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Absturz von Air-France-Maschine: Ermittler veröffentlichen letzte Worte des Piloten

Fast vier Minuten kämpften die Piloten gegen den Absturz des Air-France-Airbus, dann schlug der Jet auf dem Meer auf. Jetzt haben die Unfallermittler den Flugschreiber ausgewertet - und die letzten Worte aus dem Cockpit veröffentlicht.

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mystyhax 27.05.2011, 15:26
10. Gewitterfront

Es hieß doch immer das die Maschine aus Brasilien kommend eine sehr starke Gewitterfront angesteuert hat. Ich gehe davon aus das dies um dies Jahreszeit öfters vorkommt. Meiner Auffassung nach sollte dann aber immer der Flugzeugkapitän im Cockpit sein, da er die größte Erfahrung hat. Wie man in einer solchen Situation eine Pause einlegen kann ist mir schleierhaft.

Ob der Kapitän die Situation in den Griff bekommen hätte steht auf einem anderen Blatt. Dennoch sollte in rauer Umgebung (Luft/See) der Kapitän immer auf der Brücke sein. Schliesslich trägt er die Verantwortung für die Besatzung.

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Don Alfonso 27.05.2011, 15:29
11. Warum echauffieren Sie sich denn?

Zitat von rodelaax
Schon wieder erwecken sie den Eindruck, dass die Tatsache, dass der Flugkapitän nicht im Cockpit war irgend etwas mit dem Absturz zu tun hat. Liebe Spiegelredakteure! Bei Langstreckenflügen ist es üblich, dass Piloten Pausen machen, dabei auch schlafen gehen können, da entsprechender Ersatz an Bord ist. Die Maschine wurde stets von 2 Piloten geflogen.
Was heißt "Schon wieder erwecken Sie den Eindruck ..."? Hier wird eine Tatbestand beschrieben mehr nicht. Dieses Faktum ist eine der zentralen Informationen aus dem heute veröffentlichten Zwischenbericht. Damti ist doch nicht die Spur eine Vorwurfs verbunden.

In der Fliegerei ist Erfahrung in Form von Flugstunden ein wichtiger Faktor. Deshalb macht es für den Lauf der Dinge durchaus etwas aus, ob der Kapitän in einer bestimmten Situation im Cockpit ist oder nicht. Es geht hier nicht um Schuldzuweisung, sondern um das Verständnis der Abläufe: Wie konnte das passieren und was kann man tun, um soetwas in Zukunft zu verhindern?

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mzbx 27.05.2011, 15:29
12. ...kommt noch...

..mehr unter:

http://austrianaviation.net/uploads/...Mai2011-DE.pdf

Ich verstehe trotzdem nicht warum sie versucht haben, das Flugzeug hochzuziehen, obwohl sie schon sehr hoch 35000 ft waren. Ist es nicht besser, in geringere Höhe zu fliegen? Kann mir das jemand erklären?

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aperol 27.05.2011, 15:32
13. .

Zitat von Haio Forler
Tatsach ist aber, dass man mehr verhindern kann, wenn man am Cockpit sitzt als wenn man auf der Kloschüssel hockt. Unberührt davon bleibt, dass das "normal" ist, sicher. Und dabei ist auch unerheblich, ob der Co-Pilot "ja trotzdem im Cockpit war".
Ob er es tatsaechlich haette verhindern koennen, bleibt dahingestellt. Also mir ist es lieber, wenn alle Piloten, die da vorne sitzen, auch ausgeruht sind.
Lieber zwei Co-Piloten, die fit sind, als ein uebermuedeter Flugkapitaen. Das sind doch nicht nur irgendwelche Handlanger, sondern haben die gleiche Qualifikation.

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bwkben 27.05.2011, 15:34
14. a

http://www.bea.aero/fr/enquetes/vol....mai2011.de.pdf
Da kanns jeder nach lesen und muss sich nicht vom Spiegel blenden lassen. Der Pilot befand sich in seiner Ruhepause.

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horstma 27.05.2011, 15:34
15. Titel

Zitat von Haio Forler
Tatsach ist aber, dass man mehr verhindern kann, wenn man am Cockpit sitzt als wenn man auf der Kloschüssel hockt. Unberührt davon bleibt, dass das "normal" ist, sicher. Und dabei ist auch unerheblich, ob der Co-Pilot "ja trotzdem im Cockpit war".
Also nochmals: Sinn der 3-Piloten-Besatzung auf langen Strecken ist, daß immer einer der 3 Piloten eine Ruhepause einlegen kann, sprich, schläft. Keine Klopause! Dadurch soll gewährleistet werden, daß nicht ausgerechnet bei der Landung 2 übermüdete Piloten am Steuer sitzen, denn bei diesem Manöver sollte man ausgeschlafen sein. Dieses Konzept funktioniert natürlich nicht, wenn der 3. Pilot trotzdem im Cockpit hockt und meint, er müsse da auf seine Kollegen aufpassen. Deshalb ist diese ganze SPON-Leier vom nicht anwesenden Captain einfach Humbug, der Laien auf eine völlig falsche Fährte bringt. Wichtig ist, daß ständig 2 Piloten im Cockpit sind, und das war der Fall.

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Joss Fritz 27.05.2011, 15:35
16.

es geht halt um ökonomische Interessen, macht sich halt besser, wenn man die Ursachen des Absturzes den Piloten anhängen kann und nicht dem Flugzeug............

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gemüsepeter 27.05.2011, 15:35
17. Geschwindigkeitsmessung

Wenn die herkömmlichen Geschwindigkeitsmesser unterschiedliche Werte anzeigen, warum vergleicht man beide Werte dann nicht einfach mit der errechneten Geschwindigkeit aus dem GPS Signal?
Da kann nichts verstopfen oder gefrieren.

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JL900/0 27.05.2011, 15:39
18. Schlecht recherchiert...

... man könnte ja auch einfach mal die Mitteilung des BEA lesen (gibt's auch in deutscher Übersetzung):
http://www.bea.aero/fr/enquetes/vol....mai2011.de.pdf

Die letzten Worte des "Pilot Flying" (PF) waren: «mach du, übernimm die Steuerung»
Ansonsten hat der Beitrag in der Tat wenig "Nachrichtenwert". Schade.

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k-3.14 27.05.2011, 15:44
19. GPS Signal

Zitat von gemüsepeter
Wenn die herkömmlichen Geschwindigkeitsmesser unterschiedliche Werte anzeigen, warum vergleicht man beide Werte dann nicht einfach mit der errechneten Geschwindigkeit aus dem GPS Signal? Da kann nichts verstopfen oder gefrieren.
...weil nicht die Geschwindigkeit über Grund für das Fliegen relevant ist, sonder die relative Geschwindigkeit zur umgebenden Luft.

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