Forum: Panorama
Ärger über Großwildjägerin: "Giraffen sind gefährliche Tiere"
DPA

Erneut sorgt eine Großwildjagd in Afrika für Schlagzeilen. Sabrina Corgatelli, Buchhalterin aus Idaho, erlegte im Urlaub in Südafrika Gnus und Giraffen - und rechtfertigt ihre Trophäen-Jagd nun mit zweifelhaften Argumenten.

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foxl 04.08.2015, 10:04
100. Das ist doch in der Regel so,

Zitat von bmvjr
Welches wilde Tier aus welchen Gruenden getoetet werden muss sollte von autorisierten Wildhuetern in einem gesetzlich klar umrissenen Rahmen festgelegt sein. Situationen wie kranke, zu alte, leidende, irreparabel verletzte Tiere oder auch Schutz von Herdenbestand, gesunde Balance in der Wildbahn etc. gibt es ja durchaus, die eben ein geregeltes Eingreifen wie beim Foerster zuhause erfordern. Aber dem Geld zahlenden Moechte-gern-Grosswildjaeger sollte der Zugang bei Strafe verwehrt werden. Die koennen sich ja vielleicht in einem virtuellen 3D Grosswild-Park austoben und ihre digitalen Abschuesse dann auf Facebook verbreiten.
wie Sie fordern. Wildhüter/Parkleitungen legen fest welche Tiere erlegt werden sollen und diese Abschüsse werden an zahlende Gäste, durch Jagdführer begleitet, vergeben, um Einnahmen auch für den Natur- und Artenschutz vor Ort zu generieren. Wo ist also das Problem??

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brehn 04.08.2015, 10:06
101. tolle tiere

tja wenn ich solche Zitate wie "So ein tolles Tier!!!" und "Es gibt eine Verbindung zu dem Tier und nur weil wir sie jagen, heißt das nicht, dass wir sie nicht respektieren." dann fällt mir dazu gleich auch noch folgendes Zitat aus einem recht bekannten Film ein:
--"I wanted to see exotic Vietnam... the crown jewel of Southeast Asia. I wanted to meet interesting and stimulating people of an ancient culture... and kill them. I wanted to be the first kid on my block to get a confirmed kill!"--
so in etwa oder??

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sischwiesisch 04.08.2015, 10:07
102. aber wehe

Zitat von mirdochwurscht
Dies hat mit der eigentlichen Jagd, sprich Nahrungsbeschaffung oder Regulierung der Wildbestände zum Schutze des Waldes, überhaupt nichts mehr zu tun . Leider gibt es in den USA keine vernünftige Jagdausbildung, hier geht es wie oft nu ums Schießen. Was hier gemacht wird ist reine Trophäenjagd, teuer erkauft, aus reiner Tötungslust. Die Aussage dass das Tier respektiert wird ist absolut zum Kotzen. Leider wird dadurch das Ansehen der Jäger weiter ins Negative gerückt.
in deutschland reißt ein wolf eine wildsau, dann ist es aber auch wieder nicht recht. da fühlt sich der deutsche jäger gekränkt. das geht gar nicht. da greifen alte reflexe. wenn schon regulierung, dann ja nicht vom wolf. der wird dann schnell mal mit einem hund verwechselt. selbst von deutschen jägern. da könnte man auch sagen : sofort knarre weg.

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alanw 04.08.2015, 10:08
103. Das gefährlichste Tier

Die gefährlichste Tierart ist der Mensch !
Homo sapiens ?? Eingebildet auch bis geht nicht mehr.

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bernd.stromberg 04.08.2015, 10:09
104.

Zitat von Duracellhase
Man muss realistisch bleiben. Das einzige was der Aufschrei bewegen wird, ist, dass die sogenannten Großwildjäger zukünftig ihre Taten nicht mehr dem breiten Publikum in den sozialen Netzwerken kundtun. Ansonsten wird sich -leider- wohl nicht viel ändern.
Viele dieser Großwildjäger posieren und präsentieren sich ja gerade so um stolz damit anzugeben, für Prestige und Anerkennung.

