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Änderung der Dienstvorschriften: Berliner Polizisten dürfen Tattoos offen zeigen
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Bisher mussten Berliner Polizisten ihre Tätowierungen verbergen. Damit ist nun Schluss. Die Polizeigewerkschaft freut sich, "dass wir endlich im 21. Jahrhundert angekommen sind".

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zinobln 05.01.2018, 03:51
1. "Berliner Polizei ist im 21.Jahrhundert angekommen"...

und das nur weil sie endlich ihre Tattoos offen tragen können. Da bin ich aber froh das unsere Berliner Polizisten so wenig brauchen um sich endlich im 21.Jahrhundert zu wähnen. Merkt die Polizei und ihre Gewerkschaft noch etwas? Arabische Großfamilien tanzen der Berliner Polizei seit Jahrzehnten auf den Köpfen rum...aus der JVA...naja lassen wir das. Ausbildung und Ausrüstung eher mangelhaft...chronisch unterbesetzt, Überstunden ohne Ende und unterbezahlt sowieso...und dann, Tattoos sind in der Gesellschaft angekommen...und deshalb muss sich der Berliner Polizist diesem Irrsinn auch anpassen. Nicht für umsonst warnen Dermatologen vor den Spätfolgen von Tattoos. Wer sich tätowieren lässt sollte gefälligst auch später die med. Behandlung aus eigener Tasche bezahlen und das sollte auch für Polizisten gelten...viel Spaß bei der wenigen Kohle die ihr bekommt. Sorry, aber von einem tätowierten Polizisten würde ich mich auch nicht kontrollieren lassen...den kann ich dann leider nicht ernst nehmen. Wenn sich irgendwelche bescheuerten XYZ-Möchtegern-Promis zukleistern lassen...ok...aber nicht die Polizei.

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ricle 05.01.2018, 03:52
2. "vielen talentierten Bewerbern die Tür öffnen"

Das ist zeitgemäß und öffnet der Unterwanderung der Berliner Polizei durch arabische Clans endlich Tür und Tor. Die Aufnahmestandards wurden ja bereits deutlich abgesegnet.

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dasfred 05.01.2018, 04:07
3. Na Endlich

Auch wenn ich für mich gut drauf verzichten kann, junge Menschen, besonders in der Grossstadt haben Tätowierungen für sich als Körperkunst entdeckt und sind zum gewohnten Anblick geworden. Jetzt ausgerechnet Polizeianwärter davon auszunehmen ist nicht mehr zeitgemäß. Die Zeit, als Tattoos noch mit Halbwelt etc. assoziiert wurden ist vorbei. Jeder dritte Supermarkt Kassierer trägt heute Tattoos und das wird wie selbstverständlich angenommen. Polizisten sollen die Mitte der Gesellschaft repräsentiert und hier sind Tätowierungen längst angekommen.

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gastundredner 05.01.2018, 06:21
4. Anbiederung

„Voll krass Dein Tattoo, wo Deine Studio?“ Wenn sich solche Dialoge deeskalierend bei Verhaftungen ergeben, soll’s recht sein. Allein mir fehlt der Glaube. Zuerst werden bei der Polizei die sportlichen Hürden und Ansprüche gesenkt, dann die sprachlichen, dann die Intellektuellen, jetzt die gesellschaftlichen. Ich glaube nicht, daß sich jetzt verstärkt Profifußballspieler, Scheinschauspieler und Dschungelcampbesucher, jeweils mit weiblicher Entsprechung, bei der Polizei bewerben, nachdem diese letzte Einstellungshürde genommen ist.

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wasistlosnix 05.01.2018, 08:37
5. Bessere Bezahlung

würde sicherlich helfen um mehr Polizisten anzuwerben und dann noch an der öffentlichen Akzeptanz arbeiten.

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thoddie 05.01.2018, 10:01
6. Vorurteile

Zitat von dasfred
... Die Zeit, als Tattoos noch mit Halbwelt etc. assoziiert wurden ist vorbei...
Ich fürchte, so weit sind wir noch nicht. Zumindest, wenn ich die Kommentare hier lese. Offensichtlich wird von manchen hier die Qualifikation eines Polizisten am Tattoo festgemacht - und nicht am Dienstgrad.
Bei der Bundeswehr sind wir diesbezüglich einen Schritt weiter.

