber das waren ja stalinistische Methoden in einer Diktatur, die passen nicht in die Marktwirtschaft. Vor allem, wann sollen denn die Gespräche geführt werden. In der Stunde, in der die Maschine am Boden ist, muss sie das Personal säubern. Es ist natürlich die einfachste und bequemste Lösung, dem Copiloten mit einem Selbstmord alle Schuld zuzuweisen. Die tieferen Ursachen müssen dabei nicht zur Sprache kommen; wenn überhaupt, werden sie hinter verschlossenen Türen unter Ausschluss der Öffentlichkeit diskutiert. Die Schlussfolgerung müsste eigentlich sein, das gesamte Konzept der Billigflieger auf den Prüfstand zu stellen. Die nächsten Unfälle werden sicherlich bei den Billigfernbussen auftreten. Auch dann wir man sicherlich feststellen, dass der Fahrer schuld war. Es gibt eine alte Bauernregel: Wer sparen muss, lebt teuer. Hier waren 150 Menschenleben und Anlagevermögen in der Bilanz – gut das war nicht so hoch, da die Maschine bei einer AfA für Flugzeuge über 20t Zuladung von zwölf Jahren bereits nur noch als Erinnerungsposten in der Bilanz gestanden hat.

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GibtsJaNet 27.03.2015, 18:06
37. jetzt wird

aber mit voller Wucht gegen Depressive gewettert.

MIR hat bisher noch niemand erklärt, was mit den vielen zig Tonnen Kerosin passiert ist, welches die Maschine eigentlich nach einem Drittel der Flugstrecke noch in den Tanks gehabt haben muß.
Warum sind die Trümmerteile ohne Brandspuren? Warum gab es keine riesige Explosion?
Hat man etwa beim Tanken wieder mal Gallonen mit Litern verwechselt?
Ich halte diese Depressions/Selbstmordgeschichte für einen Fake! Ebenso lachhaft finde ich die Behauptung, man könne an den Atemgeräuschen vom Voicerekorder sicher feststellen, ob jemand am Leben ist.
Man hat wohl mit dieser Räuberpistole das für die Öffentlichkeit benötigte Bauernopfer gefunden.

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undiskrundis 27.03.2015, 18:08
38. Endlich umdenken

Bitte jetzt KEINE HEXENJAGD: womöglich muss sich nun jeder Pilot, der vielleicht einmal beim Seelenklempner war, berechtigte Sorgen machen. Man muss sich heutzutage fürchten, wenn man mit Depressionen in Vbgd gebracht wird. Unsere Gesellschaft muss endlich lernen, mit so einer ernsthaften und weit verbreiteten Krankheit um zu gehen

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Mr.Arbogast 27.03.2015, 18:13
39. Die Verantwortung des sozialen Umfelds...

Zitat von ip01
Es muss aber nahestehende Freunde oder Familienmitglieder gegeben haben, die von der Erkrankung gewußt haben. Warum nur haben alle geschwiegen?
Diese Frage ist natürlich naheliegend, doch, wie ich finde, nicht wirklich fair. Wie können wir verlangen, dass Angehörige sich das Unvorstellbare vorstellen? Selbst wenn Mutter, Vater, Geschwister oder Freunde etwas von suizidalen Tendenzen wahrgenommen hätten: Wie hätte irgendjemand auf die Idee kommen sollen, dass L. eine so fürchterliche Tat begeht? Ich finde, da bürdet man Angehörigen eine Verantwortung auf, die so nicht gerechtfertigt ist. Es ist wie bei Amokläufen, bei der Aufdeckung von Gewalt- oder Sittlichkeitsverbrechen: Immer heißt es hinterher: Warum haben die Nächsten nichts gemerkt? Klar, das frage ich mich auch. Aber wenn man es sich recht überlegt, wird die Wahrheit eine andere sein: Die Angehörigen und Freunde werden etwas bemerkt haben - dass etwas nicht stimmt, L. anders war usw. Doch hatten sie eine Chance, die richtigen Schlüsse zu ziehen? Das wage ich zu bezweifeln. In den allermeisten Fällen wohl kaum - jedenfalls nicht in Fällen wie diesen.

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