Forum: Panorama
Absturz-Tragödie in Frankreich: Ermittler schließen technischen Defekt nicht aus
AFP

Nach dem Crash von Flug 4U9525 deutet alles auf die Schuld des Co-Piloten hin. Die französischen Ermittler betonten dennoch, dass auch ein technischer Fehler immer noch nicht als Unglücksursache ausgeschlossen werden kann.

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petromax 29.03.2015, 15:19
130.

Zitat von Psychotic
Technicher Defekt ist nahezu ausgeschlossen. schliesslich wurde die Flughöhe geändert. laut Transponterdaten ...
Unfug. Der Transponder speichert solche Daten überhaupt nicht. Er ist lediglich für die Luftfahrzeugkennung und für kurze Statusmeldungen da:

http://de.wikipedia.org/wiki/Transponder#Flugfunktransponder

Die bekanntesten (Squawk)-Codes sind:

7500 – Flugzeugentführung (hijacking; seven-five - man with a knife)
7600 – Funkausfall (radio failure; seven-six - hear nix / radio nix / need a radio fix)
7700 – Luftnotfall (emergency; seven-seven - going to heaven / falling from heaven / pray to heaven)

Das, was Sie beschreiben, wird auf dem immer noch nicht gefundenen Flight-Data-Recorder gespeichert.

Pitch-Einstellungen des Höhenruders (einprogrammierte Sinkrate), Sidestick-Bewegungen und die darauf folgenden Bewegungen der Steuerflächen (Seiten-, Höhen-, Querruder).

Einstellungen der Thrust-Lever (Schubkontrolle), Stellung des Fahrwerks, der Lande- und Störklappen.

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wasserwerfer 29.03.2015, 15:21
131. Atmen hören

"Wie soll man das Atmen eines Piloten hören, wenn die Piloten selber Kopfhörer tragen müssen, weil es zu laut ist" meinte ein Pilot in einem Interview bei N24.

Die Ex-Freundin soll ein Kind von Co erwarten, wer bringt sich dann ohne Abschiedsbrief um?

Vielleicht:

Abgas ins Cockpit (Frischluftzufuhr nah der Düsen)

Ohnmacht des Co

Hand auf Türschalter drückt auf Lock-Einstellung

Sinkflug weil Co auf Steuerknüppel kippt oder Treibstoffmangel oder techn. Versagen

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gianfranco 29.03.2015, 15:52
132.

Zitat von ulijoergens
Es war die Flugsicherung. Die haben den Notruf ausgelöst nachdem der Airbus in den Sinkflug gegangen war und nicht mehr auf Funkanrufe reagierte.
Seit wann setzt eine Flugsicherung Notrufsignale ab?
Ein Notrufsignal wurde aus dem Flieger abgestzt und ging an den Flughafen von Barcelonnette,
Quelle:
http://www.n24.de/n24/Mediathek/videos/d/6361704/-airbus-hat-einen-notruf-abgesetzt-.html

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ThomasGB 29.03.2015, 15:55
133. Nun gut, ...

Zitat von Rain In The Face
Die Zeitspanne 5-20 Minuten, für die man aus dem Cockpit heraus die Cockpit-Tür verschließen kann, bezieht sich auf alle deutschen Fluggesellschaften. Bei Flugzeugen der Lufthansa und ihres ...
.. dann wäre 'mal das mit den 5 Minuten geklärt. Allerdings bin ich mit der letzten Aussage nicht einverstanden. Aus verschiedenen Gründen. Zum einen habe ich einmal auf einem Flug erlebt, wie so ein Ding senkrecht zu uns unter uns hindurchgesaust ist. Das kann man sich - ohne zu lügen - wie bei der Eingangsszene von the "Last Stand" vorstellen. Ob man da als Pilot noch so ruhig vor der Tür bleibt wenn man anschaulich weiß oder wissen kann, daß man in kürze zu Hackfleisch gemacht wird, das glaube ich nicht. Es widerspricht jeder Erfahrung und man muß dazu auch nicht alt und zittrig sein. Und dann nochmal die Frage: Was passiert bei einer Falscheingabe ? Gibt es dann auch einen Signalton im Cockpit ? Und ist die Tür dann auch 5 Minuten verriegelt ?
Nebenbei: Wenn ich zuhause ein Türschloß mit Code habe muß ich es immer beutzen. Bei einem Flugzeug stelle ich mir eher vor, daß derjenige der vom Örtchen kommt einfach anklopft. Jedenfalls wird er den _Code_ praktisch _nie_ benutzen. Kleiner Unterschied, oder ?

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joe_eis 29.03.2015, 16:07
134.

Passt dazu:

http://www.anderweltonline.com/wissenschaft-und-technik/luftfahrt-2015/german-wings-absturz-mehr-besonnenheit-bitte/

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gartenmatz 29.03.2015, 16:17
135. Alles gut und schön......