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Plasmabruzzler 05.01.2018, 10:33
7.

Zitat von thoddie
Ich fürchte, so weit sind wir noch nicht. Zumindest, wenn ich die Kommentare hier lese. Offensichtlich wird von manchen hier die Qualifikation eines Polizisten am Tattoo festgemacht - und nicht am Dienstgrad.
Nö, das Tattoo sagt nichts über Qualifikation aus - ebenso wenig ein Bart, eine modische Frisur usw. Mit Tattoos will man ja hervorstechen. Und wenn diese sichtbar im Dienst sind, wird privater Geschmack mit dienstlichen Pflichten vermischt. Und das finde ich mindestens diskutabel. Von mir aus kann ein Polizist in seiner Freizeit tätowiert sein, Piercings tragen, Hobbygärtner sein, Schlager-Fan sein usw. Das alles hat im Dienst, wenn es sichtbar ist, nichts zu suchen.
Ein Tattoo zu tragen ist eine höchst private Angelegenheit und es drückt Individualität aus. Im Dienst ist aber nicht Individualität gefragt, sondern Kollektivität.

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Plasmabruzzler 05.01.2018, 10:34
8.

Zitat von thoddie
Ich fürchte, so weit sind wir noch nicht. Zumindest, wenn ich die Kommentare hier lese. Offensichtlich wird von manchen hier die Qualifikation eines Polizisten am Tattoo festgemacht - und nicht am Dienstgrad.
Nö, das Tattoo sagt nichts über Qualifikation aus - ebenso wenig ein Bart, eine modische Frisur usw. Mit Tattoos will man ja hervorstechen. Und wenn diese sichtbar im Dienst sind, wird privater Geschmack mit dienstlichen Pflichten vermischt. Und das finde ich mindestens diskutabel. Von mir aus kann ein Polizist in seiner Freizeit tätowiert sein, Piercings tragen, Hobbygärtner sein, Schlager-Fan sein usw. Das alles hat im Dienst, wenn es sichtbar ist, nichts zu suchen.
Ein Tattoo zu tragen ist eine höchst private Angelegenheit und es drückt Individualität aus. Im Dienst ist aber nicht Individualität gefragt, sondern Kollektivität.

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genugistgenug 05.01.2018, 11:31
9. Exkurs Bundeswehr Dienstrang = Qualifikation

Zitat von thoddie
Ich fürchte, so weit sind wir noch nicht. Zumindest, wenn ich die Kommentare hier lese. Offensichtlich wird von manchen hier die Qualifikation eines Polizisten am Tattoo festgemacht - und nicht am Dienstgrad. Bei der Bundeswehr sind wir diesbezüglich einen Schritt weiter.
Kann man dann von der Qualität der Tattoos auf die Qualifikation im Dienst schließen? Denn wer sich mit gewissen Tattoos verunstalten lässt, dem sprechen wir auch eine Qualifikation ab.

Woran erkennt man eigentlich, feindliche Tattoos? In der JVA Freiburg zeigen Gefangene offen ihre Hakenkreuz/Schwerter des Propheten, usw.
Pers. Bemerkung: Vielleicht liegt es am Hintergrund, doch diese angetünchten Arme erinnern immer an den Handschuh des Tierarztes nach der Kuhbesamung.
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Natürlich ist die Bundeswehr viel weiter - da braucht es nicht mal einen Hauptschulabschluss um eine sogenannte "Befehl-Gehorsam' Karriere zu machen.

Mit Hauptschulabschluss oder Erfüllung der Vollschulzeitpflicht haben Sie die Möglichkeit, in zwei unterschiedlichen Laufbahnen und Berufen bei der Bundeswehr zu arbeiten:
Mannschaftslaufbahn (mit Vollschulzeit)
Fachunteroffizier (mit Hauptschulabschluss)
https://www.bundeswehr-test.de/bundeswehr-karriere/

Personalnot bei der Bundeswehr : Schulabbrecher sollen Soldaten werden
http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/bundeswehr-will-schulabbrecher-als-soldaten-rekrutieren-14553487.html

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