Wenn es diese Anerkennung nicht mehr gibt, sondern das Gegenteil davon, dann wird dieses "Hobby" für viele uninteressant.

Das gilt auch im Kleinen:
wenn die Trophäe an der Wand hängt und die Gäste nicht mehr sagen "Wow!", sondern "Widerlich!", dann wird da manchem auch der Spaß dran vergehen.

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Angelheart 04.08.2015, 10:09
105. @aktiverbeobachter

Sie haben das biblische System, auf das die "Dame" sich beruft offensichtlich nicht verstanden: sie nimmt das "macht euch die Erde untertan" definitiv wörtlich! Im Übrigen: Buchhalterin an einer US-Universität scheint ein äußerst einträglicher Job zu sein...?!

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cap023 04.08.2015, 10:10
106. Wer sich schon einmal mit einem Jäger unterhalten hat

der weiss wie krank die Begründung dieser abartigen Betätigung ist. Z. Bsp. abgeschossene Dachse: „die gehen in den Mais“ - wo sollen sie denn sonst hingehen, wo doch überall Mais angebaut wird. Aber oft werden die Jäger von den Bauern, die genauso beteiligt sind- gedrängt alles abzuschiessen was die Pfote oder Nase in Richtung Feld reckt.
http://www.abschaffung-der-jagd.de/

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glen13 04.08.2015, 10:11
107.

Ist hier nicht der Gesetzgeber gefragt? Denn, so wie ich es verstanden habe, ist das alles legitim. Warum, wenn das so schlimm ist? Und wie kann sich eine Buchhalterin solche teueren Großwildjagden leisten? Vielleicht sollte man mal ihre Konten überprüfen.

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outsider-realist 04.08.2015, 10:11
108.

Zitat von mcvitus
von seltenen Tieren um den halben Erdball zu reisen, kann man geteilter Meinung sein. Diese Jäger sind aber Ausnahmen. Viele der empörten Kommentatoren verdrängen dabei leider, dass sie selbst durch ihre Jagd nach billigem Fleisch in diversen Supermärkten die Verursacher von Tierleid globalen Ausmaßes sind. Von der Haltung über den Transport bis hin zur sogenannten Schlachtung, die nicht wenige der Tiere bei vollem Bewusstsein mit der Wahrnehmung unvorstellbarer Schmerzen erdulden müssen. Das ist ihnen egal Aber ein Foto mit erlegtem Löwen oder erlegter Giraffe ist den "Gourmets" zuwider, das rührt ihr Herz. All Jenen empfehle ich einen Besuch im örtlichen Schlachthof, dann werden die gezeigten Jagsfotos in ihrer Erinnerung schnell verblassen.
Ihr Beitrag strotzt von Unterstellungen......
Ich erlaube mich sowohl über die Großwildjagd zu empören als auch über die Tierbedingungen hierzulande. Ich habe auch für mich die entsprechende Konsequenzen gezogen. Warum aber sollte ich mich vor abgeben eines Kommentars diesbezüglich vor einer selbsternannten Moralpolizei rechtfertigen müssen?

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maikelg 04.08.2015, 10:11
109. Witzfiguren

Ich kann gar nicht in Worte fassen, was für lächerliche Witzfiguren diese "Jäger" mit Präzisionsgewehren auf Stativ darstellen. Und anstatt über ihre Untaten zu schweigen, stellen sie ihre grenzenlose Dummheit mit Namen und Foto auch noch öffentlich aus!
Die menschliche Kultiviertheit sollte dazu führen, daß diese Menschen als das angesehen werden, was sie sind: fehlentwickelte Parias am Rande der Gesellschaft, mit denen niemand etwas zu tun haben will.
Das gilt m.E. auch für "Waidmänner" in Deutschland, die heldenhaft vom Hochsitz herab alles abballern, was nicht bei drei im Unterholz verschwunden ist. Irgend etwas in der kindlichen Sozialisation muß bei solchen Typen gründlich in die Grütze gegangen sein.

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