Zitat von Der Held vom Erdbeerfeld
... ist etwas, was dazu führt, dass Menschen - insbesondere in engen Räumen wie Cockpits - gerne mal das Bewusstsein verlieren. Das erklärt natürlich noch nicht den auf Sinkflug gesetzten Autopiloten und die verriegelte Tür, aber wenn jemand merkt, dass er das Bewusstsein verliert, wird doch der erste Griff zum Autopiloten gehen. Ob man allerdings benommen etwas Sinnvolles einstellen kann oder gar erkennt, das man Unfug eingibt? Aber nehmen wir mal an, man ist kurz vor Bewusstseinsverlust der festen Überzeugung, einen stabile Flughöhe justiert zu haben - dann gilt der nächste Gedanke, der giftigen Atmosphäre im Cockpit zu entkommen. Und wenn man dann dann nicht mehr klar ist, verriegelt man die Tür womöglich. Besonders tragisch wäre es, wenn es im Cockpit einen Zustand gab, der einen (wohlgemerkt, selbst bereits benommenen) Co-Piloten das Gefühl gab, es wäre besser für den Rest des Flugzeugs, wenn die Tür geschlossen bleibt. Das ist jetzt natürlich ein konstruiertes Szenario, aber es widerspricht nicht den bekannten Fakten und erfordert an jeder beliebigen Stelle nur einen (nachweislich bereits vorgekommenen) technischen Defekt und/oder eine kleinere, aber folgenschwere Fehlentscheidung eines (womöglich benommenen) Co-Piloten. Und das ist *nicht* unvorstellbarer als der Gedanke eines erweiterten Suizids dieses Ausmaßes. Was später gefunden wurde, also AU-Scheine (Wegen was? Depression? Burnout? Erkältung? Reizdarm?) oder Aussagen von Ex-Freundinnen sind natürlich geeignet, ein bereits gefasste (!) Theorie zu untermauern, aber nicht, um eine solche aufzubauen. Ich wette, man könnte bei den meisten Leistungsträgern zu beliebiger Zeit ignorierte AUs und auch depressive Phasen irgendwann in ihrer Vergangenheit finden.
Dieses Szenario widerspricht natürlich den Fakten......

Starke Rauchentwicklung in einem Cockpit...... mal angenommen es war so....
Wo könnte der Rauch hergekommen sein ?
Kurzschluss..... Isolationsbrand....brennende Kabel... in jedem Fall Kunststoff wie ich meine...

Kleiner Versuch .....
Nehmen Sie sich ein Stück Elektrokabel...nym irgendwas... egal...
und ein Feuerzeug.....und einen Voice Recorder.... Smartphone App geht auch......

Vorgehensweise:

1. Starten Sie den Voice recorder

2.Halten Sie das Feuerzeug, natürlich brennend, an das Kabel bis besagter Rauch aufsteigt.

3. Halten Sie Ihre Nase direkt in den Rauch und holen Sie tief Luft.

4. Sobald Sie wieder in der Lage sind außer Husten und Röcheln überhaupt irgend etwas zu tun schalten Sie den Voice Recorder aus.

5. Hören Sie den Voice Recorder ab und vergleichen Sie das Gehörte mit den von den Ermittlern beschriebenen ruhigen und entspannten Atemzügen des Copiloten vor dem Absturz.

6. Ziehen Sie einen Schluss aus den gemachten Erfahrungen.

:-)
Matz

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GinaBe 29.03.2015, 16:17
136. Warten wir also auf den Abschlussbericht.

Zitat von gianfranco
Seit wann setzt eine Flugsicherung Notrufsignale ab? Ein Notrufsignal wurde aus dem Flieger abgestzt und ging an den Flughafen von Barcelonnette, Quelle: http://www.n24.de/n24/Mediathek/videos/d/6361704/-airbus-hat-einen-notruf-abgesetzt-.html
"... er hat an Höhe verloren ..und einen Notruf abgesetzt..."

Das ganze mediale Spektakel lässt bewusste Fehlinformation und Irreleitung der Bürger aufkommen, niedrige Instinkte erwachen und Hass sowie Wut und Unverständnis gegen den mutmaßlichen Schuldigen- die Sündenbocktheoreie bedienend- aufkommen.

Bitte unterlassen Sie weitere Spekulationen und uns warten auf das umfangreiche Abschließen der Protokolle und Auswertungen aller vorhandenen wirklich nachvollziehbaren Tatsachen.

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Zuversicht7 29.03.2015, 16:46
137. Taster-Falsch!

Zitat von petromax
Das ist unlogisch. Das widerspricht den Informationen von Airbus-Industries - und jeder praktischen Erfahrung. Denn: Wäre das der Fall, könnte jemand, der in der Pantry der Purserette oder einem anderen Crew-Mitglied den Code abgepresst hat, problemlos in das Cockpit eindringen. Genau DAS soll aber verhindert werden. @Hinter der Fichte: Ihnen kann geholfen werden: http://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/franzoesische-ermittler-technischer-fehler-nicht-auszuschliessen-13511240.html "Düsseldorf/Paris (dpa) - Französische Ermittler untersuchen nach dem Absturz der Germanwings-Maschine auch die Möglichkeit eines technischen Defekts. Derzeit könne das nicht ausgeschlossen werden, sagte der Chef der in Düsseldorf eingesetzten französischen Ermittler, Jean-Pierre Michel, dem Sender BFMTV. Bei den gemeinsamen Ermittlungen sollen Erkenntnisse vom Absturzort und dem Flugverlauf mit Ergebnissen der deutschen Ermittler verbunden werden, sagte Michel. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Copilot der Germanwings-Maschine den Airbus zum Absturz gebracht haben." Fazit: Der französische Staatsanwalt, der vor einigen Tagen - wohl nach dem Studium der dementsprechenden, deutschen Gazetten von der Eindeutigkeit des Verschuldens des Co-Piloten in die Medien geblasen hat, hat sich wohl ein wenig verhoben.
Siehe:
Zitat #119 Heute, 14:06 von Rain In The Face

Die Zeitspanne 5-20 Minuten, für die man aus dem Cockpit heraus die Cockpit-Tür verschließen kann, bezieht sich auf alle deutschen Fluggesellschaften. Bei Flugzeugen der Lufthansa und ihres Tochterunternehmens sind es genau 5 Minuten. Das hat Lufthansa-Chef Carsten Spohr auf der Pressekonferenz explizit ausgeführt. Anschließend kann die Tür geöffnet werden, es sei denn dies wird von der Person im Cockpit wieder verhindert. Den Notfallcode um die Cockpit-Tür zu öffen, kennen nicht nur die Piloten, sondern auch alle Crew-Mitglieder. Also die 5 Minuten sind keine Vermutung, das sich der (sehr erfahrene) Pilot "verdaddelt" schon. Und das alle Crewmitglieder inklusive des Piloten nicht in der Lage sind den Notfallcode korrekt einzugeben ist auch eine Vermutung, aber eine sehr unwahrscheinliche.
Zuversicht7
Diese Erklärung halte ich für BESSER, entschuldigung?

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salomedietrich 29.03.2015, 16:47
138. Es wird immer

Denn - wenn die Fakten stimmen, dass der (Haupt)Pilot ausgeschlossen wurde, und heftig gegen die Türe hämmerte - wie passt das mit einem "technischen Defekt" zusammen?????
Das analoge gleiche Geschehen bei der malays- MH-370=
alle Kontakte abgeschaltet, keinen letzten "Mayday/Mayday-Hilferuf, und dann (spurloses Verschwinden in der unendlichen Weite und Tiefe des Meeres dort) - mit dem absichtlichen Absturz in den Bergen - lässt eine ähnliche private Situation - vermuten.
(Beim malays. Piloten - wurde erst eine (1) Woche danach dessen Wohnung untersucht. Auch wenn man "etwas" gefunden hätte, wäre nichts darüber "aufgeklärt" worden. (Kein Islam. Staat gibt jemals einen Fehler zu oder eine Krankheitsakte - zu!)!)
Beim Airbus 4 U 9525 sind die Recherchen "offen", und die bisherigen "Ergebnisse" absolut glaubwürdig.
Und wenn jemand 149 Menschen - mit in den Tod nimmt, erübrigt sich - besondere "Rücksicht" auf ihn zu nehmen!
Da geht schon die Aufklärung und die Trauer über so viele vorsätzlich "Ermordete" vor.
Das ! jenen ins Stammbuch - man möge doch auf A.L. und seine Familie "Rücksicht" nehmen.

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2013hm 29.03.2015, 16:50
139. ich sage es noch einmal klar und deutlich

entweder war es ein technischer Fehler oder ein Mensch hat das Flugzeug absichtlich zum Absturz gebracht. Es gibt keine dritte Möglichkeit, weil das Wetter gut war. Wenn es ein technischer Fehler war, war es eben. Wenn nicht, hat ein Mensch das Flugzeug absichtlich zum Absturz gebracht. Da kommen alle Passagiere in Frage. Insbesondere Leute mit finanziellen Problemen oder mit Krebsleiden. Alle sind tatverdächtig. Jeder hatte die Möglichkeit ins Cockpit zu gelangen und den Co-Piloten mit einem Elektroschocker ohnmächtig werden lassen. Wer immer das getan hat, hat es geplant. Man muss überprüfen, wer unheilbare gesundheitliche Schaden hatte und / oder finanziell am Grunde war und eine hohe Lebensversicherung abgesclossen hatte. Für mich scheidet der Co-Pilot oder ein technischer Defekt aus.

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